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	<title>Goldschakal &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
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	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
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		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 3 &#038; 4, 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestandesschätzung Wolf Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bestandesschätzung Wolf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den genetischen Resultaten lediglich um Vergleichswerte. Eine gutachterliche Schätzung für den ganzen Kanton durch die Wildhut aufgrund der &#171;konventionellen&#187; Nachweise ergab für den Kanton einen Mindestbestand von derzeit 94 Wölfen (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202302172.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF, 17.2.2023</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Legende Karte</strong><br><em>Orange Punkte: Wolfsnachweise der vergangenen 12 Monate (Stand 15. Februar 2023); rote Punkte: Wolfsrudel innerhalb Kanton; blaue Punkte: Grenzrudel; gelbe Punkte: Gutachterliche Einschätzung der sesshaften Einzelwölfe bzw. möglicher Paare im Kanton Graubünden per 15.02.2022 (die Zahl entspricht der Anzahl bestätigter sesshafter Wölfe im Gebiet). (Quelle AJF)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quartalsberichte 3 und 4, 2022</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Amt für Jagd und Fischerei hat alle Information zum Thema Grossraubtiere, welche die Zeitspanne der zweiten Jahreshälfte 2022 betreffen, in einem Dokument zusammengefasst. Zudem sind die bestehenden Informationskanäle sowie Zahlen und Karten zur Aktuellen Wolfsverbreitung in Graubünden aufgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/02/Quartalsbericht-22_3-und-4.pdf">Zum Bericht</a></div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 2/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-2-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 5.8.2022 Wolf Bestand Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>AJF 5.8.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Bestand</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich lediglich um Vergleichswerte und nicht um eine Bestandesschätzung. Zudem ist von weiteren Reproduktionen auszugehen, wo aber die Welpenzahl noch nicht bekannt ist. Grundsätzlich ist überall von Wolfspräsenz auszugehen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Derzeit fehlen Hinweise, dass das <strong>Stagiasrudel </strong>in der Cadi aktuell Welpen hat. Der im März besenderte Jungwolf des Stagiasrudels wanderte Anfang Juni vom Rudel nach Osten ab und ist mittlerweile über das Südtirol bis ins österreichische Pitztal gewandert.</li><li>Am 12. Juli 2022 wurden im <strong>Valgrondarudel zwei Wolfswelpen</strong> bestätigt, nachdem das Rudel im Jahr 2021 keine Jungtiere zur Welt gebracht hatte.</li><li>Am 18. Juli 2022 wurde durch eine Privatperson im <strong>Gebiet des ehemaligen Ringelspitzrudels bei Rueun eine Wölfin mit Zitzen</strong> beobachtet und auf Video festgehalten, womit sich auch hier erneut ein Rudel gebildet haben dürfte. Als Gründertiere kommen die Weibchen F61 oder F81 und das Männchen M133 in Frage. Auch hier gibt es noch keine Bestätigung der Welpen.</li><li>Ebenfalls am 18. Juli 2022 wurden beim sogenannten <strong>Moesolarudel vier Welpen</strong> bestätigt. Bei den Gründertieren handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um M152 und F103. <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202207195.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das AJF hat auf der Webseite berichtet</a>.</li><li>Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-wolfsrudel-nachgewiesen-und-vier-welpen-im-beverinrudel-bestaetigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beverin ist eine erneute Reproduktion</a> des Rudels anhand eines eindeutigen Bildes des Gesäuges des Muttertieres bestätigt. Stand 4. August 2022 konnten die diesjährigen Welpen des Beverinrudels noch nicht bestätigt werden.</li><li>Der aktuelle Status der Rudel <strong>Morobbia und Muchetta ist unbekannt</strong>.</li><li>Ebenso ist bei den bekannten <strong>Wolfspaaren im Vorder- und Hinterprättigau sowie im Lugnez aktuell keine Hinweise auf Welpen</strong>, wobei von einer Reproduktion auszugehen ist.