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	<title>Braunbär &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
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	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
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		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 3 &#038; 4, 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-3-4-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestandesschätzung Wolf Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bestandesschätzung Wolf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den genetischen Resultaten lediglich um Vergleichswerte. Eine gutachterliche Schätzung für den ganzen Kanton durch die Wildhut aufgrund der &#171;konventionellen&#187; Nachweise ergab für den Kanton einen Mindestbestand von derzeit 94 Wölfen (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202302172.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF, 17.2.2023</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Legende Karte</strong><br><em>Orange Punkte: Wolfsnachweise der vergangenen 12 Monate (Stand 15. Februar 2023); rote Punkte: Wolfsrudel innerhalb Kanton; blaue Punkte: Grenzrudel; gelbe Punkte: Gutachterliche Einschätzung der sesshaften Einzelwölfe bzw. möglicher Paare im Kanton Graubünden per 15.02.2022 (die Zahl entspricht der Anzahl bestätigter sesshafter Wölfe im Gebiet). (Quelle AJF)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quartalsberichte 3 und 4, 2022</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Amt für Jagd und Fischerei hat alle Information zum Thema Grossraubtiere, welche die Zeitspanne der zweiten Jahreshälfte 2022 betreffen, in einem Dokument zusammengefasst. Zudem sind die bestehenden Informationskanäle sowie Zahlen und Karten zur Aktuellen Wolfsverbreitung in Graubünden aufgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/02/Quartalsbericht-22_3-und-4.pdf">Zum Bericht</a></div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 2/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-2-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 5.8.2022 Wolf Bestand Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>AJF 5.8.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Bestand</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich lediglich um Vergleichswerte und nicht um eine Bestandesschätzung. Zudem ist von weiteren Reproduktionen auszugehen, wo aber die Welpenzahl noch nicht bekannt ist. Grundsätzlich ist überall von Wolfspräsenz auszugehen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Derzeit fehlen Hinweise, dass das <strong>Stagiasrudel </strong>in der Cadi aktuell Welpen hat. Der im März besenderte Jungwolf des Stagiasrudels wanderte Anfang Juni vom Rudel nach Osten ab und ist mittlerweile über das Südtirol bis ins österreichische Pitztal gewandert.</li><li>Am 12. Juli 2022 wurden im <strong>Valgrondarudel zwei Wolfswelpen</strong> bestätigt, nachdem das Rudel im Jahr 2021 keine Jungtiere zur Welt gebracht hatte.</li><li>Am 18. Juli 2022 wurde durch eine Privatperson im <strong>Gebiet des ehemaligen Ringelspitzrudels bei Rueun eine Wölfin mit Zitzen</strong> beobachtet und auf Video festgehalten, womit sich auch hier erneut ein Rudel gebildet haben dürfte. Als Gründertiere kommen die Weibchen F61 oder F81 und das Männchen M133 in Frage. Auch hier gibt es noch keine Bestätigung der Welpen.</li><li>Ebenfalls am 18. Juli 2022 wurden beim sogenannten <strong>Moesolarudel vier Welpen</strong> bestätigt. Bei den Gründertieren handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um M152 und F103. <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202207195.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das AJF hat auf der Webseite berichtet</a>.</li><li>Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-wolfsrudel-nachgewiesen-und-vier-welpen-im-beverinrudel-bestaetigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beverin ist eine erneute Reproduktion</a> des Rudels anhand eines eindeutigen Bildes des Gesäuges des Muttertieres bestätigt. Stand 4. August 2022 konnten die diesjährigen Welpen des Beverinrudels noch nicht bestätigt werden.</li><li>Der aktuelle Status der Rudel <strong>Morobbia und Muchetta ist unbekannt</strong>.</li><li>Ebenso ist bei den bekannten <strong>Wolfspaaren im Vorder- und Hinterprättigau sowie im Lugnez aktuell keine Hinweise auf Welpen</strong>, wobei von einer Reproduktion auszugehen ist.</li><li>Am Calanda gab es mehrere Sichtungen eines einzelnen Wolfs bei dem es sich aufgrund der auffallend gräulichen Färbung um das <strong>Gründerweibchen des Calandarudels F07</strong> handeln dürfte. Zudem gibt es Hinweise auf die Präsenz mindestens eines weiteren Wolfs.</li><li>In der <strong>Lenzerheide </strong>ist nördlich der Gemeinde Vaz/Obervaz von mindestens einem residenten <strong>Einzelwolf sowie südlich davon von einem Wolfspaar</strong> auszugehen. Es gibt keine Hinweise auf eine Reproduktion dieses Paares. Da aber auch während der Paarungszeit zwei Wölfe beobachtet werden konnten, ist eine Reproduktion möglich.</li><li>Im Gebiet <strong>Davos (Unterschnitt) wurden Ende Juni erstmals zwei Wölfe zusammen</strong> beobachtet, wobei es sich um eine neue Verpaarung handeln könnte. Ohne eine genetische Bestätigung ist jedoch keine sichere Unterscheidung zum Wolfspaar im Raum Lantsch/Lenz (sowie zu den Wölfen des Muchettarudels) möglich.</li><li>Im <strong>Puschlav </strong>konnte auf Hinweis einer Privatperson fotografisch bestätigt werden, dass sich mindestens zwei Wölfe gemeinsam im oberen Puschlav aufhalten, wobei anhand der Bilder von einem Männchen (M235 oder M253) und einem noch unbekannten Weibchen ausgegangen wird.</li><li>Bei Nachweisen in den übrigen Gebieten ist mit Ausnahme des <strong>Wolfsweibchens F18 im Raum Zernez</strong> aktuell von durchziehenden Wölfen auszugehen</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Mai 2022 wurde das Wolfsweibchen F112 auf der Autobahn A13 bei Trimmis überfahren. Die Wölfin wurde erstmals im Februar 2022 im glarnerischen Sernftal nachgewiesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="911" height="161" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-2064" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg 911w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse-480x85.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 911px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. &amp; 2. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noopener">AJF</a>), 5.8.2022)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Stand 4. August 2022 wurden in 61 Wolfsangriffen insgesamt 243 Nutztiere getötet, darunter ein Lama sowie zwei Mutterkühe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Luchsnachweise wurden insbesondere im Einzugsgebiet des Vorder- und Hinterrheins sowie im Unterengadin bei Zernez erbracht. Beim Luchs waren keine Nutztierschäden zu verzeichnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Juni ist mindestens ein Bär im Grenzgebietebiet Unterengadin-Val Müstair-Vinschgau unterwegs. Am 17. Juli wurde zudem sowohl im Val S-charl wie auch im Val d`Assa ein Bär von einer Fotofalle abgelichtet, weshalb aktuell von zwei Unterschiedlichen Bären im Unterengadin auszugehen ist. Am 4. August ging eine weitere Beobachtung eines Bären im Val Chamuera im Oberengadin ein. Ob es sich derzeit gar um drei verschiedene Bären im Engadin handeln könnte, kann aufgrund fehlender genetischer Nachweise nicht gesagt werden. Im Jahr 2022 gab es bislang keine Schäden durch die Bärenpräsenz.