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	<title>Naturpark Beverin &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
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	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
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		<title>Alp Sut Fuina (Ferrera): Präsenz von Herdenschutzhunden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/alp-sut-fuina-ferrera-praesenz-von-herdenschutzhunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Avers]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
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		<category><![CDATA[herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[herdenschutzhunde]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Alp Sut Fuina (oberhalb Ausserferrera) werden im Jahr 2024 vier Herdenschutzhunde eingesetzt. Die Hunde sind sorgfältig ausgebildet und können sich augrund der ständigen Wolfspräsenz im Gebiet Tag und Nacht frei bewegen, um die Nutztiere zu schützen. Entsprechende Signalisationen mit Verhaltungsanweisungen sind Anfang und Ende Alp vorhanden. Um Konflikte mit Wanderern, Bikern etc. zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der Alp Sut Fuina (oberhalb Ausserferrera) werden im Jahr 2024 vier Herdenschutzhunde eingesetzt. Die Hunde sind sorgfältig ausgebildet und können sich augrund der ständigen Wolfspräsenz im Gebiet Tag und Nacht frei bewegen, um die Nutztiere zu schützen. Entsprechende Signalisationen mit Verhaltungsanweisungen sind Anfang und Ende Alp vorhanden. Um Konflikte mit Wanderern, Bikern etc. zu vermeiden, ist jedoch auch ein <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/fileadmin/doc/Herdenschutzmassnahmen/Herdenschutzhunde/N0097___D_21_WEB_Flyer_Herdenschutz_Gruen_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">korrektes Verhalten</a> der Freizeitsportler gegenüber den Hunden sehr wichtig.</p>



<p><strong>Das Alppersonal bittet Wanderer, Camper etc. das Gebiet Sut Fuina nachts zu meiden und sich tagsüber an die nachfolgenden Regeln zu halten</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1722" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1.png" alt="" class="wp-image-2315" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1.png 1722w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-1280x803.png 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-980x615.png 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-480x301.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1722px, 100vw" /></figure>



<p><em>Das Gebiet der Alp Sut Fuina wird von Herdenschutzhunden geschützt. Alle Passanten sind gebeten, sich an die korrekten Verhaltensregeln zu halten. Kartenquelle: geogr.mapplus.ch</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensregeln für Begegnungen</h3>



<p>Informieren Sie sich möglichst im Voraus, wo Herdenschutzhunde im Einsatz sind und beachten Sie die Informationstafeln vor Ort. <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/de/faq-was-tun/um-zu-wissen-wo-sich-hsh-aufhalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte zu Gebieten mit Präsenz von Herdenschutzhunden.</a></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"></div>



<p><strong>Wenn Sie in ein Weidegebiet kommen, wo mit Herdenschutzhunden zu rechnen ist…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bleiben Sie ruhig und gehen Sie langsam.</li>



<li>Steigen Sie von Ihrem Bike und schieben Sie es.</li>



<li>Halten Sie möglichst Distanz zur Herde; Schafe, Ziegen oder Herdenschutzhunde nicht erschrecken oder aufscheuchen.</li>



<li>Wenn Sie keine Schutzhunde sehen, machen Sie durch lautes Reden auf sich aufmerksam.</li>
</ul>



<p><strong>Wenn Herdenschutzhunde bellen, in Ihre Richtung rennen oder Ihnen den Weg versperren…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bleiben Sie ruhig stehen und geben Sie den Hunden Zeit, die Situation einzuschätzen. Schreien Sie die Herdenschutzhunde nicht an. Dies wird sie provozieren.</li>



<li>Fühlen Sie sich von einem Herdenschutzhund bedrängt, vermeiden Sie Augenkontakt, aber bleiben ihm zugewandt.</li>



<li>Gehen Sie erst dann gemächlich weiter, wenn die Schutzhunde aufgehört haben zu bellen und Ihre Anwesenheit akzeptieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Im Zweifel umgehen oder Umkehr</h3>



<p><strong>Wenn die Herdenschutzhunde sich nicht beruhigen…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8230;obwohl Sie ruhig gewartet haben, vergrössern Sie den Abstand zur Herde.</li>



<li>Falls nötig, halten Sie die Hunde z.B. mit Wanderstöcken auf Abstand, indem Sie sie schräg nach unten in Richtung Hund strecken. Versuchen Sie nicht, die Herdenschutzhunde mit erhobenen Stöcken oder Herumfuchteln zu bedrohen.</li>



<li>Ziehen Sie sich langsam zurück. Gehen Sie wenn nötig rückwärts.</li>



<li>Wenn Sie weit genug von der Herde entfernt sind, werden die Hunde Sie unbehelligt ziehen lassen. Umgehen Sie die Herde weiträumig. Wenn dies nicht möglich ist oder Sie sich unsicher fühlen, kehren Sie um.</li>
</ul>