</li><li>Am Calanda gab es mehrere Sichtungen eines einzelnen Wolfs bei dem es sich aufgrund der auffallend gräulichen Färbung um das <strong>Gründerweibchen des Calandarudels F07</strong> handeln dürfte. Zudem gibt es Hinweise auf die Präsenz mindestens eines weiteren Wolfs.</li><li>In der <strong>Lenzerheide </strong>ist nördlich der Gemeinde Vaz/Obervaz von mindestens einem residenten <strong>Einzelwolf sowie südlich davon von einem Wolfspaar</strong> auszugehen. Es gibt keine Hinweise auf eine Reproduktion dieses Paares. Da aber auch während der Paarungszeit zwei Wölfe beobachtet werden konnten, ist eine Reproduktion möglich.</li><li>Im Gebiet <strong>Davos (Unterschnitt) wurden Ende Juni erstmals zwei Wölfe zusammen</strong> beobachtet, wobei es sich um eine neue Verpaarung handeln könnte. Ohne eine genetische Bestätigung ist jedoch keine sichere Unterscheidung zum Wolfspaar im Raum Lantsch/Lenz (sowie zu den Wölfen des Muchettarudels) möglich.</li><li>Im <strong>Puschlav </strong>konnte auf Hinweis einer Privatperson fotografisch bestätigt werden, dass sich mindestens zwei Wölfe gemeinsam im oberen Puschlav aufhalten, wobei anhand der Bilder von einem Männchen (M235 oder M253) und einem noch unbekannten Weibchen ausgegangen wird.</li><li>Bei Nachweisen in den übrigen Gebieten ist mit Ausnahme des <strong>Wolfsweibchens F18 im Raum Zernez</strong> aktuell von durchziehenden Wölfen auszugehen</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Mai 2022 wurde das Wolfsweibchen F112 auf der Autobahn A13 bei Trimmis überfahren. Die Wölfin wurde erstmals im Februar 2022 im glarnerischen Sernftal nachgewiesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="911" height="161" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-2064" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg 911w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse-480x85.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 911px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. &amp; 2. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noopener">AJF</a>), 5.8.2022)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Stand 4. August 2022 wurden in 61 Wolfsangriffen insgesamt 243 Nutztiere getötet, darunter ein Lama sowie zwei Mutterkühe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Luchsnachweise wurden insbesondere im Einzugsgebiet des Vorder- und Hinterrheins sowie im Unterengadin bei Zernez erbracht. Beim Luchs waren keine Nutztierschäden zu verzeichnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Juni ist mindestens ein Bär im Grenzgebietebiet Unterengadin-Val Müstair-Vinschgau unterwegs. Am 17. Juli wurde zudem sowohl im Val S-charl wie auch im Val d`Assa ein Bär von einer Fotofalle abgelichtet, weshalb aktuell von zwei Unterschiedlichen Bären im Unterengadin auszugehen ist. Am 4. August ging eine weitere Beobachtung eines Bären im Val Chamuera im Oberengadin ein. Ob es sich derzeit gar um drei verschiedene Bären im Engadin handeln könnte, kann aufgrund fehlender genetischer Nachweise nicht gesagt werden. Im Jahr 2022 gab es bislang keine Schäden durch die Bärenpräsenz.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. April 2022 wurde ein Goldschakal durch einen Wildhüter bei Versam fotografiert, drei Tage später lief ein Goldschakal bei Mumpé Tujetsch vor eine Fotofalle der Wildhut. Weitere Nachweise gingen im 2. Quartal nicht ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. Juli meldete eine Privatperson eine Nahbegegnung mit einem Wolf auf der Alp Grüm im Puschlav, der der Person während mehrerer Minuten gefolgt ist. Das <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/2022072511.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF berichtete auf der Webseite</a>.<br><br>Am 30. Juli wurde in der Nähe des San Bernardino-Passes von einer Privatperson vermeldet, sie habe bei der Beerensuche im Wald ein nahes Knurren eines Raubtieres gehört, ohne aber einen Wolf gesehen zu haben. Die Schilderungen konnten nicht verifiziert werden, das Gebiet wird derzeit jedoch mittels Fotofallen überwacht. Im Gebiet hält sich derzeit das Moesolarudel mit Jungtieren auf.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulationsabschüsse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildhut-erlegt-zwei-jungwoelfe-des-beverinrudels/">31. Juli wurden zwei Wolfsrüden des Beverinrudels im Alter zwischen einem und drei Jahren erlegt</a>. Die genetische Identifikation ist für September zu erwarten. Das AJF hat in einer Medienmitteilung kommuniziert.