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. April 2022 wurde ein Goldschakal durch einen Wildhüter bei Versam fotografiert, drei Tage später lief ein Goldschakal bei Mumpé Tujetsch vor eine Fotofalle der Wildhut. Weitere Nachweise gingen im 2. Quartal nicht ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. Juli meldete eine Privatperson eine Nahbegegnung mit einem Wolf auf der Alp Grüm im Puschlav, der der Person während mehrerer Minuten gefolgt ist. Das <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/2022072511.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF berichtete auf der Webseite</a>.<br><br>Am 30. Juli wurde in der Nähe des San Bernardino-Passes von einer Privatperson vermeldet, sie habe bei der Beerensuche im Wald ein nahes Knurren eines Raubtieres gehört, ohne aber einen Wolf gesehen zu haben. Die Schilderungen konnten nicht verifiziert werden, das Gebiet wird derzeit jedoch mittels Fotofallen überwacht. Im Gebiet hält sich derzeit das Moesolarudel mit Jungtieren auf.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulationsabschüsse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildhut-erlegt-zwei-jungwoelfe-des-beverinrudels/">31. Juli wurden zwei Wolfsrüden des Beverinrudels im Alter zwischen einem und drei Jahren erlegt</a>. Die genetische Identifikation ist für September zu erwarten. Das AJF hat in einer Medienmitteilung kommuniziert.<br><br>Erste Genetikresultate der am 9. Juni <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-reissen-mutterkuh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf der Alp Nurdagn gerissenen Mutterkuh</a> belegen die bereits vermutete Beteiligung des Vatertiers M92 des Beverinrudels sowie des subadulten Rüden M191 am Riss, welche beide bereits im Jahr 2021 Grossvieh angegriffen hatten. Bei M191 handelt es sich um einen direkten Nachkommen des Beverinrudels, der sich im Rudel aufhält. Die Genetikresultate der zweiten angegriffenen und in der Folge notgetöteten Mutterkuh sind derzeit noch ausstehend.<br><br>Sämtliche ausgewerteten DNA-Proben sind mit 90 Tagen Zeitverzögerung unter folgender Adresse auch für die Öffentlichkeit sichtbar: <a href="http://www.koracenter.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.koracenter.ch</a></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 5.8.2022</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Orientierung: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karten mit Grossraubtiersichtungen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere September 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-september-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 10:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 19.10.2021 Grossraubtiernachweise Im September wurden 145 Nachweise von Wölfen und 37 Luchsnachweise gemeldet. Der Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Nachweise im Vergleich zu den Vormonaten sind vermehrte Grossraubtiersichtungen durch die Jägerschaft während der Hochjagd. Am 23. September kam es bei Soglio durch einen Jäger zu einer möglichen Bärensichtung. Davor wurde letztmals Anfang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF 19.10.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im September wurden 145 Nachweise von Wölfen und 37 Luchsnachweise gemeldet. Der Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Nachweise im Vergleich zu den Vormonaten sind vermehrte Grossraubtiersichtungen durch die Jägerschaft während der Hochjagd. Am 23. September kam es bei Soglio durch einen Jäger zu einer möglichen Bärensichtung. Davor wurde letztmals Anfang September ein Bär im Unterengadin nachgewiesen. In der ersten Hochjagdwoche wurde zudem eine Beobachtung eines Goldschakals am Heinzenberg gemeldet. Die Hinweise auf Bär und Goldschakal konnten sich jedoch nicht durch weitere Hinweise oder &#171;harte&#187; Fakten erhärten. Seit Anfang des Jahres wurden im Kanton bislang 37 verschiedene Wölfe genetisch nachgewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im September konnten keine neuen Rudel oder Reproduktionen bekannter Rudel nachgewiesen werden. Unbekannt ist die Situation deshalb weiterhin bei den Rudeln Valgronda, Ringelspitz, Muchetta und Morobbia sowie am Calanda. Nachwuchs wurde bislang bei den Rudeln Beverin und Stagias sowie bei einem noch weitgehend unbekannten Rudel am San Bernardino bereits im August nachgewiesen (vgl. Aktennotiz vom 13.09.2021).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im September ging die Zahl der Übergriffe auf Schafe und Ziegen im Vergleich zu den Vormonaten zurück. Zahlen zu den gerissenen Tieren sind der Tabelle unten zu entnehmen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2021 wurden durch den Wolf insgesamt 247 Schafe und Ziegen gerissen. Am 21. September kam es ausserdem erstmals im laufenden Jahr zum Tod eines einjährigen Rindes im Zusammenhang mit einem Wolfsangriff in der Gemeinde Rheinwald. Am 29. September wurde zudem im Safiental ein elf Monate altes Rind durch den Wolf gerissen. Zur Identifikation der beteiligten Wölfe wurden in beiden Fällen DNA-Proben genommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1439" height="410" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-1878" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse.jpg 1439w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-1280x365.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-980x279.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-480x137.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1439px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 19.20.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20211019.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen Tieren wurden im September zwei Kühe durch Grossraubtiere verletzt. Der erste Angriff fand am 4. September in Pignia statt. In Dorfnähe wurden um ca. 16:00 Uhr zwei Wölfe beobachtet, die eine ausgewachsene Kuh angriffen. Die Kuh wurde am Schwanz erheblich verletzt und musste tierärztlich behandelt werden. Im Zuge eines anderen Wolfsangriffs auf eine Mutterkuhherde auf der Alp Stutz am 21. September wurde wiederum eine ausgewachsene Mutterkuh verletzt und musste ebenfalls behandelt werden. Die an beiden Vorfällen entnommenen DNA-Proben ergaben keinen Aufschluss darüber, welche Wölfe für die Angriffe verantwortlich waren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen oder verletzten Rindern gingen im Monat September zusätzlich drei Meldungen von unruhigen Rinderherden aus den Gemeinden Beil/Brigels, Trun und Vals ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von 92 gemeldeten Wolfsbeobachtungen wurden zwei Beobachtungen gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf Schweiz als auffälliges Verhalten kategorisiert, zwei weitere Beobachtungen wurden als unerwünschtes Verhalten eingestuft. Die letztgenannten Begegnungen spielten sich Ende September in der Gemeinde Rheinwald ab. Auf dem Weg zur Jagdhütte begegnete ein Jäger in halboffenen Gelände auf einer Distanz von unter 20m mehreren Wölfen, die dem Jäger im Dunkeln auf der halben Wegstrecke mit Abstand folgten.