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	<title>AJF &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
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	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
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		<title>Kanton zieht Bilanz der Herdenschutzmassnahmen 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/kanton-zieht-bilanz-der-herdenschutzmassnahmen-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 13:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF, 21.12.2022 Die zuständigen Ämter ziehen Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz 2022. Neben der Beratung der Betriebe und der Abwicklung der Rissvorfälle prägte die Umsetzung der Sofortmassnahmen das Jahr 2022. Als Folge von erheblichen Nutztierschäden wurde der Abschuss von insgesamt neun Wölfen verfügt und bislang in acht Fällen vollzogen. Parallel zum Anwachsen des Wolfsbestandes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>AJF, 21.12.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die zuständigen Ämter ziehen Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz 2022. Neben der Beratung der Betriebe und der Abwicklung der Rissvorfälle prägte die Umsetzung der Sofortmassnahmen das Jahr 2022.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Folge von erheblichen Nutztierschäden wurde der Abschuss von insgesamt neun Wölfen verfügt und bislang in acht Fällen vollzogen. Parallel zum Anwachsen des Wolfsbestandes musste gegenüber dem Vorjahr mit erstmals über 500 Nutztierrissen eine Verdoppelung der Rissvorfälle verzeichnet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Wolfspräsenz und der damit einhergehenden Konflikte beauftragte das Parlament das Bundesamt für Umwelt im Jahr 2022 den Kantonen zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 5,7 Millionen Franken für die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen zur Verfügung zu stellen. In enger Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen des Plantahofs, des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation und des Amts für Jagd und Fischerei konnten während des Alpsommers für 82 Alpbetriebe Gesuche im Umfang von insgesamt knapp 1,5 Millionen Franken bewilligt werden. Unter anderem wurden 23 Alpbetriebe finanziell bei der Anschaffung und dem Transport von mobilen Hirtenunterkünften, 77 Betriebe bei Zaunanschaffungen sowie 27 Betriebe bei der Abgeltung der Arbeitsaufwände durch Hilfspersonal für den Herdenschutz unterstützt. Die Massnahmen wurden zu 80 Prozent durch das Bundesamt für Umwelt und zu 20 Prozent durch den Kanton über das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation getragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wölfe im Winter vermehrt in Siedlungsnähe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Einbruch des Winters halten sich <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/04/Informationen-Wolf-Gemeinden-Regionen-Surselva-und-Viamala.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wölfe vermehrt in Siedlungsnähe</a> auf. Wölfe reagieren damit auf die Verschiebung der Beutetiere. Die Siedlungsnähe der Wölfe ist für den Menschen grundsätzlich ungefährlich. Das Amt für Jagd und Fischerei stellt auf seiner Webseite (www.ajf.gr.ch) <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/publ/Seiten/Merkbl%C3%A4tter.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verhaltenshinweise für den Fall einer Wolfsbegegnung</a> zur Verfügung. Zur laufenden Beurteilung der Situation sollen Nahbegegnungen oder Sichtungen von Wölfen in Siedlungsnähe umgehend der <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildhut gemeldet</a> werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/200212211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteilung des AJF (Amt für Jagd &amp; Fischerei)</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leitrüde des Beverinrudels erlegt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/leitruede-des-beverinrudels-erlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 13:33:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF, 7.12.2022 Am 8. November 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Safiental ein mehrjähriger Wolfsrüde des Beverinrudels erlegt. Die genetische Identifikation des Tieres hat ergeben, dass es sich dabei um M92, das besonders schadenstiftende Vatertier des Rudels, handelt. Mit dem Abschuss des Leitwolfs M92 ist die durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) bewilligte Regulation [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">AJF, 7.12.2022</p>