<br><br>Erste Genetikresultate der am 9. Juni <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-reissen-mutterkuh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf der Alp Nurdagn gerissenen Mutterkuh</a> belegen die bereits vermutete Beteiligung des Vatertiers M92 des Beverinrudels sowie des subadulten Rüden M191 am Riss, welche beide bereits im Jahr 2021 Grossvieh angegriffen hatten. Bei M191 handelt es sich um einen direkten Nachkommen des Beverinrudels, der sich im Rudel aufhält. Die Genetikresultate der zweiten angegriffenen und in der Folge notgetöteten Mutterkuh sind derzeit noch ausstehend.<br><br>Sämtliche ausgewerteten DNA-Proben sind mit 90 Tagen Zeitverzögerung unter folgender Adresse auch für die Öffentlichkeit sichtbar: <a href="http://www.koracenter.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.koracenter.ch</a></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 5.8.2022</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Orientierung: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karten mit Grossraubtiersichtungen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 1/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-1-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 13:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Avers]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 03.05.2022 Wolf In den vergangenen 12 Monaten wurden im Kanton 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert. Neben den bekannten sechs Rudeln (dazu werden aktuell auch die Wölfe im Ringelspitzterritorium gezählt) und demjenigen im Grenzgebiet zum Tessin sind in fünf Regionen Wolfspaare, teilweise unbekannten Geschlechts, gemeinsam unterwegs. Im ersten Quartal wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>AJF 03.05.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen 12 Monaten wurden im Kanton 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert. Neben den bekannten sechs Rudeln (dazu werden aktuell auch die Wölfe im Ringelspitzterritorium gezählt) und demjenigen im Grenzgebiet zum Tessin sind in fünf Regionen Wolfspaare, teilweise unbekannten Geschlechts, gemeinsam unterwegs. Im ersten Quartal wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im Bergell und Puschlav erbracht. Im ersten Quartal wurden keine neuen Rudelbil-dungen registriert.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">19. Januar 2022 Abschuss des verhaltensauffälligen Wolfsrüden Rüde M196<br>1. März 2022 Verkehrsopfer Autobahn A13 Maienfeld Rüde M225</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden.png" alt="" class="wp-image-1994" width="821" height="130" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden.png 821w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden-480x77.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 821px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202205031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>), 3.5.2022)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. März 2021 wurde erstmals wieder ein Luchs im Bergell nachgewiesen. Der Luchs dürfte über das Avers den Weg ins Bergell gefunden haben und wurde seither nicht mehr nachgewiesen. Das Tier konnte noch nicht identifiziert werden.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am 6. März wurde bei Rothenbrunnen ein subadulter, männlicher Luchs auf der A13 überfahren. Das Tier war bis dahin noch nicht identifiziert worden.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Quartal 2022 gingen keine Nachweise ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Quartal gingen keine Nachweise ein. Der Verdacht auf einen Goldschakalriss in Tenna vom November 2021 konnte genetisch nicht bestätigt werden. Die DNA-Analyse legt einen Fuchs als Verursacher nahe. Anhand des Rissbildes können Fuchs- und Goldschakalrisse nicht sicher unterschieden werden.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ende März wurde im Churer Rheintal ein mutmasslicher Wolfshybride erlegt. Das AJF hat am<br>8. April 2022 mit einer Medienmitteilung darüber berichtet.