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20211019.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 19.10.2021</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Juli und August 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-juli-und-august-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF, 21.09.2021 Grossraubtiernachweise In den Monaten Juli und August stieg die Anzahl der Grossraubtiernachweise im Vergleich zu den Vormonaten leicht an. Im Juli wurden 44 Wolfsnachweise und 12 Luchsnachweise erbracht. Im August stieg diese Zahl beim Wolf auf 81 und beim Luchs auf 20 Nachweise. Seit Anfang des Jahres wurden bislang 37 verschiedene Wölfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF, 21.09.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Juli und August stieg die Anzahl der Grossraubtiernachweise im Vergleich zu den Vormonaten leicht an. Im Juli wurden 44 Wolfsnachweise und 12 Luchsnachweise erbracht. Im August stieg diese Zahl beim Wolf auf 81 und beim Luchs auf 20 Nachweise. Seit Anfang des Jahres wurden bislang 37 verschiedene Wölfe genetisch nachgewiesen, davon zehn weibliche und 27 männliche. Zudem konnte im Unterengadin Anfang August ein Bär nachgewiesen werden, dessen Aufenthaltsort zurzeit unbekannt ist. Um welchen Bären es sich handelt, ist ebenfalls noch unbekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Juli und August konnten drei Reproduktionen festgestellt werden. Das Beverinrudel hat im vergangenen Frühling zum dritten Mal Nachwuchs gezeugt. Die Wurfgrösse beträgt sieben Welpen. Das Stagiasrudel hat mit sechs Welpen ebenfalls zum zweiten Mal Nachwuchs zur Welt gebracht. Ein besonderer Nachweis wurde Ende August durch eine Fotofalle der Wildhut erbracht: Nahe dem San-Bernardino-Südportal wurde durch eine Fotofalle ein Wolfswelpe abgelichtet. Es ist damit mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem neu gebildeten Rudel auszugehen. Unbekannt ist die Situation weiterhin bei den Rudeln Valgronda, Ringelspitz, Muchetta und Morobbia sowie am Calanda.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Juli und August stiegen mit der Sömmerung die Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, insbesondere den Wolf, deutlich an. Die Zahlen sind der Tabelle unten zu entnehmen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. August 2021 mussten 220 gerissene Schafe und Ziegen verzeichnet werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1204" height="352" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF.jpg" alt="" class="wp-image-1872" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF.jpg 1204w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF-980x287.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF-480x140.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1204px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 21.9.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202109211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen Tieren wurden durch den Wolf im Juli fünf Schafe, zwei Esel und ein Kalb verletzt. Im August waren es vierzehn Schafe, ein Esel, zwei Kälber und drei Kühe. Diese Tiere sind nach aktuellem Kenntnisstand genesen. Notgetötete Nutztiere sind bei den gerissenen Tieren aufgeführt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli und August wurden auf verschiedenen Betrieben insgesamt zehn Ereignisse mit unruhigen Rinderherden gemeldet, bei denen ein Zusammenhang mit dem Wolf bestätigt oder vermutet wird. Diese Vorkommnisse verteilen sich auf das Bündner Oberland, das Calandamassiv, das Prättigau, den Hinterrhein und das Oberhalbstein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli und August wurden dem AJF 81 Sichtungen eines oder mehrerer Wölfe gemeldet. An drei dieser Begegnungen wurde problematisches Wolfsverhalten gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf Schweiz festgestellt. Detailliertere Angaben zu speziellen Vorfällen und zu regulatorischen Massnahmen durch das AJF sind weiteren Aktennotizen auf der Homepage zu entnehmen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202109211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>
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		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Mai 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-mai-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 09:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Der am 27. März im Rheinwald besenderte Wolf ist in kurzer Zeit über das Avers ins Oberengadin, von dort über Livignio ins Vinschgau (Südtirol) abgewandert und hält sich aktuell im Pitztal (Tirol) auf. Die Aufzeichnung der Standorte zeigt eindrücklich, welche Distanzen Wölfe in kurzer Zeit zurücklegen können. Zudem hat anfangs Monat ein Bär das Münstertal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 27. März im Rheinwald besenderte Wolf ist in kurzer Zeit über das Avers ins Oberengadin, von dort über Livignio ins Vinschgau (Südtirol) abgewandert und hält sich aktuell im Pitztal (Tirol) auf. Die Aufzeichnung der Standorte zeigt eindrücklich, welche Distanzen Wölfe in kurzer Zeit zurücklegen können. Zudem hat anfangs Monat ein Bär das Münstertal und das Unterengadin durchquert. Hinweise zur Anwesenheit von Goldschakalen sind keine eingegangen.</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung des AJF vom 21.06.2021</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im Mai etwas tiefer als im Vormonat. Mitte Mai wurden in der Surselva 15 Schafe in einem geschützten Bereich gerissen. Bei dem verletzten Wolf, der in der Nacht auf den 9. Mai im Valsertal erlegt werden musste, handelt es sich um das Vatertier M56 des Ringelspitzrudels. Das Muttertier F33 wurde am 7. Januar in Pigniu von einem anderen Wolf oder anderen Wölfen getötet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte Mai wurden in der Surselva 15 Schafe von einem Wolf gerissen. 5 der gerissenen Tiere waren sofort tot, 10 weitere mussten auf Grund der Verletzungen erlöst werden. Weitere 8 Schafe wurden verletzt, überlebten den Vorfall allerdings und wiederum 2 Schafe sind bis dato verschwunden. Am darauffolgenden Abend konnte am Rissort ein Wolf narkotisiert und mit einem GPS Sender ausgestattet werden. Einerseits dient dies zur Vergrämung, andererseits auch um Informationen über das Raumverhalten des Tieres zu erhalten.<br><br>Im Jahr 2021 wurden nach aktuellem Stand 17 Nutztierrisse durch Wölfe bestätigt, aufgeteilt in 15 Schafe und 2 Ziegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im Mai rund 140 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) Wolfsnachweise gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Landquart, Unterengadin/ Val Müstair, Maloja, Bernina, Moesa und Imboden. Die GPS Aufzeichnungen des im März im Gebiet Rheinwald besenderten Wolfs zeigten, dass dieser Mitte Mai über das Münstertal nach Italien ausgewandert ist. Momentan hält er sich im Vinschgau auf.<br><br>Betreffend Luchs wurden rund 20 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen aus den Regionen Surselva, Viamala, Prättigau und Imboden.<br><br>Anfang Mai sind zudem verschiedene Meldungen über die Anwesenheit eines Braunbären eingegangen. Es konnten nur seine Spuren festgestellt werden. Anhand der zeitlichen Abfolge der Meldungen ist dieser von Italien her durch das Münstertal ins Engadin eingewandert und hat dieses vermutlich nach wenigen Tagen wieder Richtung Italien oder Österreich verlassen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202106213.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktuelles AJF</a></p>