<h3 class="wp-block-heading">Am 8. November 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Safiental ein mehrjähriger Wolfsrüde des Beverinrudels erlegt. Die genetische Identifikation des Tieres hat ergeben, dass es sich dabei um M92, das besonders schadenstiftende Vatertier des Rudels, handelt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Abschuss des Leitwolfs M92 ist die durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) bewilligte Regulation des Beverinrudels abgeschlossen. Aus dem Monitoring ergeben sich bis heute keine Hinweise darauf, dass sich die soziale Organisation des Rudels dadurch verändert hat. So konnte beispielsweise zehn Tage nach dem Abschuss des Leitrüden mittels Fotofalle belegt werden, dass ein adulter Wolf, mutmasslich das weibliche Elterntier F37, und sechs diesjährige Welpen am Schamserberg gemeinsam unterwegs waren. Mit dieser Beobachtung kann der Kanton ausserdem der Auflage des BAFU nachkommen, die diesjährige Reproduktion des Rudels von mindestens sechs Welpen mit überprüfbaren Nachweisen zu belegen. Die Entwicklung des Beverinrudels wird weiterhin beobachtet. Nach Möglichkeit wird im Verlauf des Winters oder des kommenden Frühlings ein Wolf des Rudels mit einem GPS-Sender versehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leitrüde des Moesolarudels anstelle eines Jungwolfs erlegt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. Oktober 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Rheinwald durch die kantonale Wildhut ein Wolf aus dem Moesolarudel erlegt. Die genetische Untersuchung hat ergeben, dass es sich dabei anstelle eines Jungwolfs um den Leitrüden des Rudels handelt, was von der Bewilligung des BAFU nicht abgedeckt ist. Die Wildhut tätigte den Abschuss trotz sorgfältigen Vorgehens in rechtskonformer Absicht. Sie hatte den Wolf anhand des Verhaltens und der wahrgenommenen Grösse als Jungwolf eingeordnet und erlegt, als dieser in Begleitung eines weiteren Wolfs zu einem am Vortag gerissenen Schaf zurückkehrte. Welche Auswirkung der Abschuss des Leitrüden auf das Moesolarudel haben wird, ist wie beim Beverinrudel nicht voraussehbar. Die Genetikresultate weisen aber stark darauf hin, dass zum Rudel offenbar bereits vor dem Abschuss des Vatertiers der rudelfremde Wolfsrüde M297 dazugestossen war. Weitere Nachweise der vergangenen Wochen deuten darauf hin, dass im Rudel auch nach dem Abschuss mindestens zwei ausgewachsene Wölfe anwesend sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Bundesamt für Umwelt ist informiert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das zuständige Amt für Jagd und Fischerei steht mit dem BAFU in Kontakt. Als nächste Schritte werden die Erkenntnisse aus den Beobachtungen des Beverinrudels periodisch mitgeteilt und der Abschuss aus dem Moesolarudel ordnungsgemäss dokumentiert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202212071.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weitere Wölfe werden erlegt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/weitere-woelfe-werden-erlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 12:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 31.10.202 Mit Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt verfügt der Kanton insgesamt drei weitere Wolfsabschüsse aus den beiden Wolfsrudeln Beverin und Wannaspitz. Dabei soll auch M92, das Vatertier des Beverinrudels, erlegt werden. Sowohl beim Beverinrudel als auch beim Wannaspitzrudel wurden in diesem Jahr Regulierungsabschüsse getätigt. Aus dem Beverinrudel wurden zwei Jungwölfe und aus dem Wannaspitzrudel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>AJF 31.10.202</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt verfügt der Kanton insgesamt drei weitere Wolfsabschüsse aus den beiden Wolfsrudeln Beverin und Wannaspitz. Dabei soll auch M92, das Vatertier des Beverinrudels, erlegt werden.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl beim Beverinrudel als auch beim Wannaspitzrudel wurden in diesem Jahr Regulierungsabschüsse getätigt. Aus dem Beverinrudel wurden zwei Jungwölfe und aus dem Wannaspitzrudel ein Jungwolf erlegt. Im Verlauf des Alpsommers konnten sowohl beim Beverinrudel als auch beim Wannaspitzrudel höhere Welpenzahlen bestätigt werden, als dies erste Sichtungen nahelegten. Beim Beverinrudel wurden Ende August sieben Welpen nachgewiesen, beim Wannaspitzrudel gelang im September der Nachweis von sechs Welpen. Gemäss eidgenössischer Jagdgesetzgebung darf im Rahmen einer Rudelregulation bis zur Hälfte dieser Jungtiere erlegt werden. Das Bundesamt für Umwelt hat den entsprechenden Gesuchen des Kantons am 28. Oktober 2022 zugestimmt. Im Wannaspitzrudel dürfen demnach zusätzlich zum bereits erlegten Jungwolf zwei weitere Jungwölfe erlegt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vatertier des Beverinrudels M92 soll erlegt werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des Nachweises einer höheren Reproduktionszahl beim Beverinrudel wurde neben den zwei bereits Ende Juli erlegten Tieren ein dritter Wolf zum Abschuss freigegeben. Dabei darf entweder ein weiterer Jungwolf erlegt werden oder das Vatertier M92. Aufgrund seines besonders problematischen Verhaltens soll mit dem dritten Abschuss das Vatertier M92 erlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frist für den Abschuss des Vatertieres M92 endet am 31. Januar 2023, diejenige für Abschüsse von Jungwölfen endet am 31. März 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h4 class="wp-block-heading">Weiterführende Informatinen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202210312.