<br><br>Der Jungwolf des Beverinrudels, welcher am 27. März 2021 im Rheinwald besendert wurde, konnte in Süddeutschland genetisch nachgewiesen werden. Das Tier war wenige Wochen nach der Besenderung abgewandert und konnte bis ins Zillertal mittels GPS nachverfolgt werden. Seit Anfang Juni sendet das Halsband keine Daten mehr. Die weitere Nachverfolgung gelang dank einem Abgleich der genetischen Daten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202205031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 3.5.2022</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere November und Dezember 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-november-und-dezember-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 16:31:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmmitteilung des AJF von 18.2.2021 Hinweis zur künftigen Berichterstattung Das AJF berichtete in den Jahren 2020 bis 2021 jeweils monatlich über Ereignisse rund um die Grossraubtiere. Darin wurden Ereignisse zusammengefasst, die meist bereits über Medienmitteilungen, die AJF-Webseite oder per SMS kommuniziert wurden. Seit Juni 2020 können zudem Nachweise und Nutztierrisse der vier Grossraubtierarten über die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmmitteilung des AJF von 18.2.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Hinweis zur künftigen Berichterstattung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das AJF berichtete in den Jahren 2020 bis 2021 jeweils monatlich über Ereignisse rund um die Grossraubtiere. Darin wurden Ereignisse zusammengefasst, die meist bereits über Medienmitteilungen, <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/News.aspx" target="_blank" rel="noopener">die AJF-Webseite</a> oder per SMS kommuniziert wurden. Seit Juni 2020 können zudem Nachweise und Nutztierrisse der vier Grossraubtierarten über die Webseite des AJF direkt auf einer <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte </a>eingesehen werden. Diese Dienste werden auch im Jahr 2022 beibehalten. Der zusammenfassende Überblick wird jedoch künftig in Form eines Quartalsberichts erscheinen. Der Jahresbericht 2021 erscheint voraussichtlich im April.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Monat November gingen 175 Wolfsnachweise, 28 Luchsnachweise sowie drei Goldschakalnachweise ein. Im Dezember waren es 184 Wolfsnachweise und 38 Luchsnachweise. Die Nachweise gehen zu einem Grossteil auf Spurenfunde nach den Schneefällen zurück.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Oktober gingen keine weiteren Nachweise zu neuen Rudeln oder Reproduktionen bekannter Rudel ein. Im Valle Traversagna wurden Ende November sechs Wölfe auf einer Fotofalle abgelichtet. Es ist gut möglich, dass es sich dabei um das Morobbiarudel handelt. Eine Reproduktion konnte im Jahr 2021 bei den Rudeln Beverin (7 Welpen) und Stagias (6 Welpen) sowie bei einem noch weitgehend unbekannten Rudel am San Bernardino (1 Welpe) bestätigt werden. Insgesamt konnte somit nachgewiesen werden, dass im Jahr 2021 mindestens 14 Welpen im Kanton geboren wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten November und Dezember gab es vereinzelte Nutztierrisse. Anfang November wurden zwei Lämmer in einem Stall in Tenna tot aufgefunden, bei denen Spurenfunde und das Rissbild einen Goldschakal als Rissverursacher nahelegten. Die DNA-Resultate liegen erst teilweise vor und lassen noch keine abschliessende Beurteilung zu diesem Fall zu. In Roveredo und bei Churwalden wurden im November insgesamt drei Ziegen gerissen. Im Bergell kam es am 12. Dezember und am 15. Dezember ebenfalls zu Rissen von zwei Ziegen und einem Schaf durch einen Wolf. In der nachfolgenden Tabelle sind die Zahlen zu den gerissenen Tieren zu finden. Über das ganze Jahr wurden zusätzlich 15 Schafe, sieben Geissen sowie ein Kalb entschädigt, bei denen nicht mehr zu beurteilen war, ob der Tod auf den Wolf zurückzuführen war.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1183" height="334" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/02/STATIS1.jpg" alt="" class="wp-image-1952" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/02/STATIS1.jpg 1183w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/02/STATIS1-980x277.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/02/STATIS1-480x136.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1183px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 18.2.2022 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20220218.