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		<item>
		<title>Beobachtung eines Bären im Val Müstair</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/beobachtung-eines-baeren-im-val-muestair/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Samirah Hohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2021 13:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[bär]]></category>
		<category><![CDATA[braubär]]></category>
		<category><![CDATA[engadin]]></category>
		<category><![CDATA[ofenpass]]></category>
		<category><![CDATA[valmüstair]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag, 2. Mai 2021, hielt sich ein Bär im Val Müstair auf. Spuren im Schnee unterhalb des Piz Turettas konnten von der Wildhut einwandfrei einem Bären zugeordnet werden. Das Amt für Jagd und Fischerei hat eine entsprechende Warn-SMS an die Landwirt/innen und Imker/innen in der Region versendet. Das Tier wird nun von der Wildhut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Am Sonntag, 2. Mai 2021, hielt sich ein Bär im Val Müstair auf. Spuren im Schnee unterhalb des Piz Turettas konnten von der Wildhut einwandfrei einem Bären zugeordnet werden.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Amt für Jagd und Fischerei hat eine entsprechende Warn-SMS an die Landwirt/innen und Imker/innen in der Region versendet. Das Tier wird nun von der Wildhut und von den<br>Parkwächtern des Schweizerischen Nationalparks genau beobachtet. Mittlerweile ist der Bär über den Ofenpass weitergezogen. Die Bevölkerung wird gebeten, sich an die Anweisungen in den Merkblättern des Amts für Jagd und Fischerei zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/baer/Seiten/MerkblaetterBroschueren.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Merkblätter/Broschüren</a> (gr.ch)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="903" height="688" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/Karte-Baerenbeobachtungen-Graubuenden.jpg" alt="" class="wp-image-1793" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/Karte-Baerenbeobachtungen-Graubuenden.jpg 903w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/Karte-Baerenbeobachtungen-Graubuenden-480x366.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 903px, 100vw" /></a><figcaption><em>Auf der Karte des AJF werden blau sämtliche Braunbär-Beobachtungen (Risse, Sichtungen, Kot- und Spurenfunde) ab Juni 2020 dargestellt. Auf der Webseite (Klick auf Karte) werden bei den Punkten die Daten der Bärenspuren angezeigt.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auskunftsperson betreffend Grossraubtiere:</strong><br>Marc Hosig, Leiter zentrale Dienste, Tel. +41 81 257 38 92, E-Mail Marc.Hosig@ajf.gr.ch<br><strong>Allgemeine Auskünfte:</strong><br>Dr. Adrian Arquint, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. +41 81 257 38 92, E-Mail Adrian.Arquint@ajf.gr.ch</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="2000" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/20210503_Baerenspuren_Valmuestair_hosmar-1500x2000.jpg" alt="spur braunbär schnee val müstair graubünden" class="wp-image-1786 size-full" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/20210503_Baerenspuren_Valmuestair_hosmar-1500x2000.jpg 1500w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/20210503_Baerenspuren_Valmuestair_hosmar-1280x1707.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/20210503_Baerenspuren_Valmuestair_hosmar-980x1307.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/05/20210503_Baerenspuren_Valmuestair_hosmar-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1500px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h6 class="wp-block-heading"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202105031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle Bild und Mitteilung: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden (AJF, 3.5.2021)</a></h6>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere März 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-maerz-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 17:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[besenderung]]></category>
		<category><![CDATA[monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im März ähnlich hoch wie im Vormonat. Im Gebiet um Rheinwald hat jedoch die Wolfspräsenz in Siedlungsnähe stark zugenommen. Zahlreiche Wildtiere wurden in Dorfnähe vom Beverinrudel gerissen. Mehrmals wurden Wölfe auch in und um Siedlungen beobachtet. Medienmitteilung des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im März ähnlich hoch wie im Vormonat. Im Gebiet um Rheinwald hat jedoch die Wolfspräsenz in Siedlungsnähe stark zugenommen. Zahlreiche Wildtiere wurden in Dorfnähe vom Beverinrudel gerissen. Mehrmals wurden Wölfe auch in und um Siedlungen beobachtet. </h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung des AJF vom 14. April 2021</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter gab es Beobachtungen und Hinweise auf die Wolfspräsenz im Bergell und in der Valposchiavo. Ebenfalls wurde der Wildhut im März in der Region Imboden eine Bärenbeobachtung gemeldet. Hinweise zur Anwesenheit von Goldschakalen sind keine eingegangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 2021 wurden keine Nutztiere durch Grossraubtiere gerissen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Besenderung im Gebiet Rheinwald</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ende des Monats konnte die Wildhut im Rheinwald einen Wolf des Beverinrudels in Siedlungsnähe narkotisieren und besendern. Mit dieser Aktion möchte man eine Vergrämungswirkung erreichen und mit zukünftigen Daten mehr Informationen über das Raumverhalten der Tiere erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im März rund 210 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) <strong>Wolfsnachweise </strong>gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Landquart, Unterengadin, Maloja, Puschlav, Moesa und Imboden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Region Imboden wurde zudem eine <strong>Bärenbeobachtung </strong>gemeldet. Ob es sich dabei tatsächlich um Bären gehandelt hat, ist bis anhin nicht bestätigt.