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	<title>Tourismus &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
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	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Jun 2024 11:35:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Alp Sut Fuina (Ferrera): Präsenz von Herdenschutzhunden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/alp-sut-fuina-ferrera-praesenz-von-herdenschutzhunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Avers]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
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		<category><![CDATA[herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[herdenschutzhunde]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Alp Sut Fuina (oberhalb Ausserferrera) werden im Jahr 2024 vier Herdenschutzhunde eingesetzt. Die Hunde sind sorgfältig ausgebildet und können sich augrund der ständigen Wolfspräsenz im Gebiet Tag und Nacht frei bewegen, um die Nutztiere zu schützen. Entsprechende Signalisationen mit Verhaltungsanweisungen sind Anfang und Ende Alp vorhanden. Um Konflikte mit Wanderern, Bikern etc. zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der Alp Sut Fuina (oberhalb Ausserferrera) werden im Jahr 2024 vier Herdenschutzhunde eingesetzt. Die Hunde sind sorgfältig ausgebildet und können sich augrund der ständigen Wolfspräsenz im Gebiet Tag und Nacht frei bewegen, um die Nutztiere zu schützen. Entsprechende Signalisationen mit Verhaltungsanweisungen sind Anfang und Ende Alp vorhanden. Um Konflikte mit Wanderern, Bikern etc. zu vermeiden, ist jedoch auch ein <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/fileadmin/doc/Herdenschutzmassnahmen/Herdenschutzhunde/N0097___D_21_WEB_Flyer_Herdenschutz_Gruen_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">korrektes Verhalten</a> der Freizeitsportler gegenüber den Hunden sehr wichtig.</p>



<p><strong>Das Alppersonal bittet Wanderer, Camper etc. das Gebiet Sut Fuina nachts zu meiden und sich tagsüber an die nachfolgenden Regeln zu halten</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1722" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1.png" alt="" class="wp-image-2315" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1.png 1722w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-1280x803.png 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-980x615.png 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-480x301.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1722px, 100vw" /></figure>



<p><em>Das Gebiet der Alp Sut Fuina wird von Herdenschutzhunden geschützt. Alle Passanten sind gebeten, sich an die korrekten Verhaltensregeln zu halten. Kartenquelle: geogr.mapplus.ch</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensregeln für Begegnungen</h3>



<p>Informieren Sie sich möglichst im Voraus, wo Herdenschutzhunde im Einsatz sind und beachten Sie die Informationstafeln vor Ort. <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/de/faq-was-tun/um-zu-wissen-wo-sich-hsh-aufhalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte zu Gebieten mit Präsenz von Herdenschutzhunden.</a></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"></div>



<p><strong>Wenn Sie in ein Weidegebiet kommen, wo mit Herdenschutzhunden zu rechnen ist…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bleiben Sie ruhig und gehen Sie langsam.</li>



<li>Steigen Sie von Ihrem Bike und schieben Sie es.</li>



<li>Halten Sie möglichst Distanz zur Herde; Schafe, Ziegen oder Herdenschutzhunde nicht erschrecken oder aufscheuchen.</li>



<li>Wenn Sie keine Schutzhunde sehen, machen Sie durch lautes Reden auf sich aufmerksam.</li>
</ul>



<p><strong>Wenn Herdenschutzhunde bellen, in Ihre Richtung rennen oder Ihnen den Weg versperren…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bleiben Sie ruhig stehen und geben Sie den Hunden Zeit, die Situation einzuschätzen. Schreien Sie die Herdenschutzhunde nicht an. Dies wird sie provozieren.</li>



<li>Fühlen Sie sich von einem Herdenschutzhund bedrängt, vermeiden Sie Augenkontakt, aber bleiben ihm zugewandt.</li>



<li>Gehen Sie erst dann gemächlich weiter, wenn die Schutzhunde aufgehört haben zu bellen und Ihre Anwesenheit akzeptieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Im Zweifel umgehen oder Umkehr</h3>



<p><strong>Wenn die Herdenschutzhunde sich nicht beruhigen…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8230;obwohl Sie ruhig gewartet haben, vergrössern Sie den Abstand zur Herde.</li>