<p><strong>Wenn Sie mit Ihrem eigenen Hund unverhofft an eine geschützte Herde gelangen…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nehmen Sie Ihren Hund an die Leine.</li>



<li>Versuchen Sie nie, mit Ihrem eigenen Hund eine geschützte Herde zu durchqueren!</li>



<li>Umgehen Sie die Herde weiträumig.</li>



<li>Im Zweifelsfalle kehren Sie um.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle und weitere Informationen rund um Herdenschutzhunde: <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/herdenschutzhunde/tourismus-und-herdenschutzhunde/sichere-begegnungen-mit-herdenschutzhunden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachstelle Herdenschutz</a></p>



<p><a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/fileadmin/doc/Herdenschutzmassnahmen/Herdenschutzhunde/N0097___D_21_WEB_Flyer_Herdenschutz_Gruen_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flyer </a>korrektes Verhalten im Umgang mit Herdenschutzhunden</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Längste bekannte Wolfs-Wanderung Europas</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/laengste-bekannte-wolfs-wanderung-europas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2023 14:54:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biologie & Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[wanderung]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild © AJF; Bericht von Kora, März 2023 M237 wurde im Kanton Graubünden geboren, vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei besendert und wanderte vom Juni 2022 bis März 2023 hunderte Kilometer Richtung Osten bis zur ungarisch-slowakischen Grenze. Damit gelang dem Kanton Graubünden die einzigartige Dokumentation der längsten bisher bekannten Wanderung eines Wolfes in Europa. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Bild ©</em> <em>AJF; Bericht von Kora, März 2023</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">M237 wurde im Kanton Graubünden geboren, vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei besendert und wanderte vom Juni 2022 bis März 2023 hunderte Kilometer Richtung Osten bis zur ungarisch-slowakischen Grenze. Damit gelang dem Kanton Graubünden die einzigartige Dokumentation der längsten bisher bekannten Wanderung eines Wolfes in Europa.</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Start im Graubünden</h3>



<p>M237 wurde im Jahr 2021 als eines von 6 Jungtieren (4 davon genetisch nachgewiesen) des Stagias-Rudels geboren. Seine Eltern sind die Wölfin F31, <a href="https://www.kora.ch/de/aktuell/f07-%E2%80%93-die-aelteste-woelfin-der-schweiz--532" target="_blank" rel="noopener">eine Nachfahrin von F07, der Begründerin des ersten Schweizer Wolfsrudels am Calanda</a> und der Wolf M125 (Herkunft unbekannt). Ende März 2022 wurde M237 vom Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden mit einem  Halsband mit GPS-Sender versehen. Bis zum Stichtag am 22. März 2023 lieferte sein Sender bereits Daten, welche für die Forschung sehr interessant sind. Auch deshalb, da M237 wenige Monate nach dem Besendern, im Juni 2022, altersentsprechend, seine Abwanderung begann. Vorher hat er sich in seinem Herkunftsrudel aufgehalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die lange Wanderung von M237</h3>



<p>Auf seiner Wanderung zog der Jungwolf durch vier Länder. Gestartet in der Schweiz, überquerte er im Unterengadin die Grenze nach Italien Ende Juni 2022. Während seiner Zeit in der Schweiz wurde von ihm eine einzelne genetische Probe registriert, aufgenommen am Tag seiner Besenderung. Rund zehn Tage lang durchstreifte er das Südtirol und überquerte dann die Grenze nach Österreich. Von da an lief er Richtung Norden, später dann Richtung Nord-Osten. Im Oktober befand er sich in der Region Innsbruck, von wo aus er weiter durchs Tirol Richtung Wien lief. Den Jahreswechsel verbachte er westlich der österreichischen Hauptstadt. Der Jungwolf wanderte im Anschluss hoch bis zur Donau, überlegte es sich dann anders und zog Richtung Südosten davon. Mitte Februar überquerte er die ungarische Grenze und wanderte dann in Richtung Budapest. Er brauchte rund einen Monat, um die Stadt westlich zu passieren und die Donau zu überqueren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1975" height="737" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR.jpg" alt="" class="wp-image-2194" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR.jpg 1975w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-800x299.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-768x287.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-1536x573.jpg 1536w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-610x228.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-1080x403.jpg 1080w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-1280x478.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-980x366.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-480x179.jpg 480w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/03/230322-Wanderung_M237_©AJF_GR-1320x493.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1975px) 100vw, 1975px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Wanderung von M237, 9.6.2022 – 22.03.2023, © AJF GR</em></figcaption></figure>