<br><br>Betreffend <strong>Luchs </strong>wurden rund 50 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen aus den Regionen Surselva, Viamala, Engadin und Prättigau-Davos. Am 19. April 2021 geht ein grossflächiges Luchsmonitoring, das unter der wissenschaftlichen Leitung der KORA (Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement) in diesem Jahr im Gebiet der Surselva, dem Safiental und am Heinzenberg durchführen wurde.<br>Mit Resultaten über die Anzahl Luchse und der Luchsdichte im genannten Perimeter ist frühestens im Sommer 2021 zu rechnen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading">Quelle</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202104161.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a> vom 16.04.2021</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bienenhäuser und Nutztiere sollen besser vor Bären geschützt werden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/bienenhaeuser-und-nutztiere-sollen-besser-vor-baeren-geschuetzt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Parc Ela]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 22:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[bär]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[graubünden]]></category>
		<category><![CDATA[jj3]]></category>
		<category><![CDATA[mittelbünden]]></category>
		<category><![CDATA[schadensprävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1717</guid>

					<description><![CDATA[Der Bund will Nutztiere und Bienenhäuser besser vor Bären schützen. Zu diesem Schluss kam der Bundesrat in einem im Januar verabschiedeten Bericht über den Umgang mit Bären in der Schweiz. Wir sprachen mit einem Bienen-Berater und Imker unserer Region, um die Lage betreffend Bienenschutz vor Bären in Mittelbünden zu erfahren. Potential bei Schadensprävention Die bisherige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Bund will Nutztiere und Bienenhäuser besser vor Bären schützen. Zu diesem Schluss kam der Bundesrat in einem <a href="https://www.swissinfo.ch/ger/bienenhaeuser-und-nutztiere-sollen-besser-vor-baeren-geschuetzt-werden/46321590" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Januar verabschiedeten Bericht</a> über den Umgang mit Bären in der Schweiz. Wir sprachen mit einem Bienen-Berater und Imker unserer Region, um die Lage betreffend Bienenschutz vor Bären in Mittelbünden zu erfahren.</h4>



<h3 class="wp-block-heading">Potential bei Schadensprävention</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherige Praxis im Umgang mit wilden Braunbären entspreche den gesamteuropäischen Richtlinien und habe sich bewährt, teilte der Bundesrat mit. Potential bestehe dagegen bei der Schadensprävention.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten 15 Jahren rissen eingewanderte Bären in der Schweiz dem Bericht zufolge rund 200 Schafe, vereinzelt auch Ziegen, Esel und ein Kalb. Zudem plünderten sie gegen 20 Bienenstöcke und brachen in Alphütten und Ställe mit Nahrungsvorräten ein. Die öffentliche Hand zahlte rund 120&#8217;000 Franken für die Entschädigung von Nutztierrissen und 30&#8217;000 Franken für beschädigte Bienenstöcke.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2016 letzte Bärenbeobachtung in Mittelbünden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun will der Bund den Schutz von Bienenhäusern und Nutztieren sowie eine Anpassung der Abfallentsorgung überprüfen. Wenig scheue Bären, die in Siedlungen auftauchen und ein problematisches Verhalten aufweisen, sollen weiterhin abgeschossen werden. Nachdem der Braunbär in der Schweiz fast 100 Jahre ausgerottet war, wandern seit 2005 regelmässig einzelne Tiere in die Schweiz ein. Von den rund 20 eingewanderten Tieren wurden zwei aus Sicherheitsgründen abgeschossen. Einer davon war der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/fruehjahr-2008-baer-jj3-im-oberhalbstein-und-in-der-region-thusis-viamala/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bär JJ3</a>, der im Jahr 2008 vom Oberhalbstein bis in die Region Viamala unterwegs war und in der Nähe des Glaspasses <a href="https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2008/Seiten/DE_18192.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">geschossen</a> wurde. Im Jahr 2016 war die nächste und bisher <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/dritter-baer-mit-laengerem-aufenthalt-in-der-schweiz-im-jahre-2016/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">letzte Bärenbeobachtung</a> in unserer Region, als ein unbekanntes Tier durch das Rheinwald, Schams und Domleschg wanderte, jedoch keinen Schaden stiftete.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Situation in Mittelbünden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Bruno Walder, Imker aus Rongellen und Berater Bienenhaltung beim Plantahof, sprachen wir über die Situation in Mittelbünden. Als der Bär JJ3 2008 durch unsere Täler zog, war auch er alarmiert, hatte aber glücklicherweise keine Übergriffe auf seine Bienenstände zu verzeichnen. Es kamen jedoch nicht alle so glimpflich davon. JJ3 war zum Sicherheitsrisiko für Menschen geworden, weil er systematisch in Siedlungen nach Nahrung suchte und trotz wiederholten Vertreibungsaktionen in den Dörfern keine wachsende Scheu zeigte. So zum Beispiel in Lantsch/Lenz, wo er einen Bienenstand plünderte<em>. </em>Bleiben Bienenstände ungeschützt, werden sie meist mehrfach aufgesucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Korrekte Elektrifizierung ist sehr wichtig, wie im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5vi9_5WK_XI&amp;feature=emb_logo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzfilm</a> weiter unten anschaulich gezeigt wird. Falls es in unserer Region zukünftig wieder Bärenpräsenz gibt, wissen die Imker, wo sie Informationen zur Installation von schützenden Elektrozäunen finden. Ausserdem können beim Bundesamt für Umwelt Unterstützungsgelder für Elektrozäune beantragt werden (einmalig CHF 700.-/Standort). Dies allerdings nur im potenziellen Verbreitungsgebiet von Braunbären (aktuell der südliche und östliche Teil Graubündens sowie der Osten des Tessins) und wenn der Zaunaufbau sowie -Unterhalt gemäss den <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/dokumentation/Grossraubtierdokumente/AGRIDEA_0000_D_16_Merkblatt%20B%C3%A4renzaeune.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorgaben</a> der AGRIDEA erfolgen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="675" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/11-Wanderstand-Parpan-18.08.2017-web.jpg" alt="Wanderstand Bienen Parpan Plantahof Bär" class="wp-image-1728" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/11-Wanderstand-Parpan-18.08.2017-web.jpg 1200w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/11-Wanderstand-Parpan-18.08.2017-web-980x551.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/11-Wanderstand-Parpan-18.08.2017-web-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /><figcaption><em>Wanderstand in Parpan, geschützt mit einem Elektrozaun. © Plantahof</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-2000x1125.jpg" alt="bienen vor bären schützen plantahof graubünden" class="wp-image-1725" width="819" height="460" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-2000x1125.jpg 2000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-800x450.