<li>Falls nötig, halten Sie die Hunde z.B. mit Wanderstöcken auf Abstand, indem Sie sie schräg nach unten in Richtung Hund strecken. Versuchen Sie nicht, die Herdenschutzhunde mit erhobenen Stöcken oder Herumfuchteln zu bedrohen.</li>



<li>Ziehen Sie sich langsam zurück. Gehen Sie wenn nötig rückwärts.</li>



<li>Wenn Sie weit genug von der Herde entfernt sind, werden die Hunde Sie unbehelligt ziehen lassen. Umgehen Sie die Herde weiträumig. Wenn dies nicht möglich ist oder Sie sich unsicher fühlen, kehren Sie um.</li>
</ul>



<p><strong>Wenn Sie mit Ihrem eigenen Hund unverhofft an eine geschützte Herde gelangen…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nehmen Sie Ihren Hund an die Leine.</li>



<li>Versuchen Sie nie, mit Ihrem eigenen Hund eine geschützte Herde zu durchqueren!</li>



<li>Umgehen Sie die Herde weiträumig.</li>



<li>Im Zweifelsfalle kehren Sie um.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle und weitere Informationen rund um Herdenschutzhunde: <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/herdenschutzhunde/tourismus-und-herdenschutzhunde/sichere-begegnungen-mit-herdenschutzhunden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachstelle Herdenschutz</a></p>



<p><a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/fileadmin/doc/Herdenschutzmassnahmen/Herdenschutzhunde/N0097___D_21_WEB_Flyer_Herdenschutz_Gruen_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flyer </a>korrektes Verhalten im Umgang mit Herdenschutzhunden</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Juli 2020</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-juli-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Samirah Hohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 13:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 class="wp-block-heading">Im Kanton Graubünden wurden im Juli zahlreiche Nutztiere durch Wölfe gerissen. Nach wie vor ist die Surselva das am stärksten betroffene Gebiet, in der zweiten Monatshälfte wurden aber vermehrt auch Nutztierrisse im Gebiet um Rheinwald registriert. Ebenfalls wurden verschiedene Luchsnachweise durch das Amt für Jagd und Fischerei GR erfasst. Die Anwesenheit von Bären und Goldschakalen ist momentan nicht bekannt.</h3>



<p><em>Medienmitteilung AJF, 31.7.2020</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h3>



<p>Im Juli 2020 wurden durch das Amt für Jagd und Fischerei GR neunzehn Fälle registriert, bei denen Nutztiere durch Grossraubtiere gerissen wurden. Insgesamt wurden 37 Schafe gerissen und sechs weitere verletzt. Gut die Hälfte der gerissenen Schafe war durch Herdenschutzhunde oder Elektrozäune geschützt. Sämtliche Nutztiere wurden von Wölfen gerissen. Im Jahr 2020 sind damit bis jetzt rund 120 Nutztiere durch Wölfe gerissen worden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Grossraubtiernachweise</h3>



<p>Neben den Nutztierrissen wurden der Wildhut im Juli insgesamt knapp 60 direkte (Sichtung/Geheul) und indirekte (Spur/Kot) Wolfsnachweise gemeldet. Die meisten Meldungen stammen aus der Surselva. Einzelne Beobachtungen wurden aber auch in den Regionen Surses und Viamala, im Prättigau, im Landwassertal und im Engadin registriert.</p>



<p>Verschiedene Beobachtungen deuten darauf hin, dass sich zumindest ein Teil der bestehenden Wolfsrudel erfolgreich reproduziert haben. Genaue Angaben zur Anzahl gewölften Welpen können jedoch noch nicht gemacht werden. Neben den fünf bestehenden Wolfsrudeln wurde im Juli zudem die Vermutungen bestätigt, dass sich in der Surselva ein weiteres Rudel gebildet hat.</p>



<p>Betreffend Luchs wurden im Juli acht Beobachtung erfasst. Die Meldungen stammen aus der Surselva, dem Engadin, sowie den Regionen Imboden und Viamala. Beobachtungen von Bären und Goldschakalen wurden keine registriert.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/2007312.aspx" style="background-color:#817e65;color:#ffffff" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></div>