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung </a>(AJF 31.10.2022)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/11/Departementsverfuegung-DIEM.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Departementsverfügung betreffend Ergänzung Regulierung des Wolfsrudels Beverin</a> (DIEM, 31.10.2022)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/11/Stellungnahme-BAFU_Beverin_28.10.2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stellungnahme BAFU Regulation Beverinrudel</a> (BAFU, 28.10.2022)</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wildhut erlegt zwei Jungwölfe des Beverinrudels</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildhut-erlegt-zwei-jungwoelfe-des-beverinrudels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF 2.8.2022 In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt. Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hatte am 14. Juli 2022 auf Gesuch des Kantons Graubünden den Abschuss zweier Jungwölfe aus dem Beverinrudel bewilligt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>AJF 2.8.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt. Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hatte am 14. Juli 2022 auf Gesuch des Kantons Graubünden den Abschuss zweier Jungwölfe aus dem Beverinrudel bewilligt, nachdem dieses innert weniger Tage auf zwei nahe gelegenen Alpen in deren Streifgebiet zwei ausgewachsene <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-reissen-mutterkuh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mutterkühe </a>und davor ausserdem eine hohe Zahl an Schafen gerissen hatte. Die Wildhut konnte die beiden Jungwölfe in der Nacht auf den 1. August auf der Stutzalp in unmittelbarer Nähe einer Schafherde erlegen. Die beiden erlegten Wölfe werden nun für die pathologische Untersuchung an das Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin (FIWI) in Bern überführt. Die genetische Untersuchung wird am Laboratoire de Biologie de la Conservation der Universität Lausanne vorgenommen. Die Wildhut überwacht das Streifgebiet des Rudels weiterhin intensiv, insbesondere um weitere Erkenntnisse zu dessen aktueller Reproduktion zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Abschüsse notwendig</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beverinrudel zeigt seit mehreren Jahren eine zunehmend konfliktträchtige Entwicklung. Aus fachlicher Sicht ist zu erwarten, dass diese Entwicklung alleine durch Jungtierabschüsse nicht zu verhindern ist. Das Ziel des Kantons bleibt deshalb, im Rahmen der schweizerischen Rechtsordnung, die Entfernung des gesamten Beverinrudels und der Abschuss des besonders auffälligen Vatertiers M92.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Herdenschutzhund im Zuge eines Wolfsangriffs zu Tode gekommen</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/herdenschutzhund-im-zuge-eines-wolfsangriffs-zu-tode-gekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:24:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 16.06.2022 Am Vormittag des 14. Juni 2022 wurde auf der Stutzalp, Gemeinde Rheinwald, eine Herdenschutzhündin tot aufgefunden. In der Nacht zuvor konnte mittels Direktbeobachtungen belegt werden, dass die eingesetzten Herdenschutzhunde den Angriff dreier Wölfe auf die Schafherde im sehr steilen Gelände erfolgreich abwehren konnten. Die tot aufgefundene, ca. dreijährige Hündin wurde durch das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF 16.06.2022 </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Vormittag des 14. Juni 2022 wurde auf der Stutzalp, Gemeinde Rheinwald, eine Herdenschutzhündin tot aufgefunden. In der Nacht zuvor konnte mittels Direktbeobachtungen belegt werden, dass die eingesetzten Herdenschutzhunde den Angriff dreier Wölfe auf die Schafherde im sehr steilen Gelände erfolgreich abwehren konnten. Die tot aufgefundene, ca. dreijährige Hündin wurde durch das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit in Chur pathologisch untersucht. Die Untersuchung am toten Tier und die Beobachtungen vor Ort deuten stark auf einen Absturz im Zuge des Angriffs als Todesursache hin. Es wurden keine Verletzungen festgestellt, die auf eine physische Auseinandersetzung mit den Wölfen hinweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202206162.