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen Nutztieren wurde ein weiteres Schaf im Bergell bei einem Angriff verletzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Gemeinden Grono, Sumvitg und Disentis/Mustér wurde je eine Verhaltensauffälligkeit bei Rinderherden gemeldet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten November und Dezember wurden vermehrt Begegnungen von Menschen mit Wölfen in Siedlungsnähe oder in Siedlungen gemeldet. So gab es verschiedene Begegnungen in den Gemeinden Tujetsch, Disentis/Mustér, Sumvitg und Trun, Breil/Brigels, Masein, Chur, Landquart, Vaz/Obervaz, Churwalden und Schmitten. Teilweise fanden diese Beobachtungen auch während der Dämmerung oder gar während des Tages statt. Das häufigere Aufeinandertreffen von Wolf und Mensch im Winter ist die Folge der Verschiebung der Beutetiere in die Wintereinstände in der Nähe der Dörfer. Wölfe sind grundsätzlich vorsichtige Tiere, welche Menschen meiden. Trotzdem kann es zu zufälligen Begegnungen zwischen Menschen und Wölfen kommen. Oft geschieht dies mit unerfahrenen Jungwölfen, häufig bei Dunkelheit und nahe von Strassen. Die Wölfe wirken dabei nicht besonders scheu. Auch in den Neujahrstagen gingen bereits mehrere Meldungen von Nahbegegnungen am Schamserberg und in Valendas ein. Diese Begegnungen beurteilte das AJF als auffällig, jedoch nicht als für den Menschen gefährlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Potentiell gefährliches Wolfsverhalten liegt dann vor, wenn sich Wölfe mehrfach gezielt Menschen trotz Vertreibungsversuchen nähern oder sich diesen oder ihren Hunden gegenüber aggressiv verhalten. Ein gegenüber dem Menschen &#171;unscheues&#187; Verhalten kann vor allem im Gebiet eines Wolfsrudels die Folge eines Habituierungsprozesses und damit der Beginn einer ungünstigen Entwicklung des Verhaltens eines Wolfsrudels sein. Um eine Habituierung möglichst frühzeitig zu erkennen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen, ist die Bevölkerung weiterhin angehalten, Begegnungen umgehen der lokalen Wildhut zu melden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakte zur Wildhut</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Naturpark Beverin: Bezirk <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx#f0874360%7B%22page%22%3A1%2C%22group%22%3A%5B%5D%2C%22filter%22%3A%7B%22filters%22%3A%5B%7B%22field%22%3A%22Jagdbezirk%22%2C%22operator%22%3A%22eq%22%2C%22value%22%3A%223%20Hinterrhein-Heinzenberg%22%7D%5D%2C%22logic%22%3A%22and%22%7D%2C%22navigatable%22%3Atrue%2C%22selectable%22%3Atrue%7D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hinterrhein-Heinzenberg<br></a>Parc Ela: Bezirk <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx#f0874360%7B%22page%22%3A1%2C%22group%22%3A%5B%5D%2C%22filter%22%3A%7B%22filters%22%3A%5B%7B%22field%22%3A%22Jagdbezirk%22%2C%22operator%22%3A%22eq%22%2C%22value%22%3A%226%20Albula-Surses%22%7D%5D%2C%22logic%22%3A%22and%22%7D%2C%22navigatable%22%3Atrue%2C%22selectable%22%3Atrue%7D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Albula-Surses</a>, Bezirk <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx#f0874360%7B%22page%22%3A1%2C%22group%22%3A%5B%5D%2C%22filter%22%3A%7B%22filters%22%3A%5B%7B%22field%22%3A%22Jagdbezirk%22%2C%22operator%22%3A%22eq%22%2C%22value%22%3A%225%20Albula-Davos%22%7D%5D%2C%22logic%22%3A%22and%22%7D%2C%22navigatable%22%3Atrue%2C%22selectable%22%3Atrue%7D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Albula-Davos</a></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20220218.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 18.2.2022</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Oktober 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-oktober-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 12:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1883</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung des AJF vom 8.11.2021 Grossraubtiernachweise Im Oktober gingen beim AJF insgesamt 65 Wolfsnachweise und 19 Luchsnachweise ein. Besonders hervorzuheben ist der Fund eines überfahrenen männlichen Goldschakals auf der A13 bei Thusis. Bereits am 5. September war aus dem Heinzenberg die Meldung einer Goldschakalsichtung eingegangen. Beim überfahrenen Tier handelt es sich um den vierten Todfund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung des AJF vom 8.11.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober gingen beim AJF insgesamt 65 Wolfsnachweise und 19 Luchsnachweise ein. Besonders hervorzuheben ist der Fund eines überfahrenen männlichen Goldschakals auf der A13 bei Thusis. Bereits am 5. September war aus dem Heinzenberg die Meldung einer Goldschakalsichtung eingegangen. Beim überfahrenen Tier handelt es sich um den vierten Todfund und somit den siebten sicheren Nachweis (C1) eines Goldschakals im Kanton Graubünden. Der Goldschakal breitet sich auf natürlichem Weg vom Südosten Europas gegen Westen aus. Anfang September ging im Engadin bei S-chanf eine Meldung einer Bärensichtung ein, die sich jedoch nicht durch konkrete Hinweise erhärtete.