<p>Die Wanderung von M237 zeigt beispielhaft, wie anpassungsfähig Wölfe sind. Auf seiner Wanderung durchquerte er unterschiedliche Landschaften, vom Hochgebirge über Kulturlandschaften bis hin zu Siedlungsräumen. Er überquerte Flüsse, zahlreiche Autostrassen und -bahnen sowie viele Berge, einer davon knappe 3500 m hoch. Meist wanderte er zielstrebig in eine Richtung, ab und zu verweilte er auch wenige Tage bis etwa zwei Wochen an einem Ort, vielleicht um sich auszuruhen, vielleicht wegen gutem Nahrungsangebot, bevor er weiterzog.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rekordverdächtig</h3>



<p>Jungwölfe verlassen im Alter von 1–3 Jahren das elterliche Territorium auf der Suche nach einem eigenen. Untersuchungen zeigen, dass die Abwanderung von Jungwölfen unterschiedlich weit sein kann und sich mit dem Geschlecht unterscheiden können. Männchen wandern tendenziell weiter ab als Weibchen. <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-aus-ganz-europa-in-graubuenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In der Vergangenheit zeigten einzelne besenderte Wölfe besondere Entdeckungsfreude und wanderten erstaunlich weit</a>. Gemäss den Informationen von KORA ist M237 mit einer Strecke von 1927 km am Boden (829 km Luftlinie) (Stichtag: 22.03.2023) der nachweislich am weitesten abgewanderte Wolf in Europa – und seine Reise geht vielleicht noch weiter. Im Vergleich ist etwa die Abwanderung des deutschen Wolfs «Alan» gut dokumentiert. Im Jahr 2009 wanderte dieser von Deutschland bis nach Weissrussland – rund 1550 km. Zwei Jahre später konnte das GPS-Signal von Wolf «Slavc» verfolgt werden, der von Slowenien bis nach Italien zog – fast 1200 km. «Slavc», der aus der dinarischen Population stammt, paarte sich im Anschluss mit einem Weibchen aus der Alpenpopulation. Dies war der erste bekannte Nachweis einer Verbindung zwischen den zwei Populationen. Im Allgemeinen sind Langstrecken-Wanderer sehr wichtig für die Verbindung zwischen Populationen. Auch M237 ist nicht mehr allzu weit weg von einem Gebiet einer anderen Wolfspopulation, der Karpaten-Population.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.kora.ch/de/aktuell/laengste-bekannte-wolfs-wanderung-europas--551" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KORA</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 3 &#038; 4, 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-3-4-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestandesschätzung Wolf Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bestandesschätzung Wolf</h3>



<p>Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den genetischen Resultaten lediglich um Vergleichswerte. Eine gutachterliche Schätzung für den ganzen Kanton durch die Wildhut aufgrund der &#171;konventionellen&#187; Nachweise ergab für den Kanton einen Mindestbestand von derzeit 94 Wölfen (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202302172.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF, 17.2.2023</a>).</p>



<p><strong>Legende Karte</strong><br><em>Orange Punkte: Wolfsnachweise der vergangenen 12 Monate (Stand 15. Februar 2023); rote Punkte: Wolfsrudel innerhalb Kanton; blaue Punkte: Grenzrudel; gelbe Punkte: Gutachterliche Einschätzung der sesshaften Einzelwölfe bzw. möglicher Paare im Kanton Graubünden per 15.02.2022 (die Zahl entspricht der Anzahl bestätigter sesshafter Wölfe im Gebiet). (Quelle AJF)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quartalsberichte 3 und 4, 2022</h3>



<p>Das Amt für Jagd und Fischerei hat alle Information zum Thema Grossraubtiere, welche die Zeitspanne der zweiten Jahreshälfte 2022 betreffen, in einem Dokument zusammengefasst. Zudem sind die bestehenden Informationskanäle sowie Zahlen und Karten zur Aktuellen Wolfsverbreitung in Graubünden aufgeführt.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/02/Quartalsbericht-22_3-und-4.pdf">Zum Bericht</a></div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kanton zieht Bilanz der Herdenschutzmassnahmen 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/kanton-zieht-bilanz-der-herdenschutzmassnahmen-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 13:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF, 21.12.2022 Die zuständigen Ämter ziehen Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz 2022. Neben der Beratung der Betriebe und der Abwicklung der Rissvorfälle prägte die Umsetzung der Sofortmassnahmen das Jahr 2022. Als Folge von erheblichen Nutztierschäden wurde der Abschuss von insgesamt neun Wölfen verfügt und bislang in acht Fällen vollzogen. Parallel zum Anwachsen des Wolfsbestandes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF, 21.12.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die zuständigen Ämter ziehen Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz 2022. Neben der Beratung der Betriebe und der Abwicklung der Rissvorfälle prägte die Umsetzung der Sofortmassnahmen das Jahr 2022.</h3>