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldung des AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünfzehn selbständige Luchse in den Bezirken Surselva und Viamala</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/fuenfzehn-selbstaendige-luchse-in-den-bezirken-surselva-und-viamala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 08:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmitteilung des AJF vom 14.12.2021 Im vergangenen Winter wurde in Zusammenarbeit mit der Grossraubtierfachstelle KORA in den Bezirken Surselva und Viamala (Grossraubtierkompartiment 5c) erstmals eine Schätzung der Luchsdichte im durchgeführt. Dazu stellte die kantonale Wildhut an 76 vordefinierten Standorten während zwei Monaten Fotofallen auf. Mit dieser Methode können Luchse dank individueller Fellmuster identifiziert werden. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung des AJF vom 14.12.2021</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vergangenen Winter wurde in Zusammenarbeit mit der Grossraubtierfachstelle KORA in den Bezirken Surselva und Viamala (Grossraubtierkompartiment 5c) erstmals eine Schätzung der Luchsdichte im durchgeführt. Dazu stellte die kantonale Wildhut an 76 vordefinierten Standorten während zwei Monaten Fotofallen auf. Mit dieser Methode können Luchse dank individueller Fellmuster identifiziert werden. Die ermittelte Luchsdichte liegt bei 1.3 Luchsen/100km2 geeignetem Habitat, was einem Bestand von 15 Luchsen gleichkommt. Im Rahmen des Monitorings konnte ausserdem festgestellt werden, dass es im Jahr 2020 mindestens vier Würfe im untersuchten Gebiet gab. Der <a href="https://bit.ly/3lZXDOw" target="_blank" rel="noopener">Bericht zum Fotofallenmonitoring</a> ist auf der Webseite der KORA publiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserhalb der Bezirke Surselva und Viamala kommen einzelne Luchse auch in der Bündner Herrschaft, im Prättigau, in Mittelbünden und im Engadin vor. Im Jahr 2021 wurden im Kanton Graubünden keine Nutztierrisse durch Luchse registriert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.kora.ch/fileadmin/file_sharing/5_Bibliothek/52_KORA_Publikationen/520_KORA_Berichte/KORA_Report_104_Surselva_2021_12_02_2021_02.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1492" height="875" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring.jpg" alt="Luchs Verbreitung in der Surselva und Viamala in Graubünden" class="wp-image-1926" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring.jpg 1492w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-1280x751.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-980x575.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-480x282.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1492px, 100vw" /></a><figcaption><em>Referenzgebiet Surselva (dunkelblaues Polygon) mit räumlicher Verteilung von während dem Durchgang fotografierten Luchsen.</em><br><br>Blau: Männchen (1,4 km Pufferzone), rosa: Weibchen (1,2 km), schwarz: unbekanntes Geschlecht (1 km). Weisse Kreise mit einem  schwarzen Punkt: Standorte, an denen mindestens ein Foto eines selbständigen Luchses gemacht wurde; weisse Kreise mit einem  roten Punkt: Standorte, an denen lediglich mindestens ein Foto eines nicht individuell identifizierbaren Luchses gemacht wurde; weisse  Kreise ohne Punkt: Standorte ohne Luchsfotos.<br><br>Bild-Quelle: <a href="https://www.kora.ch/fileadmin/file_sharing/5_Bibliothek/52_KORA_Publikationen/520_KORA_Berichte/KORA_Report_104_Surselva_2021_12_02_2021_02.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fang-Wiederfang-Schätzung der Abundanz und Dichte des Luchses im Referenzgebiet Surselva Vc im Winter 2020/21 KORA Bericht 104</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202112141.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Interview mit Hans Gartmann, ehm. Chef der Wildhut im Jagdbezirk III: <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wir-stellen-eine-staendige-ausbreitung-der-luchsterritorien-fest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">«Wir stellen eine ständige Ausbreitung der Luchsterritorien fest»</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Blog-Beiträge in der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/category/tierart/luchs/">Kategorie Luchs</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dritter Jungwolf des Beverinrudel erlegt</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/dritter-jungwolf-des-beverinrudel-erlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 15:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1908</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF vom 8.12.2021 In der Nacht vom 7.&#160;auf den 8.&#160;Dezember wurde der dritte Regulationsabschuss eines Jungwolfs am Schamserberg durch die kantonale Wildhut getätigt. Damit sind alle drei Abschüsse im Beverinrudel umgesetzt, welche durch das Bundesamt für Umwelt bewilligt wurden. In der vergangenen Nacht wurde ein männlicher Jungwolf aus dem Beverinrudel durch die kantonale Wildhut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF vom 8.12.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">In der Nacht vom 7.&nbsp;auf den 8.&nbsp;Dezember wurde der dritte Regulationsabschuss eines Jungwolfs am Schamserberg durch die kantonale Wildhut getätigt. Damit sind alle drei Abschüsse im Beverinrudel umgesetzt, welche durch das Bundesamt für Umwelt bewilligt wurden.