<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" style="background-color:#817e65;color:#ffffff" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte Grossraubtier-Beobachtungen AJF</a></div>
</div>



<p></p></div>
			</div>
			</div>			
				
				
				
				
			</div>		
				
				
			</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Informationssystem über Grossraubtiere in Graubünden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-informationssystem-ueber-grossraubtiere-in-graubuenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 09:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1482</guid>

					<description><![CDATA[Beobachtungen in Zusammenhang mit Wölfen und anderen Grossraubtieren im Kanton Graubünden werden seit Anfang Juni mit einer neuen Grossraubtier-App erfasst und zentral ausgewertet. Das System erlaubt eine raschere Warnung von Nutztierhaltern und eine detailliertere Beobachtung der Gesamtsituation. Zahlreiche Daten sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Medienmitteilung AJF, 11.6.2020 Die Wildhut des Amts für Jagd und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Beobachtungen in Zusammenhang mit Wölfen und anderen Grossraubtieren im Kanton Graubünden werden seit Anfang Juni mit einer neuen Grossraubtier-App erfasst und zentral ausgewertet. Das System erlaubt eine raschere Warnung von Nutztierhaltern und eine detailliertere Beobachtung der Gesamtsituation. Zahlreiche Daten sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich.</h3>



<p><em>Medienmitteilung AJF, 11.6.2020</em></p>



<p>Die Wildhut des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden (AJF) erfasst Beobachtungen und Ereignisse mit Wölfen, Bären, Luchsen und anderen Grossraubtieren neu über eine App auf ihrem Mobiltelefon. Ort, Zeit und Art der Beobachtung gelangen so zeitnah in eine Datenbank des AJF und können zentral ausgewertet werden. Das System erlaubt eine noch schnellere Alarmierung von Nutztierhaltern in den Gegenden, in denen Sichtungen und Vorfälle registriert werden.</p>



<p>Das neue System kommt zum richtigen Zeitpunkt: Die Wolfspopulation in Graubünden wächst und seit dem Monat März sind markant mehr Sichtungen und Vorfälle mit Wölfen registriert worden als in anderen Jahren. Landwirte meldeten dem AJF mehr als vierzig Ereignisse, bei denen Nutztiere von Wölfen gerissen wurden, rund 15 Nutztiere aus Herden, die mit Elektrozäunen oder durch Herdenschutzhunde geschützt waren. Einen Schwerpunkt der Vorfälle bildet die Surselva.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle Grossraubtierbeobachtungen auf einen Blick</h3>



<div class="wp-block-buttons alignleft is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-very-light-gray-color has-background has-vivid-red-background-color" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Karte</a></div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="999" height="668" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss.jpg" alt="" class="wp-image-1496" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss.jpg 999w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-800x535.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-768x514.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-610x408.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-980x655.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-480x321.jpg 480w" sizes="(max-width: 999px) 100vw, 999px" /></a><figcaption><em>Schwarzer Punkt = Nutztierriss, Roter Punkt = Sichtung oder weiteres Ereignis.</em><br><em>Screenshot der neuen Karte, wo die Grossraubtier-Ereignisse in Graubünden vermerkt werden.</em> (Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank">AJF</a>)</figcaption></figure>



<p>Das neue System ist öffentlich zugänglich. Auf einer neuen Webseite des AJF ist eine Karte publiziert, auf welcher sämtliche Grossraubtierbeobachtungen nach Tierart und mit den jeweiligen Daten sichtbar sind. Die Beobachtungen werden mit Punkten dargestellt. Je neuer eine Beobachtung ist, desto dunkler ist der dazugehörende Punkt. Es ist vorgesehen, die Seite laufend mit zusätzlichen Informationen und Funktionen zu verbessern. Weiter sind alle Nutztierrisse seit dem 1. Juni 2020 als Meldungen auf der Seite des AJF abrufbar.</p>