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-768x432.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-1536x864.jpg 1536w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-2048x1152.jpg 2048w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-610x343.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/03/12WAND1-1-1080x608.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption><em>Wanderstand in Parpan. Der Elektrozaun braucht mindestens  5000 Volt Spannung und 1.2 &#8211; 1.5 Meter Höhe. © Plantahof</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufbau und Unterhalt der Zäune ist jedoch nicht nur teuer, sondern auch sehr aufwändig (u.a. konsequentes Ausmähen und Freihalten der Elektrobänder). Deshalb sind in Mittelbünden, das aktuell nicht zum unterstützungsberechtigten Gebiet gehört und seit über vier Jahren keine Bärenpräsenz hatte, die wenigsten Bienenstände mit Elektrozäunen geschützt. Sollte wieder ein Bär mit problematischem Verhalten wie JJ3 auftauchen, müssen die Imker schnell reagieren und Elektrozäune neu errichten. Ein nicht zu unterschätzender Aufwand, wenn man z.B. wie Bruno Walder an 14 Standorten Bienen hält und bedenkt, dass Braunbären in wenigen Tagen weite Strecken zurücklegen können. So ist eine Überprüfung und Unterstützung in der Schadensprävention seitens des Bundes bei den Imkern sehr willkommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="BÄREN &amp; BIENEN | Elektrozäune halten Bären fern" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/kKUfi6aiuDs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em>Trailer «Bären und Bienen – Elektrozäune halten Bären fern»</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier geht&#8217;s zum <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5vi9_5WK_XI&amp;feature=emb_logo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationsfilm</a> in voller Länge.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Quellen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">«Bienenhäuser und Nutztiere sollen besser vor Bären geschützt werden», erschienen am 27.01.2021 auf <a href="https://www.swissinfo.ch/ger/bienenhaeuser-und-nutztiere-sollen-besser-vor-baeren-geschuetzt-werden/46321590" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.swissinfo.ch/ger/bienenhaeuser-und-nutztiere-sollen-besser-vor-baeren-geschuetzt-werden/46321590</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Interview vom Naturpark Beverin mit Bruno Walder, 26.02.2021</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/dokumentation/Grossraubtierdokumente/Merkblatt%20-%20B%C3%A4r%20Bienenh%C3%A4user.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Merkblatt Bär &amp; Bienenhäuser</a>, Plantahof &amp; AJF</li><li><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/dokumentation/Grossraubtierdokumente/AGRIDEA_0000_D_16_Merkblatt%20B%C3%A4renzaeune.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anforderungen Einzäunung von Bienenständen</a>, Agridea</li><li><a href="http://www.baer.gr.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.baer.gr.ch</a>, AJF</li><li><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildtiersichere-abfallkuebel-im-und-um-den-parc-ela/">Bärensic</a><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildtiersichere-abfallkuebel-im-und-um-den-parc-ela/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">h</a><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildtiersichere-abfallkuebel-im-und-um-den-parc-ela/">ere Abfallkübel</a> in und um den Parc Ela</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakte Graubünden</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Prävention</strong>: Plantahof, Kantonsstrasse 17, 7302 Landquart, Tel. +41 81 257 60 00, Fax +41 81 257 60 27, <a href="mailto:info@plantahof.gr.ch">info@plantahof.gr.ch</a>, <a href="http://www.plantahof.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.plantahof.ch</a></li><li><strong>Schäden</strong>: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Loëstrasse 14, 7001 Chur Tel. 081 257 38 92, Fax 081 257 21 89, <a href="mailto:info@ajf.gr.ch">info@ajf.gr.ch</a>, <a href="http://www.jagd-fischerei.gr.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.jagd-fischerei.gr.ch</a></li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Informationssystem über Grossraubtiere in Graubünden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-informationssystem-ueber-grossraubtiere-in-graubuenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 09:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
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		<category><![CDATA[bär]]></category>
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		<category><![CDATA[graubünden]]></category>
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		<category><![CDATA[karte]]></category>
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		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Beobachtungen in Zusammenhang mit Wölfen und anderen Grossraubtieren im Kanton Graubünden werden seit Anfang Juni mit einer neuen Grossraubtier-App erfasst und zentral ausgewertet. Das System erlaubt eine raschere Warnung von Nutztierhaltern und eine detailliertere Beobachtung der Gesamtsituation. Zahlreiche Daten sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Medienmitteilung AJF, 11.6.2020 Die Wildhut des Amts für Jagd und [&#8230;]]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Beobachtungen in Zusammenhang mit Wölfen und anderen Grossraubtieren im Kanton Graubünden werden seit Anfang Juni mit einer neuen Grossraubtier-App erfasst und zentral ausgewertet. Das System erlaubt eine raschere Warnung von Nutztierhaltern und eine detailliertere Beobachtung der Gesamtsituation. Zahlreiche Daten sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF, 11.6.2020</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wildhut des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden (AJF) erfasst Beobachtungen und Ereignisse mit Wölfen, Bären, Luchsen und anderen Grossraubtieren neu über eine App auf ihrem Mobiltelefon. Ort, Zeit und Art der Beobachtung gelangen so zeitnah in eine Datenbank des AJF und können zentral ausgewertet werden. Das System erlaubt eine noch schnellere Alarmierung von Nutztierhaltern in den Gegenden, in denen Sichtungen und Vorfälle registriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue System kommt zum richtigen Zeitpunkt: Die Wolfspopulation in Graubünden wächst und seit dem Monat März sind markant mehr Sichtungen und Vorfälle mit Wölfen registriert worden als in anderen Jahren. Landwirte meldeten dem AJF mehr als vierzig Ereignisse, bei denen Nutztiere von Wölfen gerissen wurden, rund 15 Nutztiere aus Herden, die mit Elektrozäunen oder durch Herdenschutzhunde geschützt waren. Einen Schwerpunkt der Vorfälle bildet die Surselva.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle Grossraubtierbeobachtungen auf einen Blick</h3>