<p>Als Folge von erheblichen Nutztierschäden wurde der Abschuss von insgesamt neun Wölfen verfügt und bislang in acht Fällen vollzogen. Parallel zum Anwachsen des Wolfsbestandes musste gegenüber dem Vorjahr mit erstmals über 500 Nutztierrissen eine Verdoppelung der Rissvorfälle verzeichnet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz</h3>



<p>Aufgrund der Wolfspräsenz und der damit einhergehenden Konflikte beauftragte das Parlament das Bundesamt für Umwelt im Jahr 2022 den Kantonen zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 5,7 Millionen Franken für die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen zur Verfügung zu stellen. In enger Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen des Plantahofs, des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation und des Amts für Jagd und Fischerei konnten während des Alpsommers für 82 Alpbetriebe Gesuche im Umfang von insgesamt knapp 1,5 Millionen Franken bewilligt werden. Unter anderem wurden 23 Alpbetriebe finanziell bei der Anschaffung und dem Transport von mobilen Hirtenunterkünften, 77 Betriebe bei Zaunanschaffungen sowie 27 Betriebe bei der Abgeltung der Arbeitsaufwände durch Hilfspersonal für den Herdenschutz unterstützt. Die Massnahmen wurden zu 80 Prozent durch das Bundesamt für Umwelt und zu 20 Prozent durch den Kanton über das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation getragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wölfe im Winter vermehrt in Siedlungsnähe</h3>



<p>Mit Einbruch des Winters halten sich <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/04/Informationen-Wolf-Gemeinden-Regionen-Surselva-und-Viamala.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wölfe vermehrt in Siedlungsnähe</a> auf. Wölfe reagieren damit auf die Verschiebung der Beutetiere. Die Siedlungsnähe der Wölfe ist für den Menschen grundsätzlich ungefährlich. Das Amt für Jagd und Fischerei stellt auf seiner Webseite (www.ajf.gr.ch) <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/publ/Seiten/Merkbl%C3%A4tter.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verhaltenshinweise für den Fall einer Wolfsbegegnung</a> zur Verfügung. Zur laufenden Beurteilung der Situation sollen Nahbegegnungen oder Sichtungen von Wölfen in Siedlungsnähe umgehend der <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildhut gemeldet</a> werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/200212211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteilung des AJF (Amt für Jagd &amp; Fischerei)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leitrüde des Beverinrudels erlegt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/leitruede-des-beverinrudels-erlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 13:33:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF, 7.12.2022 Am 8. November 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Safiental ein mehrjähriger Wolfsrüde des Beverinrudels erlegt. Die genetische Identifikation des Tieres hat ergeben, dass es sich dabei um M92, das besonders schadenstiftende Vatertier des Rudels, handelt. Mit dem Abschuss des Leitwolfs M92 ist die durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) bewilligte Regulation [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>AJF, 7.12.2022</p>



<h3 class="wp-block-heading">Am 8. November 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Safiental ein mehrjähriger Wolfsrüde des Beverinrudels erlegt. Die genetische Identifikation des Tieres hat ergeben, dass es sich dabei um M92, das besonders schadenstiftende Vatertier des Rudels, handelt.</h3>



<p>Mit dem Abschuss des Leitwolfs M92 ist die durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) bewilligte Regulation des Beverinrudels abgeschlossen. Aus dem Monitoring ergeben sich bis heute keine Hinweise darauf, dass sich die soziale Organisation des Rudels dadurch verändert hat. So konnte beispielsweise zehn Tage nach dem Abschuss des Leitrüden mittels Fotofalle belegt werden, dass ein adulter Wolf, mutmasslich das weibliche Elterntier F37, und sechs diesjährige Welpen am Schamserberg gemeinsam unterwegs waren. Mit dieser Beobachtung kann der Kanton ausserdem der Auflage des BAFU nachkommen, die diesjährige Reproduktion des Rudels von mindestens sechs Welpen mit überprüfbaren Nachweisen zu belegen. Die Entwicklung des Beverinrudels wird weiterhin beobachtet. Nach Möglichkeit wird im Verlauf des Winters oder des kommenden Frühlings ein Wolf des Rudels mit einem GPS-Sender versehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leitrüde des Moesolarudels anstelle eines Jungwolfs erlegt</h3>



