<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Heinzenberg-Domleschg &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
	<atom:link href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/category/ereignisse/heinzenberg-domleschg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch</link>
	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Aug 2023 16:16:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-CH</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 1/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-1-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 13:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Avers]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[luchs]]></category>
		<category><![CDATA[verbreitunggraubünden]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<category><![CDATA[wolfsrudel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1993</guid>

					<description><![CDATA[AJF 03.05.2022 Wolf In den vergangenen 12 Monaten wurden im Kanton 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert. Neben den bekannten sechs Rudeln (dazu werden aktuell auch die Wölfe im Ringelspitzterritorium gezählt) und demjenigen im Grenzgebiet zum Tessin sind in fünf Regionen Wolfspaare, teilweise unbekannten Geschlechts, gemeinsam unterwegs. Im ersten Quartal wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 03.05.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<p>In den vergangenen 12 Monaten wurden im Kanton 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert. Neben den bekannten sechs Rudeln (dazu werden aktuell auch die Wölfe im Ringelspitzterritorium gezählt) und demjenigen im Grenzgebiet zum Tessin sind in fünf Regionen Wolfspaare, teilweise unbekannten Geschlechts, gemeinsam unterwegs. Im ersten Quartal wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im Bergell und Puschlav erbracht. Im ersten Quartal wurden keine neuen Rudelbil-dungen registriert.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p>19. Januar 2022 Abschuss des verhaltensauffälligen Wolfsrüden Rüde M196<br>1. März 2022 Verkehrsopfer Autobahn A13 Maienfeld Rüde M225</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden.png" alt="" class="wp-image-1994" width="821" height="130" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden.png 821w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden-480x77.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 821px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202205031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>), 3.5.2022)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p>Am 27. März 2021 wurde erstmals wieder ein Luchs im Bergell nachgewiesen. Der Luchs dürfte über das Avers den Weg ins Bergell gefunden haben und wurde seither nicht mehr nachgewiesen. Das Tier konnte noch nicht identifiziert werden.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p>Am 6. März wurde bei Rothenbrunnen ein subadulter, männlicher Luchs auf der A13 überfahren. Das Tier war bis dahin noch nicht identifiziert worden.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p>Im ersten Quartal 2022 gingen keine Nachweise ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p>Im ersten Quartal gingen keine Nachweise ein. Der Verdacht auf einen Goldschakalriss in Tenna vom November 2021 konnte genetisch nicht bestätigt werden. Die DNA-Analyse legt einen Fuchs als Verursacher nahe. Anhand des Rissbildes können Fuchs- und Goldschakalrisse nicht sicher unterschieden werden.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h4>



<p>Ende März wurde im Churer Rheintal ein mutmasslicher Wolfshybride erlegt. Das AJF hat am<br>8. April 2022 mit einer Medienmitteilung darüber berichtet.<br><br>Der Jungwolf des Beverinrudels, welcher am 27. März 2021 im Rheinwald besendert wurde, konnte in Süddeutschland genetisch nachgewiesen werden. Das Tier war wenige Wochen nach der Besenderung abgewandert und konnte bis ins Zillertal mittels GPS nachverfolgt werden. Seit Anfang Juni sendet das Halsband keine Daten mehr. Die weitere Nachverfolgung gelang dank einem Abgleich der genetischen Daten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202205031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 3.5.2022</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünfzehn selbständige Luchse in den Bezirken Surselva und Viamala</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/fuenfzehn-selbstaendige-luchse-in-den-bezirken-surselva-und-viamala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 08:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1922</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung des AJF vom 14.12.2021 Im vergangenen Winter wurde in Zusammenarbeit mit der Grossraubtierfachstelle KORA in den Bezirken Surselva und Viamala (Grossraubtierkompartiment 5c) erstmals eine Schätzung der Luchsdichte im durchgeführt. Dazu stellte die kantonale Wildhut an 76 vordefinierten Standorten während zwei Monaten Fotofallen auf. Mit dieser Methode können Luchse dank individueller Fellmuster identifiziert werden. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 14.12.2021</em></p>



<p>Im vergangenen Winter wurde in Zusammenarbeit mit der Grossraubtierfachstelle KORA in den Bezirken Surselva und Viamala (Grossraubtierkompartiment 5c) erstmals eine Schätzung der Luchsdichte im durchgeführt. Dazu stellte die kantonale Wildhut an 76 vordefinierten Standorten während zwei Monaten Fotofallen auf. Mit dieser Methode können Luchse dank individueller Fellmuster identifiziert werden. Die ermittelte Luchsdichte liegt bei 1.3 Luchsen/100km2 geeignetem Habitat, was einem Bestand von 15 Luchsen gleichkommt. Im Rahmen des Monitorings konnte ausserdem festgestellt werden, dass es im Jahr 2020 mindestens vier Würfe im untersuchten Gebiet gab. Der <a href="https://bit.ly/3lZXDOw" target="_blank" rel="noopener">Bericht zum Fotofallenmonitoring</a> ist auf der Webseite der KORA publiziert.</p>