<div class="wp-block-buttons alignleft is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-very-light-gray-color has-background has-vivid-red-background-color" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Karte</a></div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="999" height="668" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss.jpg" alt="" class="wp-image-1496" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss.jpg 999w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-800x535.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-768x514.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-610x408.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-980x655.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-480x321.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 999px) 100vw, 999px" /></a><figcaption><em>Schwarzer Punkt = Nutztierriss, Roter Punkt = Sichtung oder weiteres Ereignis.</em><br><em>Screenshot der neuen Karte, wo die Grossraubtier-Ereignisse in Graubünden vermerkt werden.</em> (Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank">AJF</a>)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue System ist öffentlich zugänglich. Auf einer neuen Webseite des AJF ist eine Karte publiziert, auf welcher sämtliche Grossraubtierbeobachtungen nach Tierart und mit den jeweiligen Daten sichtbar sind. Die Beobachtungen werden mit Punkten dargestellt. Je neuer eine Beobachtung ist, desto dunkler ist der dazugehörende Punkt. Es ist vorgesehen, die Seite laufend mit zusätzlichen Informationen und Funktionen zu verbessern. Weiter sind alle Nutztierrisse seit dem 1. Juni 2020 als Meldungen auf der Seite des AJF abrufbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem das Wachstum der Wolfspopulation und die seit Jahren sporadisch auftauchenden Bären haben bei Nutztierhaltern, lokalen Behörden und der Öffentlichkeit ein wachsendes Bedürfnis nach Information über Sichtungen und Vorfälle mit Grossraubtieren ausgelöst. Das AJF hatte deshalb bereits 2018 ein Testsystem und 2019 ein flächendeckendes Alarmierungssystem für Landwirte, Imker, Alpmeister und andere Tierhalter in Betrieb genommen. Es wurde vom Plantahof betrieben, welcher die Meldungen der Wildhut des AJF versandte. Das neue System kann nun mehr Informationen schneller bereitstellen. Neben Sichtungen und Vorfällen mit Wolf und Bär erfasst es auch Luchs und Goldschakal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Starke Zunahme der Aktivität von Wölfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell konzentriert sich das Interesse auf Vorkommnisse mit Wölfen. In der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/04/Wolfsrudel-Regionen-Surselva-und-Viamala-24.4.2020-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Surselva </a>treten gleich drei Wolfsrudel regelmässig in Erscheinung. Dies sind das Beverinrudel, das Ringelspitzrudel und das Val Gronda Rudel. Mit der Bildung von weiteren Wolfsrudeln ist zu rechnen. Ausserdem sind in ganz Graubünden Einzelwölfe unterwegs. Von den Herausforderungen im Umgang mit den Grossraubtieren ist die Landwirtschaft in besonderem Mass betroffen. Es konnte festgestellt werden, dass verschiedene Einzelwölfe die Schutzmassnahmen wie Elektrozaun und Herdenschutzhunde der Tierhalter überwinden bzw. überspringen und somit ein sehr problematisches Verhalten aufzeigen. Den Wölfen zum Opfer gefallen sind bisher vor allem Schafe bzw. Lämmer und Ziegen. Aber auch bei Mutterkuhherden haben Landwirte in jüngster Zeit veränderte Verhaltensweisen festgestellt. Die Tiere wirkten nervöser als normal, in Einzelfällen sind verängstigte Tiere aus ihrem Gehege ausgebrochen. Es wird vermutet, dass dies auf die erhöhte Wolfspräsenz zurückzuführen ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich damit ein neues Gefahrenpotenzial für die Sicherheit der Personen, die mit den Tieren arbeiten, sowie für Menschen, die sich in die Nähe der Herden begeben, auftut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das AJF beobachtet die Entwicklung der Vorfälle mit Wölfen laufend, informiert aktuell und steht den betroffenen Tierhaltern und den lokalen Behörden jederzeit zur Verfügung.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Neue Webseite des AJF zu Grossraubtieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.ajf.gr.ch/grossraubtiere" target="_blank">www.ajf.gr.ch/grossraubtiere</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Auskunftsperson</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Adrian Arquint, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. +4181 257 38 92, E-Mail Adrian.Arquint@ajf.gr.ch</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wildtiersichere Abfallkübel im und um den Parc Ela</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildtiersichere-abfallkuebel-im-und-um-den-parc-ela/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Parc Ela]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 13:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[abfall]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>
		<category><![CDATA[wildtier]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gemeinden im und um den Parc Ela ersetzen die Abfallkübel ausserhalb der Dörfer mit wildtiersicheren Modellen. Damit soll verhindert werden, dass Wildtiere Abfälle fressen und ihre natürliche Scheu vor den Menschen verlieren. Der Verein Parc Ela unterstützt als Partner die Arbeit der Infoplattform Grossraubtiere. Medienmitteilung Parc Ela, Tiefencastel, 1. Juni 2020 Der erste der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die Gemeinden im und um den Parc Ela ersetzen die Abfallkübel ausserhalb der Dörfer mit wildtiersicheren Modellen. Damit soll verhindert werden, dass Wildtiere Abfälle fressen und ihre natürliche Scheu vor den Menschen verlieren. Der Verein Parc Ela unterstützt als Partner die Arbeit der Infoplattform Grossraubtiere.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung Parc Ela, Tiefencastel, 1. Juni 2020</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste der neuen wildtiersicheren Abfallkübel wurde vor Pfingsten auf dem Schönboden in Filisur montiert. In den nächsten Wochen werden an weiteren Standorten insgesamt 12 bestehende Abfallkübel mit wildtiersicheren Modellen ersetzt. Initiiert hat das Projekt die regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela mit den Gemeinden Bergün Filisur, Albula-Alvra, Surses, Lantsch/Lenz, Davos, Vaz/Obervaz und Thusis.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-800x533.jpg" alt="" class="wp-image-1424" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-800x533.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-2000x1334.jpg 2000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-768x512.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1536x1024.jpg 1536w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-2048x1366.jpg 2048w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-610x407.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1080x720.jpg 1080w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1280x854.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-980x653.