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Oktober gingen keine neuen Nachweise zu neuen Rudeln oder Reproduktionen bekannter Rudel ein. Nachwuchs wurde bislang bei den Rudeln Beverin und Stagias sowie bei einem noch weitgehend unbekannten Rudel am San Bernardino nachgewiesen (vgl. Aktennotiz vom 13.09.2021).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende der Sömmerung ging im Oktober die Zahl der Übergriffe auf Schafe und Ziegen im Vergleich zum September deutlich zurück. In der Nacht auf den 3. Oktober erfolgte ein tödlicher Angriff eines Wolfs auf ein elf Monate altes Kalb auf Gemeindegebiet von Disentis/Mustér. Die Zahlen zu den gerissenen Tieren sind der Tabelle unten zu entnehmen. In den Gemeinden Klosters und Jenaz wurde im Monat Oktober je ein wenige Tage altes Kalb tot aufgefunden. Die beiden Kälber sind nicht in den Zahlen zu den gerissenen Tieren enthalten, da eine Beurteilung, ob die Tiere gerissen oder erst nach dem Tod genutzt wurden, nicht mehr möglich war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 6. Oktober wurde ein Schaf in der Val Curciusa sowie am 7. Oktober ein ca. viermonatiges Kalb bei Andeer verletzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1448" height="419" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021.jpg" alt="" class="wp-image-1884" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021.jpg 1448w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021-1280x370.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021-980x284.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021-480x139.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1448px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere 2021, Graubünden, Stand 8.11.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202111081.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von 27 gemeldeten Wolfsbeobachtungen wurde eine Beobachtung gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf als unerwünschtes Verhalten eingestuft.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202111081.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 8.11.2021</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte mit Beobachtungen Goldschakale</a> (AJF)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Möglicher Goldschakalriss in einem Stall in Tenna</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/moeglicher-goldschakalriss-in-einem-stall-in-tenna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2021 12:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1889</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 3.11.2021 In Tenna, Gemeinde Safiental, kam es in der Nacht auf den 3. November zu einem Übergriff auf Lämmer in einem Stall. Dabei wurden zwei wenige Tage alte Lämmer, davon eines mit Bisswunden, im Inneren des Stalls tot aufgefunden. Ein drittes Lamm wird vermisst. Die durch die Wildhut begutachteten Verletzungen, Kot- sowie Spurenfunde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF 3.11.2021</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Tenna, Gemeinde Safiental, kam es in der Nacht auf den 3. November zu einem Übergriff auf Lämmer in einem Stall. Dabei wurden zwei wenige Tage alte Lämmer, davon eines mit Bisswunden, im Inneren des Stalls tot aufgefunden. Ein drittes Lamm wird vermisst. Die durch die Wildhut begutachteten Verletzungen, Kot- sowie Spurenfunde im Schnee weisen auf einen Goldschakal als Verursacher hin. Dieser dürfte über den von einem Holzzaun begrenzten Auslauf den Weg in den Stall gefunden haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich die Rissbilder von Goldschakal und Fuchs im Feld nicht mit Sicherheit unterscheiden lassen, wurden zur Ermittlung des Verursachers zusätzlich mehrere DNA-Proben gesammelt sowie eine Fotofalle montiert. Ein Resultat der Proben ist ca. für Ende November zu erwarten. Es gibt keine Hinweise auf ein Einwirken von Wolf oder Luchs.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/M%C3%B6glicher-Goldschakalriss-in-einem-Stall-in-Tenna.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 3.11.2021</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere September 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-september-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 10:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1877</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 19.10.2021 Grossraubtiernachweise Im September wurden 145 Nachweise von Wölfen und 37 Luchsnachweise gemeldet. Der Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Nachweise im Vergleich zu den Vormonaten sind vermehrte Grossraubtiersichtungen durch die Jägerschaft während der Hochjagd. Am 23. September kam es bei Soglio durch einen Jäger zu einer möglichen Bärensichtung. Davor wurde letztmals Anfang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF 19.10.