<p>Vor allem das Wachstum der Wolfspopulation und die seit Jahren sporadisch auftauchenden Bären haben bei Nutztierhaltern, lokalen Behörden und der Öffentlichkeit ein wachsendes Bedürfnis nach Information über Sichtungen und Vorfälle mit Grossraubtieren ausgelöst. Das AJF hatte deshalb bereits 2018 ein Testsystem und 2019 ein flächendeckendes Alarmierungssystem für Landwirte, Imker, Alpmeister und andere Tierhalter in Betrieb genommen. Es wurde vom Plantahof betrieben, welcher die Meldungen der Wildhut des AJF versandte. Das neue System kann nun mehr Informationen schneller bereitstellen. Neben Sichtungen und Vorfällen mit Wolf und Bär erfasst es auch Luchs und Goldschakal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Starke Zunahme der Aktivität von Wölfen</h3>



<p>Aktuell konzentriert sich das Interesse auf Vorkommnisse mit Wölfen. In der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/04/Wolfsrudel-Regionen-Surselva-und-Viamala-24.4.2020-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Surselva </a>treten gleich drei Wolfsrudel regelmässig in Erscheinung. Dies sind das Beverinrudel, das Ringelspitzrudel und das Val Gronda Rudel. Mit der Bildung von weiteren Wolfsrudeln ist zu rechnen. Ausserdem sind in ganz Graubünden Einzelwölfe unterwegs. Von den Herausforderungen im Umgang mit den Grossraubtieren ist die Landwirtschaft in besonderem Mass betroffen. Es konnte festgestellt werden, dass verschiedene Einzelwölfe die Schutzmassnahmen wie Elektrozaun und Herdenschutzhunde der Tierhalter überwinden bzw. überspringen und somit ein sehr problematisches Verhalten aufzeigen. Den Wölfen zum Opfer gefallen sind bisher vor allem Schafe bzw. Lämmer und Ziegen. Aber auch bei Mutterkuhherden haben Landwirte in jüngster Zeit veränderte Verhaltensweisen festgestellt. Die Tiere wirkten nervöser als normal, in Einzelfällen sind verängstigte Tiere aus ihrem Gehege ausgebrochen. Es wird vermutet, dass dies auf die erhöhte Wolfspräsenz zurückzuführen ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich damit ein neues Gefahrenpotenzial für die Sicherheit der Personen, die mit den Tieren arbeiten, sowie für Menschen, die sich in die Nähe der Herden begeben, auftut.</p>



<p>Das AJF beobachtet die Entwicklung der Vorfälle mit Wölfen laufend, informiert aktuell und steht den betroffenen Tierhaltern und den lokalen Behörden jederzeit zur Verfügung.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Neue Webseite des AJF zu Grossraubtieren</h4>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.ajf.gr.ch/grossraubtiere" target="_blank">www.ajf.gr.ch/grossraubtiere</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Auskunftsperson</h4>



<p>Dr. Adrian Arquint, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. +4181 257 38 92, E-Mail Adrian.Arquint@ajf.gr.ch</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wildtiersichere Abfallkübel im und um den Parc Ela</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildtiersichere-abfallkuebel-im-und-um-den-parc-ela/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Parc Ela]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 13:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[abfall]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>
		<category><![CDATA[wildtier]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1418</guid>

					<description><![CDATA[Die Gemeinden im und um den Parc Ela ersetzen die Abfallkübel ausserhalb der Dörfer mit wildtiersicheren Modellen. Damit soll verhindert werden, dass Wildtiere Abfälle fressen und ihre natürliche Scheu vor den Menschen verlieren. Der Verein Parc Ela unterstützt als Partner die Arbeit der Infoplattform Grossraubtiere. Medienmitteilung Parc Ela, Tiefencastel, 1. Juni 2020 Der erste der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die Gemeinden im und um den Parc Ela ersetzen die Abfallkübel ausserhalb der Dörfer mit wildtiersicheren Modellen. Damit soll verhindert werden, dass Wildtiere Abfälle fressen und ihre natürliche Scheu vor den Menschen verlieren. Der Verein Parc Ela unterstützt als Partner die Arbeit der Infoplattform Grossraubtiere.</h3>