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-480x320.jpg 480w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><em>Wildtiersicherer Abfallkübel Schönboden, Gruppenfoto mit Regula Ott (Verein Parc Ela), Urs Fliri (Leiter Forst-Werkbetrieb Albula/Alvra), Reto Barblan (Leiter Bauamt Bergün Filisur), Florin Buchli (Wildhut, Amt für Jagd und Fischerei), Regula Bollier (Biologin, Bolliernatura). © Verein Parc Ela</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das in Filisur verwendete Modell «Abfallhai» ist mit einem sogenannten Haifischzahn ausgerüstet und hält falls nötig auch einem hungrigen Bären stand. Es werden aber auch Wölfe, Füchse, Marder, Krähen und Eichhörnchen von Abfällen ferngehalten. Die Wildtiere gewöhnen sich an das einfach zugängliche Futter und gehen dann gezielt bei Abfallkübeln und in den Dörfern auf Nahrungssuche. Das schadet den Tieren, deren Verdauungssystem nicht für Abfälle gemacht ist und könnte im Fall von Bären auch zu gefährlichen Begegnungen mit Menschen führen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="533" height="800" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-533x800.jpg" alt="" class="wp-image-1425" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-533x800.jpg 533w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1334x2000.jpg 1334w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-768x1152.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1024x1536.jpg 1024w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1366x2048.jpg 1366w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-610x915.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1080x1620.jpg 1080w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1280x1920.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-980x1470.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1320x1980.jpg 1320w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden.jpg 1667w" sizes="auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px" /><figcaption><em>Das Modell «Abfallhai» hält Wildtiere vom Abfall fern. © Verein Parc Ela, Gestaltung </em><a href="https://www.capisci.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>capisci.ch</em></a></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit solche Konflikte verhindert werden, haben die Gemeinden in Rahmen der Regionalen Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela ein gemeinsames Vorgehen beschlossen, um ihre Abfallsysteme wildtiersicher zu organisieren. Die Wildtierbiologin Regula Bollier aus Filisur stand ihnen dabei beratend zur Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erstes haben die Werkdienste der Gemeinden ihre öffentlichen Abfallkübel ausserhalb der Siedlungen bezüglich Lage, Besucherfrequenz, Zugänglichkeit und Betreuungsaufwand bewertet. Mit Hilfe eines neuen Abfall-Leitfadens konnten sie priorisieren, welche Abfallkübel sofort durch wildtiersichere Modelle ersetzt werden sollen, welche Standorte gänzlich aufgehoben werden und wo noch abgewartet werden kann. Als besonders kritisch wurden jene Abfallstandorte beurteilt, die in der Nähe der Dörfer liegen und stark besucht sind, z.B. bei Spielplätzen und Grillstellen. Bis zu den Sommerferien werden nun dort wildtiersichere Abfallkübel aufgestellt. Zudem werden einige Abfallstandorte gänzlich aufgehoben. Dort werden die Erholungssuchenden mit einer Informationstafel aufgefordert, ihren Müll wieder mitzunehmen. In der Zügenschlucht (Davos) findet dieses Jahr ein Versuchsbetrieb mit einer reduzierten Anzahl, aber dafür wildtiersicheren Abfallkübeln statt.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="567" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Abfall_Kleber_RomDe-800x567.jpg" alt="" class="wp-image-1426" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Abfall_Kleber_RomDe-800x567.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Abfall_Kleber_RomDe-480x340.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /><figcaption><em>Dieser Aufkleber markiert wildtiersichere Abfallkübel in der Region des Parc Ela. © Verein Parc Ela</em>, <em>Gestaltung <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.capisci.ch/" target="_blank">capisci.ch</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">«Die Gemeinden haben ihre Verantwortung gemeinsam wahrgenommen, dies freut uns sehr», sagt Urs Fliri, Leiter des Forst-Werkbetrieb Albula/Alvra und in der RKG Parc Ela verantwortlich für dieses Projekt, «man könnte aber noch mehr tun, um Konflikten mit Wildtieren vorzubeugen, z.B. entlang der Kantonsstrassen, auf Campingplätzen, bei den Bergbahnen, entlang der rhätischen Bahn, auf Privatgrundstücken, bei Maiensässen und Köderstellen. Spätestens wenn der nächste Bär bei uns ankommt, werden wir froh sein um jede Futterquelle, die bereits aufgehoben oder gesichert ist. Wir möchten lieber Vorsehen als Nachsehen.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vaz/Obervaz und Lantsch/Lenz haben nach ihren Erfahrungen mit dem Bären JJ3 im Jahr 2008 ihre gesamten Abfallsysteme bereits weitgehend wildtierischer ausgestaltet. Die anderen Gemeinden ziehen nun schrittweise nach. Weitere Massnahmen zu einem wildtiersicheren Abfallmanagement wie Molok-Systeme, abschliessbare Abfallcontainer oder abgezäunte Grüngutdeponien sind ebenfalls in Planung oder teilweise bereits umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abfall-Projekt der Regionalen Koordinationsgruppe Grossraubtiere Parc Ela wird gemeinsam finanziert von den Projektgemeinden, dem Amt für Jagd und Fischerei AJF, dem Naturpark Beverin, der Biosfera Val Müstair, dem WWF und dem Verein Parc Ela. Der von den Gemeinden zur Analyse verwendete Abfall-Leitfaden ist allgemeingültig formuliert und steht allen Interessierten zur Verfügung. Er kann beim Verein Parc Ela bezogen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Initiatorin eines wildtiersicheren Abfallmanagements in Mittelbünden ist die regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela. Darin vertreten sind die Parkgemeinden sowie Vaz/Obervaz, die regionale Wildhut, der Herdenschutzverantwortliche des Plantahofs sowie der Verein Parc Ela.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere Parc Ela hilft ergänzend zu den kantonalen Aufgaben mit, Konflikte zwischen Grossraubtieren, Nutztieren und Menschen zu vermeiden. Dazu unterhält sie ein regionales Netzwerk und trifft sie sich zweimal jährlich. Das Sekretariat führt Regula Ott vom Verein Parc Ela. Zuständig für das Wildtiermanagement ist das Amt für Jagd und Fischerei, Beratungsstelle für den Herdenschutz ist das Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof und das Abfallwesen liegt im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Verhaltenstipps zur Vermeidung von Konflikten</li><li>Infos zum Bär vom AJF</li><li>Konzept Bär Schweiz</li><li>Jahresberichte Bär Graubünden</li></ul>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/abfall/" style="background-color:#9d2020;color:#ffffff">Wildtiere und Abfall</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.parc-ela.ch/de" target="_blank">www.parc-ela.ch</a></p>
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