<p>Am 9. Oktober 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Rheinwald durch die kantonale Wildhut ein Wolf aus dem Moesolarudel erlegt. Die genetische Untersuchung hat ergeben, dass es sich dabei anstelle eines Jungwolfs um den Leitrüden des Rudels handelt, was von der Bewilligung des BAFU nicht abgedeckt ist. Die Wildhut tätigte den Abschuss trotz sorgfältigen Vorgehens in rechtskonformer Absicht. Sie hatte den Wolf anhand des Verhaltens und der wahrgenommenen Grösse als Jungwolf eingeordnet und erlegt, als dieser in Begleitung eines weiteren Wolfs zu einem am Vortag gerissenen Schaf zurückkehrte. Welche Auswirkung der Abschuss des Leitrüden auf das Moesolarudel haben wird, ist wie beim Beverinrudel nicht voraussehbar. Die Genetikresultate weisen aber stark darauf hin, dass zum Rudel offenbar bereits vor dem Abschuss des Vatertiers der rudelfremde Wolfsrüde M297 dazugestossen war. Weitere Nachweise der vergangenen Wochen deuten darauf hin, dass im Rudel auch nach dem Abschuss mindestens zwei ausgewachsene Wölfe anwesend sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Bundesamt für Umwelt ist informiert</h3>



<p>Das zuständige Amt für Jagd und Fischerei steht mit dem BAFU in Kontakt. Als nächste Schritte werden die Erkenntnisse aus den Beobachtungen des Beverinrudels periodisch mitgeteilt und der Abschuss aus dem Moesolarudel ordnungsgemäss dokumentiert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202212071.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Adulter Wolf des Beverinrudels erlegt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/adulter-wolf-des-beverinrudels-erlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 15:42:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[safiental]]></category>
		<category><![CDATA[wildhut]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF, 10.11.2022 Nachdem im Safiental bei Wolfsangriffen zum wiederholten Mal Schafe aus geschützten Herden gerissen wurden, konnte die kantonale Wildhut am Ort des letzten Rissereignisses einen adulten Wolfsrüden des Beverinrudels erlegen. Das erlegte Tier wird nun mittels DNA-Analyse identifiziert. In der Nacht vom 8. auf den 9. November 2022 hat die kantonale Wildhut nach Rissen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>AJF, 10.11.2022</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachdem im Safiental bei Wolfsangriffen zum wiederholten Mal Schafe aus geschützten Herden gerissen wurden, konnte die kantonale Wildhut am Ort des letzten Rissereignisses einen adulten Wolfsrüden des Beverinrudels erlegen. Das erlegte Tier wird nun mittels DNA-Analyse identifiziert.</h3>



<p>In der Nacht vom 8. auf den 9. November 2022 hat die kantonale Wildhut nach Rissen von fachgerecht geschützten Schafen einen mehrjährigen Wolfsrüden des Beverinrudels erlegt. Das Bundesamt für Umwelt hatte dem Abschuss am 28. Oktober 2022 zugestimmt. Ob es sich dabei um M92, den zum Abschuss freigegebenen Leitwolf des Beverinrudels handelt, muss genetisch untersucht werden.</p>



<p>Das Tier wird am Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern pathologisch untersucht und am Laboratoire de biologie de la conservation der Universität Lausanne genetisch identifiziert. Das Ergebnis der Identifikation kann voraussichtlich Mitte Dezember kommuniziert werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202211101.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Originalbeitrag des AJF, 10.11.2022</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weitere Wölfe werden erlegt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/weitere-woelfe-werden-erlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 12:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[abschuss]]></category>
		<category><![CDATA[bafu]]></category>
		<category><![CDATA[jungwolf]]></category>
		<category><![CDATA[kanton]]></category>
		<category><![CDATA[m92]]></category>
		<category><![CDATA[regulation]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 31.10.202 Mit Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt verfügt der Kanton insgesamt drei weitere Wolfsabschüsse aus den beiden Wolfsrudeln Beverin und Wannaspitz. Dabei soll auch M92, das Vatertier des Beverinrudels, erlegt werden. Sowohl beim Beverinrudel als auch beim Wannaspitzrudel wurden in diesem Jahr Regulierungsabschüsse getätigt. Aus dem Beverinrudel wurden zwei Jungwölfe und aus dem Wannaspitzrudel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 31.10.202</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt verfügt der Kanton insgesamt drei weitere Wolfsabschüsse aus den beiden Wolfsrudeln Beverin und Wannaspitz. Dabei soll auch M92, das Vatertier des Beverinrudels, erlegt werden.</h3>