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der vergangenen Nacht wurde ein männlicher Jungwolf aus dem Beverinrudel durch die kantonale Wildhut erlegt. Der Abschuss erfolgte kurz nach 3&nbsp;Uhr morgens auf dem Gebiet der Gemeinde Muntogna da Schons. Die Situation in Siedlungsnähe war ideal, um eine Vergrämungswirkung zu bewirken. Der erlegte Jungwolf wird an das Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern zur Untersuchung eingesendet.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Auskunftsperson: Arno Puorger, akademischer Mitarbeiter Bereich Grossraubtiere, Amt für Jagd und Fischerei <br>Tel. +41 81 257 38 92 (telefonisch erreichbar ab 13:00 Uhr), E-Mail <a href="mailto:Arno.Puorger@ajf.gr.ch">Arno.Puorger@ajf.gr.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuständig: Amt für Jagd und Fischerei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2021/Seiten/2021120802.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteilung des AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wölfe vermehrt in Siedlungsnähe zu erwarten</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-vermehrt-in-siedlungsnaehe-zu-erwarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[abfall]]></category>
		<category><![CDATA[siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[wildtiere]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 8.12.2021 Mit dem Wintereinbruch bezieht das Schalenwild die Wintereinstände und hält sich in Dorfnähe auf. Entsprechend muss in der kommenden Zeit mit vermehrten Beobachtungen von Wölfen in Siedlungsnähe gerechnet werden. Für Menschen besteht grundsätzlich auch in dieser Zeit keine erhöhte Gefahr und Freizeitaktivitäten dürfen weiterhin unverändert ausgeführt werden. Findet der Wolf in Siedlungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF 8.12.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit dem Wintereinbruch bezieht das Schalenwild die Wintereinstände und hält sich in Dorfnähe auf. Entsprechend muss in der kommenden Zeit mit vermehrten Beobachtungen von Wölfen in Siedlungsnähe gerechnet werden. Für Menschen besteht grundsätzlich auch in dieser Zeit keine erhöhte Gefahr und Freizeitaktivitäten dürfen weiterhin unverändert ausgeführt werden.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Findet der Wolf in Siedlungen nutzbare Futterquellen, kann dies mittelfristig zu einer Gewöhnung an den Menschen und zu potentiell gefährlichen Situationen führen. Viele Begegnungen mit Wölfen in Siedlungen können vermieden werden, indem mögliche <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/abfall/">Futterquellen für Wölfe oder Schalenwild konsequent entfernt</a> oder unzugänglich gemacht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstinformation und offizielle Stellen benachrichtigen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Verhaltensempfehlungen für Begegnungen mit Wölfen sind auf der Webseite des Amts für Jagd und Fischerei verfügbar (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/wolf/Seiten/Merkblaetter_Broschueren.aspx" target="_blank" rel="noopener">Merkblätter und Broschüren</a>). Damit Wölfe in Siedlungsnähe, wenn immer möglich, vergrämt werden können, ist die Bevölkerung angehalten, bei Begegnungen unverzüglich die lokale <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx#f0874360%7B%22page%22%3A1%2C%22group%22%3A%5B%5D%2C%22filter%22%3A%7B%22filters%22%3A%5B%7B%22field%22%3A%22Jagdbezirk%22%2C%22operator%22%3A%22eq%22%2C%22value%22%3A%223%20Hinterrhein-Heinzenberg%22%7D%5D%2C%22logic%22%3A%22and%22%7D%2C%22navigatable%22%3Atrue%2C%22selectable%22%3Atrue%7D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildhut</a> zu kontaktieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auskunftsperson: Arno Puorger, akademischer Mitarbeiter Bereich Grossraubtiere, Amt für Jagd und Fischerei, Tel. +41 81 257 38 92 (telefonisch erreichbar ab 13:00 Uhr), E‑Mail <a href="mailto:Arno.Puorger@ajf.gr.ch">Arno.Puorger@ajf.gr.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuständig: Amt für Jagd und Fischerei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2021/Seiten/2021120801.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteilung AJF</a></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Verhaltenstipps zur Vermeidung von Konflikten mit Wildtieren und Abfall</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.infoplattform-grossraubtiere.ch/abfall">www.infoplattform-grossraubtiere.ch/abfall</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Juli und August 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-juli-und-august-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1869</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF, 21.09.2021 Grossraubtiernachweise In den Monaten Juli und August stieg die Anzahl der Grossraubtiernachweise im Vergleich zu den Vormonaten leicht an. Im Juli wurden 44 Wolfsnachweise und 12 Luchsnachweise erbracht. Im August stieg diese Zahl beim Wolf auf 81 und beim Luchs auf 20 Nachweise. Seit Anfang des Jahres wurden bislang 37 verschiedene Wölfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Medienmitteilung AJF, 21.09.