<p>Ausserhalb der Bezirke Surselva und Viamala kommen einzelne Luchse auch in der Bündner Herrschaft, im Prättigau, in Mittelbünden und im Engadin vor. Im Jahr 2021 wurden im Kanton Graubünden keine Nutztierrisse durch Luchse registriert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.kora.ch/fileadmin/file_sharing/5_Bibliothek/52_KORA_Publikationen/520_KORA_Berichte/KORA_Report_104_Surselva_2021_12_02_2021_02.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1492" height="875" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring.jpg" alt="Luchs Verbreitung in der Surselva und Viamala in Graubünden" class="wp-image-1926" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring.jpg 1492w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-1280x751.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-980x575.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-480x282.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1492px, 100vw" /></a><figcaption><em>Referenzgebiet Surselva (dunkelblaues Polygon) mit räumlicher Verteilung von während dem Durchgang fotografierten Luchsen.</em><br><br>Blau: Männchen (1,4 km Pufferzone), rosa: Weibchen (1,2 km), schwarz: unbekanntes Geschlecht (1 km). Weisse Kreise mit einem  schwarzen Punkt: Standorte, an denen mindestens ein Foto eines selbständigen Luchses gemacht wurde; weisse Kreise mit einem  roten Punkt: Standorte, an denen lediglich mindestens ein Foto eines nicht individuell identifizierbaren Luchses gemacht wurde; weisse  Kreise ohne Punkt: Standorte ohne Luchsfotos.<br><br>Bild-Quelle: <a href="https://www.kora.ch/fileadmin/file_sharing/5_Bibliothek/52_KORA_Publikationen/520_KORA_Berichte/KORA_Report_104_Surselva_2021_12_02_2021_02.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fang-Wiederfang-Schätzung der Abundanz und Dichte des Luchses im Referenzgebiet Surselva Vc im Winter 2020/21 KORA Bericht 104</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Quelle</strong></p>



<p><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202112141.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>



<p><strong>Weiterführende Informationen</strong></p>



<p>Interview mit Hans Gartmann, ehm. Chef der Wildhut im Jagdbezirk III: <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wir-stellen-eine-staendige-ausbreitung-der-luchsterritorien-fest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">«Wir stellen eine ständige Ausbreitung der Luchsterritorien fest»</a></p>



<p>Weitere Blog-Beiträge in der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/category/tierart/luchs/">Kategorie Luchs</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Oktober 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-oktober-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 12:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1883</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung des AJF vom 8.11.2021 Grossraubtiernachweise Im Oktober gingen beim AJF insgesamt 65 Wolfsnachweise und 19 Luchsnachweise ein. Besonders hervorzuheben ist der Fund eines überfahrenen männlichen Goldschakals auf der A13 bei Thusis. Bereits am 5. September war aus dem Heinzenberg die Meldung einer Goldschakalsichtung eingegangen. Beim überfahrenen Tier handelt es sich um den vierten Todfund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 8.11.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p>Im Oktober gingen beim AJF insgesamt 65 Wolfsnachweise und 19 Luchsnachweise ein. Besonders hervorzuheben ist der Fund eines überfahrenen männlichen Goldschakals auf der A13 bei Thusis. Bereits am 5. September war aus dem Heinzenberg die Meldung einer Goldschakalsichtung eingegangen. Beim überfahrenen Tier handelt es sich um den vierten Todfund und somit den siebten sicheren Nachweis (C1) eines Goldschakals im Kanton Graubünden. Der Goldschakal breitet sich auf natürlichem Weg vom Südosten Europas gegen Westen aus. Anfang September ging im Engadin bei S-chanf eine Meldung einer Bärensichtung ein, die sich jedoch nicht durch konkrete Hinweise erhärtete.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p>Auch im Oktober gingen keine neuen Nachweise zu neuen Rudeln oder Reproduktionen bekannter Rudel ein. Nachwuchs wurde bislang bei den Rudeln Beverin und Stagias sowie bei einem noch weitgehend unbekannten Rudel am San Bernardino nachgewiesen (vgl. Aktennotiz vom 13.09.2021).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p>Nach dem Ende der Sömmerung ging im Oktober die Zahl der Übergriffe auf Schafe und Ziegen im Vergleich zum September deutlich zurück. In der Nacht auf den 3. Oktober erfolgte ein tödlicher Angriff eines Wolfs auf ein elf Monate altes Kalb auf Gemeindegebiet von Disentis/Mustér. Die Zahlen zu den gerissenen Tieren sind der Tabelle unten zu entnehmen. In den Gemeinden Klosters und Jenaz wurde im Monat Oktober je ein wenige Tage altes Kalb tot aufgefunden. Die beiden Kälber sind nicht in den Zahlen zu den gerissenen Tieren enthalten, da eine Beurteilung, ob die Tiere gerissen oder erst nach dem Tod genutzt wurden, nicht mehr möglich war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p>Am 6. Oktober wurde ein Schaf in der Val Curciusa sowie am 7. Oktober ein ca. viermonatiges Kalb bei Andeer verletzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1448" height="419" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021.jpg" alt="" class="wp-image-1884" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021.jpg 1448w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021-1280x370.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021-980x284.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Nutztierrisse-Graubuenden-Oktober-2021-480x139.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1448px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere 2021, Graubünden, Stand 8.11.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202111081.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p>Von 27 gemeldeten Wolfsbeobachtungen wurde eine Beobachtung gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf als unerwünschtes Verhalten eingestuft.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202111081.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 8.11.2021</a></p>