<p>Sowohl beim Beverinrudel als auch beim Wannaspitzrudel wurden in diesem Jahr Regulierungsabschüsse getätigt. Aus dem Beverinrudel wurden zwei Jungwölfe und aus dem Wannaspitzrudel ein Jungwolf erlegt. Im Verlauf des Alpsommers konnten sowohl beim Beverinrudel als auch beim Wannaspitzrudel höhere Welpenzahlen bestätigt werden, als dies erste Sichtungen nahelegten. Beim Beverinrudel wurden Ende August sieben Welpen nachgewiesen, beim Wannaspitzrudel gelang im September der Nachweis von sechs Welpen. Gemäss eidgenössischer Jagdgesetzgebung darf im Rahmen einer Rudelregulation bis zur Hälfte dieser Jungtiere erlegt werden. Das Bundesamt für Umwelt hat den entsprechenden Gesuchen des Kantons am 28. Oktober 2022 zugestimmt. Im Wannaspitzrudel dürfen demnach zusätzlich zum bereits erlegten Jungwolf zwei weitere Jungwölfe erlegt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vatertier des Beverinrudels M92 soll erlegt werden</h3>



<p>Aufgrund des Nachweises einer höheren Reproduktionszahl beim Beverinrudel wurde neben den zwei bereits Ende Juli erlegten Tieren ein dritter Wolf zum Abschuss freigegeben. Dabei darf entweder ein weiterer Jungwolf erlegt werden oder das Vatertier M92. Aufgrund seines besonders problematischen Verhaltens soll mit dem dritten Abschuss das Vatertier M92 erlegt werden.</p>



<p>Die Frist für den Abschuss des Vatertieres M92 endet am 31. Januar 2023, diejenige für Abschüsse von Jungwölfen endet am 31. März 2023.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading">Weiterführende Informatinen</h4>



<p></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202210312.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung </a>(AJF 31.10.2022)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/11/Departementsverfuegung-DIEM.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Departementsverfügung betreffend Ergänzung Regulierung des Wolfsrudels Beverin</a> (DIEM, 31.10.2022)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/11/Stellungnahme-BAFU_Beverin_28.10.2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stellungnahme BAFU Regulation Beverinrudel</a> (BAFU, 28.10.2022)</li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Wolfsrudel nachgewiesen und vier Welpen im Beverinrudel bestätigt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-wolfsrudel-nachgewiesen-und-vier-welpen-im-beverinrudel-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[graubünden]]></category>
		<category><![CDATA[nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[reproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[welpe]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 8.8.2022 Am Sonntag, 7. August 2022, konnte mittels Fotofalle nachgewiesen werden, dass sich im Lugnez ein neues Wolfsrudel gebildet hat. Das Streifgebiet des sogenannten Wannaspitz-Rudels erstreckt sich nach aktuellen Kenntnissen über die Gemeinden Vals, Lumnezia und Teile der Gemeinde Ilanz und befindet sich damit zwischen den beiden Rudeln Beverin und Valgronda. Bereits seit dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 8.8.2022</em></p>



<p>Am Sonntag, 7. August 2022, konnte mittels Fotofalle nachgewiesen werden, dass sich im Lugnez ein neues Wolfsrudel gebildet hat. Das Streifgebiet des sogenannten <strong>Wannaspitz-Rudels</strong> erstreckt sich nach aktuellen Kenntnissen über die Gemeinden Vals, Lumnezia und Teile der Gemeinde Ilanz und befindet sich damit zwischen den beiden Rudeln Beverin und Valgronda. Bereits seit dem Vorjahr war die Anwesenheit eines Wolfspaares bekannt. Es konnten mindestens zwei Wolfswelpen auf einer Fotofalle festgehalten werden.</p>



<p>Auch im Gebiet des <strong>Beverinrudels </strong>konnte die Wildhut im Schams die erneute Reproduktion mit einer Direktbeobachtung bestätigen. Am Morgen des 8. August 2022 konnten <strong>mindestens vier Welpen</strong> beobachtet werden. Es handelt sich um die vierte Reproduktion des Rudels.</p>



<p><em>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208081.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldung des AJF</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 2/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-2-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 5.8.2022 Wolf Bestand Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 5.8.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Bestand</h4>