<p><em>Medienmitteilung Parc Ela, Tiefencastel, 1. Juni 2020</em></p>



<p>Der erste der neuen wildtiersicheren Abfallkübel wurde vor Pfingsten auf dem Schönboden in Filisur montiert. In den nächsten Wochen werden an weiteren Standorten insgesamt 12 bestehende Abfallkübel mit wildtiersicheren Modellen ersetzt. Initiiert hat das Projekt die regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela mit den Gemeinden Bergün Filisur, Albula-Alvra, Surses, Lantsch/Lenz, Davos, Vaz/Obervaz und Thusis.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-800x533.jpg" alt="" class="wp-image-1424" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-800x533.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-2000x1334.jpg 2000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-768x512.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1536x1024.jpg 1536w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-2048x1366.jpg 2048w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-610x407.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1080x720.jpg 1080w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1280x854.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-980x653.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-480x320.jpg 480w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden_gruppenfoto-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><em>Wildtiersicherer Abfallkübel Schönboden, Gruppenfoto mit Regula Ott (Verein Parc Ela), Urs Fliri (Leiter Forst-Werkbetrieb Albula/Alvra), Reto Barblan (Leiter Bauamt Bergün Filisur), Florin Buchli (Wildhut, Amt für Jagd und Fischerei), Regula Bollier (Biologin, Bolliernatura). © Verein Parc Ela</em></figcaption></figure>



<p>Das in Filisur verwendete Modell «Abfallhai» ist mit einem sogenannten Haifischzahn ausgerüstet und hält falls nötig auch einem hungrigen Bären stand. Es werden aber auch Wölfe, Füchse, Marder, Krähen und Eichhörnchen von Abfällen ferngehalten. Die Wildtiere gewöhnen sich an das einfach zugängliche Futter und gehen dann gezielt bei Abfallkübeln und in den Dörfern auf Nahrungssuche. Das schadet den Tieren, deren Verdauungssystem nicht für Abfälle gemacht ist und könnte im Fall von Bären auch zu gefährlichen Begegnungen mit Menschen führen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="533" height="800" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-533x800.jpg" alt="" class="wp-image-1425" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-533x800.jpg 533w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1334x2000.jpg 1334w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-768x1152.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1024x1536.jpg 1024w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1366x2048.jpg 1366w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-610x915.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1080x1620.jpg 1080w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1280x1920.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-980x1470.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden-1320x1980.jpg 1320w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/wildtiersicherer-abfallkübel-schönboden.jpg 1667w" sizes="auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px" /><figcaption><em>Das Modell «Abfallhai» hält Wildtiere vom Abfall fern. © Verein Parc Ela, Gestaltung </em><a href="https://www.capisci.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>capisci.ch</em></a></figcaption></figure></div>



<p>Damit solche Konflikte verhindert werden, haben die Gemeinden in Rahmen der Regionalen Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela ein gemeinsames Vorgehen beschlossen, um ihre Abfallsysteme wildtiersicher zu organisieren. Die Wildtierbiologin Regula Bollier aus Filisur stand ihnen dabei beratend zur Seite.</p>



<p>Als Erstes haben die Werkdienste der Gemeinden ihre öffentlichen Abfallkübel ausserhalb der Siedlungen bezüglich Lage, Besucherfrequenz, Zugänglichkeit und Betreuungsaufwand bewertet. Mit Hilfe eines neuen Abfall-Leitfadens konnten sie priorisieren, welche Abfallkübel sofort durch wildtiersichere Modelle ersetzt werden sollen, welche Standorte gänzlich aufgehoben werden und wo noch abgewartet werden kann. Als besonders kritisch wurden jene Abfallstandorte beurteilt, die in der Nähe der Dörfer liegen und stark besucht sind, z.B. bei Spielplätzen und Grillstellen. Bis zu den Sommerferien werden nun dort wildtiersichere Abfallkübel aufgestellt. Zudem werden einige Abfallstandorte gänzlich aufgehoben. Dort werden die Erholungssuchenden mit einer Informationstafel aufgefordert, ihren Müll wieder mitzunehmen. In der Zügenschlucht (Davos) findet dieses Jahr ein Versuchsbetrieb mit einer reduzierten Anzahl, aber dafür wildtiersicheren Abfallkübeln statt.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="567" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Abfall_Kleber_RomDe-800x567.jpg" alt="" class="wp-image-1426" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Abfall_Kleber_RomDe-800x567.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Abfall_Kleber_RomDe-480x340.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /><figcaption><em>Dieser Aufkleber markiert wildtiersichere Abfallkübel in der Region des Parc Ela. © Verein Parc Ela</em>, <em>Gestaltung <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.capisci.ch/" target="_blank">capisci.ch</a></em></figcaption></figure>