<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte mit Beobachtungen Goldschakale</a> (AJF)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere April 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-april-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1831</guid>

					<description><![CDATA[Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im April etwas tiefer als im Vormonat. Jedoch wurden vermehrt Wolfsbeobachtungen aus dem Prättigau, dem Oberengadin und dem Bergell gemeldet. Zudem ist Mitte April die erste Wolfsbeobachtung dieses Jahres aus dem Domleschg eingegangen. Als Vorbereitung für die kommende [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im April etwas tiefer als im Vormonat. Jedoch wurden vermehrt Wolfsbeobachtungen aus dem Prättigau, dem Oberengadin und dem Bergell gemeldet. Zudem ist Mitte April die erste Wolfsbeobachtung dieses Jahres aus dem Domleschg eingegangen. Als Vorbereitung für die kommende Weidesaison wurden im vergangenen Monat verschiedene Gespräche mit Alpengenossenschaften und Landwirten/Innen geführt.</h4>



<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 17.05.2021</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h2>



<p>Im April 2021 wurden keine Nutztiere durch Grossraubtiere gerissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h2>



<p>Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im April rund 180 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) Wolfsnachweise gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Landquart, Unterengadin/ Val Müstair, Maloja, Bernina, Moesa und Imboden.<br><br>Betreffend Luchs wurden rund 20 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen aus den Regionen Surselva, Viamala und Imboden. Hinweise zur Anwesenheit von Braunbären und Goldschakalen sind keine eingegangen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/2021052112.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktuelles AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere März 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-maerz-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 17:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[besenderung]]></category>
		<category><![CDATA[monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1752</guid>

					<description><![CDATA[Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im März ähnlich hoch wie im Vormonat. Im Gebiet um Rheinwald hat jedoch die Wolfspräsenz in Siedlungsnähe stark zugenommen. Zahlreiche Wildtiere wurden in Dorfnähe vom Beverinrudel gerissen. Mehrmals wurden Wölfe auch in und um Siedlungen beobachtet. Medienmitteilung des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im März ähnlich hoch wie im Vormonat. Im Gebiet um Rheinwald hat jedoch die Wolfspräsenz in Siedlungsnähe stark zugenommen. Zahlreiche Wildtiere wurden in Dorfnähe vom Beverinrudel gerissen. Mehrmals wurden Wölfe auch in und um Siedlungen beobachtet. </h4>



<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 14. April 2021</em></p>



<p>Weiter gab es Beobachtungen und Hinweise auf die Wolfspräsenz im Bergell und in der Valposchiavo. Ebenfalls wurde der Wildhut im März in der Region Imboden eine Bärenbeobachtung gemeldet. Hinweise zur Anwesenheit von Goldschakalen sind keine eingegangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h3>



<p>Im März 2021 wurden keine Nutztiere durch Grossraubtiere gerissen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Besenderung im Gebiet Rheinwald</h3>



<p>Ende des Monats konnte die Wildhut im Rheinwald einen Wolf des Beverinrudels in Siedlungsnähe narkotisieren und besendern. Mit dieser Aktion möchte man eine Vergrämungswirkung erreichen und mit zukünftigen Daten mehr Informationen über das Raumverhalten der Tiere erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p>Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im März rund 210 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) <strong>Wolfsnachweise </strong>gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Landquart, Unterengadin, Maloja, Puschlav, Moesa und Imboden. </p>