<p>Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich lediglich um Vergleichswerte und nicht um eine Bestandesschätzung. Zudem ist von weiteren Reproduktionen auszugehen, wo aber die Welpenzahl noch nicht bekannt ist. Grundsätzlich ist überall von Wolfspräsenz auszugehen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Derzeit fehlen Hinweise, dass das <strong>Stagiasrudel </strong>in der Cadi aktuell Welpen hat. Der im März besenderte Jungwolf des Stagiasrudels wanderte Anfang Juni vom Rudel nach Osten ab und ist mittlerweile über das Südtirol bis ins österreichische Pitztal gewandert.</li><li>Am 12. Juli 2022 wurden im <strong>Valgrondarudel zwei Wolfswelpen</strong> bestätigt, nachdem das Rudel im Jahr 2021 keine Jungtiere zur Welt gebracht hatte.</li><li>Am 18. Juli 2022 wurde durch eine Privatperson im <strong>Gebiet des ehemaligen Ringelspitzrudels bei Rueun eine Wölfin mit Zitzen</strong> beobachtet und auf Video festgehalten, womit sich auch hier erneut ein Rudel gebildet haben dürfte. Als Gründertiere kommen die Weibchen F61 oder F81 und das Männchen M133 in Frage. Auch hier gibt es noch keine Bestätigung der Welpen.</li><li>Ebenfalls am 18. Juli 2022 wurden beim sogenannten <strong>Moesolarudel vier Welpen</strong> bestätigt. Bei den Gründertieren handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um M152 und F103. <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202207195.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das AJF hat auf der Webseite berichtet</a>.</li><li>Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-wolfsrudel-nachgewiesen-und-vier-welpen-im-beverinrudel-bestaetigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beverin ist eine erneute Reproduktion</a> des Rudels anhand eines eindeutigen Bildes des Gesäuges des Muttertieres bestätigt. Stand 4. August 2022 konnten die diesjährigen Welpen des Beverinrudels noch nicht bestätigt werden.</li><li>Der aktuelle Status der Rudel <strong>Morobbia und Muchetta ist unbekannt</strong>.</li><li>Ebenso ist bei den bekannten <strong>Wolfspaaren im Vorder- und Hinterprättigau sowie im Lugnez aktuell keine Hinweise auf Welpen</strong>, wobei von einer Reproduktion auszugehen ist.</li><li>Am Calanda gab es mehrere Sichtungen eines einzelnen Wolfs bei dem es sich aufgrund der auffallend gräulichen Färbung um das <strong>Gründerweibchen des Calandarudels F07</strong> handeln dürfte. Zudem gibt es Hinweise auf die Präsenz mindestens eines weiteren Wolfs.</li><li>In der <strong>Lenzerheide </strong>ist nördlich der Gemeinde Vaz/Obervaz von mindestens einem residenten <strong>Einzelwolf sowie südlich davon von einem Wolfspaar</strong> auszugehen. Es gibt keine Hinweise auf eine Reproduktion dieses Paares. Da aber auch während der Paarungszeit zwei Wölfe beobachtet werden konnten, ist eine Reproduktion möglich.</li><li>Im Gebiet <strong>Davos (Unterschnitt) wurden Ende Juni erstmals zwei Wölfe zusammen</strong> beobachtet, wobei es sich um eine neue Verpaarung handeln könnte. Ohne eine genetische Bestätigung ist jedoch keine sichere Unterscheidung zum Wolfspaar im Raum Lantsch/Lenz (sowie zu den Wölfen des Muchettarudels) möglich.</li><li>Im <strong>Puschlav </strong>konnte auf Hinweis einer Privatperson fotografisch bestätigt werden, dass sich mindestens zwei Wölfe gemeinsam im oberen Puschlav aufhalten, wobei anhand der Bilder von einem Männchen (M235 oder M253) und einem noch unbekannten Weibchen ausgegangen wird.</li><li>Bei Nachweisen in den übrigen Gebieten ist mit Ausnahme des <strong>Wolfsweibchens F18 im Raum Zernez</strong> aktuell von durchziehenden Wölfen auszugehen</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p>Am 15. Mai 2022 wurde das Wolfsweibchen F112 auf der Autobahn A13 bei Trimmis überfahren. Die Wölfin wurde erstmals im Februar 2022 im glarnerischen Sernftal nachgewiesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="161" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-2064" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg 911w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse-480x85.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 911px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. &amp; 2. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noopener">AJF</a>), 5.8.2022)</em></figcaption></figure>



<p>Stand 4. August 2022 wurden in 61 Wolfsangriffen insgesamt 243 Nutztiere getötet, darunter ein Lama sowie zwei Mutterkühe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p>Luchsnachweise wurden insbesondere im Einzugsgebiet des Vorder- und Hinterrheins sowie im Unterengadin bei Zernez erbracht. Beim Luchs waren keine Nutztierschäden zu verzeichnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p>Seit Juni ist mindestens ein Bär im Grenzgebietebiet Unterengadin-Val Müstair-Vinschgau unterwegs. Am 17. Juli wurde zudem sowohl im Val S-charl wie auch im Val d`Assa ein Bär von einer Fotofalle abgelichtet, weshalb aktuell von zwei Unterschiedlichen Bären im Unterengadin auszugehen ist. Am 4. August ging eine weitere Beobachtung eines Bären im Val Chamuera im Oberengadin ein. Ob es sich derzeit gar um drei verschiedene Bären im Engadin handeln könnte, kann aufgrund fehlender genetischer Nachweise nicht gesagt werden. Im Jahr 2022 gab es bislang keine Schäden durch die Bärenpräsenz.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p>Am 14. April 2022 wurde ein Goldschakal durch einen Wildhüter bei Versam fotografiert, drei Tage später lief ein Goldschakal bei Mumpé Tujetsch vor eine Fotofalle der Wildhut. Weitere Nachweise gingen im 2. Quartal nicht ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h3>