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Juli und August stieg die Anzahl der Grossraubtiernachweise im Vergleich zu den Vormonaten leicht an. Im Juli wurden 44 Wolfsnachweise und 12 Luchsnachweise erbracht. Im August stieg diese Zahl beim Wolf auf 81 und beim Luchs auf 20 Nachweise. Seit Anfang des Jahres wurden bislang 37 verschiedene Wölfe genetisch nachgewiesen, davon zehn weibliche und 27 männliche. Zudem konnte im Unterengadin Anfang August ein Bär nachgewiesen werden, dessen Aufenthaltsort zurzeit unbekannt ist. Um welchen Bären es sich handelt, ist ebenfalls noch unbekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Juli und August konnten drei Reproduktionen festgestellt werden. Das Beverinrudel hat im vergangenen Frühling zum dritten Mal Nachwuchs gezeugt. Die Wurfgrösse beträgt sieben Welpen. Das Stagiasrudel hat mit sechs Welpen ebenfalls zum zweiten Mal Nachwuchs zur Welt gebracht. Ein besonderer Nachweis wurde Ende August durch eine Fotofalle der Wildhut erbracht: Nahe dem San-Bernardino-Südportal wurde durch eine Fotofalle ein Wolfswelpe abgelichtet. Es ist damit mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem neu gebildeten Rudel auszugehen. Unbekannt ist die Situation weiterhin bei den Rudeln Valgronda, Ringelspitz, Muchetta und Morobbia sowie am Calanda.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten Juli und August stiegen mit der Sömmerung die Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, insbesondere den Wolf, deutlich an. Die Zahlen sind der Tabelle unten zu entnehmen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. August 2021 mussten 220 gerissene Schafe und Ziegen verzeichnet werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1204" height="352" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF.jpg" alt="" class="wp-image-1872" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF.jpg 1204w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF-980x287.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF-480x140.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1204px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 21.9.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202109211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den gerissenen Tieren wurden durch den Wolf im Juli fünf Schafe, zwei Esel und ein Kalb verletzt. Im August waren es vierzehn Schafe, ein Esel, zwei Kälber und drei Kühe. Diese Tiere sind nach aktuellem Kenntnisstand genesen. Notgetötete Nutztiere sind bei den gerissenen Tieren aufgeführt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli und August wurden auf verschiedenen Betrieben insgesamt zehn Ereignisse mit unruhigen Rinderherden gemeldet, bei denen ein Zusammenhang mit dem Wolf bestätigt oder vermutet wird. Diese Vorkommnisse verteilen sich auf das Bündner Oberland, das Calandamassiv, das Prättigau, den Hinterrhein und das Oberhalbstein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli und August wurden dem AJF 81 Sichtungen eines oder mehrerer Wölfe gemeldet. An drei dieser Begegnungen wurde problematisches Wolfsverhalten gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf Schweiz festgestellt. Detailliertere Angaben zu speziellen Vorfällen und zu regulatorischen Massnahmen durch das AJF sind weiteren Aktennotizen auf der Homepage zu entnehmen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202109211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entscheid des BAFU zum Gesuch des Kantons Graubünden um Regulierung des Wolfsrudels Beverin</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/entscheid-des-bafu-zum-gesuch-des-kantons-graubuenden-um-regulierung-des-wolfsrudels-beverin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 11:52:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[abchussbewilligung]]></category>
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		<category><![CDATA[ajf]]></category>
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		<category><![CDATA[wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Mitteilung des AJF, 6.9.2021 Mit Schreiben vom 3. September 2021, eingegangen am 6. September 2021 hat das BAFU Stellung genommen zum Gesuch des Kantons Graubünden um Regulierung des Wolfsrudels Beverin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Mitteilung des AJF, 6.9.2021</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Schreiben vom 3. September 2021, eingegangen am 6. September 2021 hat das BAFU Stellung genommen zum Gesuch des Kantons Graubünden um Regulierung des Wolfsrudels Beverin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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