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im September wurden 145 Nachweise von Wölfen und 37 Luchsnachweise gemeldet. Der Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Nachweise im Vergleich zu den Vormonaten sind vermehrte Grossraubtiersichtungen durch die Jägerschaft während der Hochjagd. Am 23. September kam es bei Soglio durch einen Jäger zu einer möglichen Bärensichtung. Davor wurde letztmals Anfang September ein Bär im Unterengadin nachgewiesen. In der ersten Hochjagdwoche wurde zudem eine Beobachtung eines Goldschakals am Heinzenberg gemeldet. Die Hinweise auf Bär und Goldschakal konnten sich jedoch nicht durch weitere Hinweise oder &#171;harte&#187; Fakten erhärten. Seit Anfang des Jahres wurden im Kanton bislang 37 verschiedene Wölfe genetisch nachgewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im September konnten keine neuen Rudel oder Reproduktionen bekannter Rudel nachgewiesen werden. Unbekannt ist die Situation deshalb weiterhin bei den Rudeln Valgronda, Ringelspitz, Muchetta und Morobbia sowie am Calanda. Nachwuchs wurde bislang bei den Rudeln Beverin und Stagias sowie bei einem noch weitgehend unbekannten Rudel am San Bernardino bereits im August nachgewiesen (vgl. Aktennotiz vom 13.09.2021).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im September ging die Zahl der Übergriffe auf Schafe und Ziegen im Vergleich zu den Vormonaten zurück. Zahlen zu den gerissenen Tieren sind der Tabelle unten zu entnehmen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2021 wurden durch den Wolf insgesamt 247 Schafe und Ziegen gerissen. Am 21. September kam es ausserdem erstmals im laufenden Jahr zum Tod eines einjährigen Rindes im Zusammenhang mit einem Wolfsangriff in der Gemeinde Rheinwald. Am 29. September wurde zudem im Safiental ein elf Monate altes Rind durch den Wolf gerissen. Zur Identifikation der beteiligten Wölfe wurden in beiden Fällen DNA-Proben genommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1439" height="410" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-1878" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse.jpg 1439w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-1280x365.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-980x279.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-480x137.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1439px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 19.20.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20211019.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen Tieren wurden im September zwei Kühe durch Grossraubtiere verletzt. Der erste Angriff fand am 4. September in Pignia statt. In Dorfnähe wurden um ca. 16:00 Uhr zwei Wölfe beobachtet, die eine ausgewachsene Kuh angriffen. Die Kuh wurde am Schwanz erheblich verletzt und musste tierärztlich behandelt werden. Im Zuge eines anderen Wolfsangriffs auf eine Mutterkuhherde auf der Alp Stutz am 21. September wurde wiederum eine ausgewachsene Mutterkuh verletzt und musste ebenfalls behandelt werden. Die an beiden Vorfällen entnommenen DNA-Proben ergaben keinen Aufschluss darüber, welche Wölfe für die Angriffe verantwortlich waren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen oder verletzten Rindern gingen im Monat September zusätzlich drei Meldungen von unruhigen Rinderherden aus den Gemeinden Beil/Brigels, Trun und Vals ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von 92 gemeldeten Wolfsbeobachtungen wurden zwei Beobachtungen gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf Schweiz als auffälliges Verhalten kategorisiert, zwei weitere Beobachtungen wurden als unerwünschtes Verhalten eingestuft. Die letztgenannten Begegnungen spielten sich Ende September in der Gemeinde Rheinwald ab. Auf dem Weg zur Jagdhütte begegnete ein Jäger in halboffenen Gelände auf einer Distanz von unter 20m mehreren Wölfen, die dem Jäger im Dunkeln auf der halben Wegstrecke mit Abstand folgten.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20211019.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 19.10.2021</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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