<p>Am 25. Juli meldete eine Privatperson eine Nahbegegnung mit einem Wolf auf der Alp Grüm im Puschlav, der der Person während mehrerer Minuten gefolgt ist. Das <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/2022072511.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF berichtete auf der Webseite</a>.<br><br>Am 30. Juli wurde in der Nähe des San Bernardino-Passes von einer Privatperson vermeldet, sie habe bei der Beerensuche im Wald ein nahes Knurren eines Raubtieres gehört, ohne aber einen Wolf gesehen zu haben. Die Schilderungen konnten nicht verifiziert werden, das Gebiet wird derzeit jedoch mittels Fotofallen überwacht. Im Gebiet hält sich derzeit das Moesolarudel mit Jungtieren auf.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulationsabschüsse</h3>



<p>Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildhut-erlegt-zwei-jungwoelfe-des-beverinrudels/">31. Juli wurden zwei Wolfsrüden des Beverinrudels im Alter zwischen einem und drei Jahren erlegt</a>. Die genetische Identifikation ist für September zu erwarten. Das AJF hat in einer Medienmitteilung kommuniziert.<br><br>Erste Genetikresultate der am 9. Juni <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-reissen-mutterkuh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf der Alp Nurdagn gerissenen Mutterkuh</a> belegen die bereits vermutete Beteiligung des Vatertiers M92 des Beverinrudels sowie des subadulten Rüden M191 am Riss, welche beide bereits im Jahr 2021 Grossvieh angegriffen hatten. Bei M191 handelt es sich um einen direkten Nachkommen des Beverinrudels, der sich im Rudel aufhält. Die Genetikresultate der zweiten angegriffenen und in der Folge notgetöteten Mutterkuh sind derzeit noch ausstehend.<br><br>Sämtliche ausgewerteten DNA-Proben sind mit 90 Tagen Zeitverzögerung unter folgender Adresse auch für die Öffentlichkeit sichtbar: <a href="http://www.koracenter.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.koracenter.ch</a></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 5.8.2022</a></p>



<p>Zur Orientierung: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karten mit Grossraubtiersichtungen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wildhut erlegt zwei Jungwölfe des Beverinrudels</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildhut-erlegt-zwei-jungwoelfe-des-beverinrudels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[beverinstutzalp2022]]></category>
		<category><![CDATA[regulation]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=2067</guid>

					<description><![CDATA[AJF 2.8.2022 In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt. Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hatte am 14. Juli 2022 auf Gesuch des Kantons Graubünden den Abschuss zweier Jungwölfe aus dem Beverinrudel bewilligt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 2.8.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt. Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe.</h3>



<p>Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hatte am 14. Juli 2022 auf Gesuch des Kantons Graubünden den Abschuss zweier Jungwölfe aus dem Beverinrudel bewilligt, nachdem dieses innert weniger Tage auf zwei nahe gelegenen Alpen in deren Streifgebiet zwei ausgewachsene <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-reissen-mutterkuh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mutterkühe </a>und davor ausserdem eine hohe Zahl an Schafen gerissen hatte. Die Wildhut konnte die beiden Jungwölfe in der Nacht auf den 1. August auf der Stutzalp in unmittelbarer Nähe einer Schafherde erlegen. Die beiden erlegten Wölfe werden nun für die pathologische Untersuchung an das Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin (FIWI) in Bern überführt. Die genetische Untersuchung wird am Laboratoire de Biologie de la Conservation der Universität Lausanne vorgenommen. Die Wildhut überwacht das Streifgebiet des Rudels weiterhin intensiv, insbesondere um weitere Erkenntnisse zu dessen aktueller Reproduktion zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Abschüsse notwendig</h3>



<p>Das Beverinrudel zeigt seit mehreren Jahren eine zunehmend konfliktträchtige Entwicklung. Aus fachlicher Sicht ist zu erwarten, dass diese Entwicklung alleine durch Jungtierabschüsse nicht zu verhindern ist. Das Ziel des Kantons bleibt deshalb, im Rahmen der schweizerischen Rechtsordnung, die Entfernung des gesamten Beverinrudels und der Abschuss des besonders auffälligen Vatertiers M92.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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