<p>«Die Gemeinden haben ihre Verantwortung gemeinsam wahrgenommen, dies freut uns sehr», sagt Urs Fliri, Leiter des Forst-Werkbetrieb Albula/Alvra und in der RKG Parc Ela verantwortlich für dieses Projekt, «man könnte aber noch mehr tun, um Konflikten mit Wildtieren vorzubeugen, z.B. entlang der Kantonsstrassen, auf Campingplätzen, bei den Bergbahnen, entlang der rhätischen Bahn, auf Privatgrundstücken, bei Maiensässen und Köderstellen. Spätestens wenn der nächste Bär bei uns ankommt, werden wir froh sein um jede Futterquelle, die bereits aufgehoben oder gesichert ist. Wir möchten lieber Vorsehen als Nachsehen.»</p>



<p>Vaz/Obervaz und Lantsch/Lenz haben nach ihren Erfahrungen mit dem Bären JJ3 im Jahr 2008 ihre gesamten Abfallsysteme bereits weitgehend wildtierischer ausgestaltet. Die anderen Gemeinden ziehen nun schrittweise nach. Weitere Massnahmen zu einem wildtiersicheren Abfallmanagement wie Molok-Systeme, abschliessbare Abfallcontainer oder abgezäunte Grüngutdeponien sind ebenfalls in Planung oder teilweise bereits umgesetzt.</p>



<p>Das Abfall-Projekt der Regionalen Koordinationsgruppe Grossraubtiere Parc Ela wird gemeinsam finanziert von den Projektgemeinden, dem Amt für Jagd und Fischerei AJF, dem Naturpark Beverin, der Biosfera Val Müstair, dem WWF und dem Verein Parc Ela. Der von den Gemeinden zur Analyse verwendete Abfall-Leitfaden ist allgemeingültig formuliert und steht allen Interessierten zur Verfügung. Er kann beim Verein Parc Ela bezogen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela</h3>



<p>Initiatorin eines wildtiersicheren Abfallmanagements in Mittelbünden ist die regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere (RKG) Parc Ela. Darin vertreten sind die Parkgemeinden sowie Vaz/Obervaz, die regionale Wildhut, der Herdenschutzverantwortliche des Plantahofs sowie der Verein Parc Ela.</p>



<p>Die Regionale Koordinationsgruppe Grossraubtiere Parc Ela hilft ergänzend zu den kantonalen Aufgaben mit, Konflikte zwischen Grossraubtieren, Nutztieren und Menschen zu vermeiden. Dazu unterhält sie ein regionales Netzwerk und trifft sie sich zweimal jährlich. Das Sekretariat führt Regula Ott vom Verein Parc Ela. Zuständig für das Wildtiermanagement ist das Amt für Jagd und Fischerei, Beratungsstelle für den Herdenschutz ist das Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof und das Abfallwesen liegt im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Verhaltenstipps zur Vermeidung von Konflikten</li><li>Infos zum Bär vom AJF</li><li>Konzept Bär Schweiz</li><li>Jahresberichte Bär Graubünden</li></ul>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/abfall/" style="background-color:#9d2020;color:#ffffff">Wildtiere und Abfall</a></div>
</div>



<p></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.parc-ela.ch/de" target="_blank">www.parc-ela.ch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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