<p>In der Region Imboden wurde zudem eine <strong>Bärenbeobachtung </strong>gemeldet. Ob es sich dabei tatsächlich um Bären gehandelt hat, ist bis anhin nicht bestätigt.<br><br>Betreffend <strong>Luchs </strong>wurden rund 50 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen aus den Regionen Surselva, Viamala, Engadin und Prättigau-Davos. Am 19. April 2021 geht ein grossflächiges Luchsmonitoring, das unter der wissenschaftlichen Leitung der KORA (Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement) in diesem Jahr im Gebiet der Surselva, dem Safiental und am Heinzenberg durchführen wurde.<br>Mit Resultaten über die Anzahl Luchse und der Luchsdichte im genannten Perimeter ist frühestens im Sommer 2021 zu rechnen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading">Quelle</h3>



<p><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202104161.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a> vom 16.04.2021</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere September 2020</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-september-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 07:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[bär]]></category>
		<category><![CDATA[esel]]></category>
		<category><![CDATA[graubünden]]></category>
		<category><![CDATA[kalb]]></category>
		<category><![CDATA[luchs]]></category>
		<category><![CDATA[nutztierriss]]></category>
		<category><![CDATA[schaf]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<category><![CDATA[ziege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1582</guid>

					<description><![CDATA[Im September wurden im Kanton Graubünden erneut zahlreiche Nutztiere durch Wölfe gerissen. Übergriffe auf Nutztiere wurden in den Regionen Surselva, Albula, Viamala, Puschlav und im Gebiet um Rheinwald registriert. Ebenfalls wurden verschiedene Luchsnachweise und eine Bärenbeobachtung durch das Amt für Jagd und Fischerei GR erfasst. Hinweise zur Anwesenheit von Goldschakalen wurden keine gemeldet. Medienmitteilung AJF [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im September wurden im Kanton Graubünden erneut zahlreiche Nutztiere durch Wölfe gerissen. Übergriffe auf Nutztiere wurden in den Regionen Surselva, Albula, Viamala, Puschlav und im Gebiet um Rheinwald registriert. Ebenfalls wurden verschiedene Luchsnachweise und eine Bärenbeobachtung durch das Amt für Jagd und Fischerei GR erfasst. Hinweise zur Anwesenheit von Goldschakalen wurden keine gemeldet.</h4>



<p><em>Medienmitteilung AJF </em>06.10.2020</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h3>



<p>Im September 2020 wurden dem Amt für Jagd und Fischerei GR siebzehn Fälle gemeldet, bei denen Nutztiere durch Grossraubtiere gerissen wurden. Dabei wurden insgesamt 31 Schafe, eine Ziege und ein Esel getötet. Zusätzlich wurden im September drei tote und teilweise genutzte Kälber registriert. Ob es sich dabei tatsächlich um Wolfsrisse handelt ist bis anhin nicht geklärt. Im Jahr 2020 wurden nach aktuellem Stand insgesamt 219 Nutztierrisse durch Wölfe bestätigt, aufgeteilt in 201 Schafe, 16 Ziegen, ein Kalb und einen Esel.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Grossraubtiernachweise</h3>



<p>Zusätzlich zu den Nutztierrissen wurden der Wildhut im September rund 65 direkte (Sichtung/Geheul) und indirekte (Spur/Kot) Wolfsnachweise gemeldet. Die meisten Meldungen stammen aus der Surselva. Beobachtungen wurden erneut auch in den Regionen Albula, Viamala, Landquart, Rheinwald und Engadin gemacht. Zudem sind im September mehrmals Meldungen von Wolfsbeobachtung aus dem Puschlav sowie aus dem Vorder- und Mittelprättigau eingegangen.<br><br>Betreffend Luchs wurden 23 Beobachtungen erfasst. Im Val Lumnezia und in der Region Heinzenberg konnte jeweils ein Muttertier mit zwei Jungtieren beobachtet werden. Weitere Luchsnachweise wurden aus der Surselva, dem Engadin, dem Prättigau und den Regionen Imboden und Viamala gemeldet. Zusätzlich wurde im Unterengadin eine Bärenbeobachtung registriert.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<p></p>



<div class="wp-block-group alignwide"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1"><a class="wp-block-button__link has-text-color" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20201006.aspx" style="border-radius:50px;color:#ba0c49" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--2"><a class="wp-block-button__link has-text-color" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" style="border-radius:50px;color:#ba0c49" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte Grossraubtier-Beobachtungen</a></div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--3"><a class="wp-block-button__link has-text-color" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/News.aspx" style="border-radius:50px;color:#ba0c49" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nutztierrisse &amp; weitere Meldungen des AJF</a></div>
</div>
</div>
</div>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verhalten des Beverin-Rudels im Winter &#038; Frühling 2020</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/verhalten-des-beverin-rudels-im-winter-fruehling-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Nagelmüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 15:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie & Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[wildhut]]></category>
		<category><![CDATA[Winter 2020]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1528</guid>

					<description><![CDATA[In der kalten Jahreszeit, wenn alle Nutztiere in den Ställen sind, gibt es wenig Berichte über die Aktivitäten der Wölfe. Wir haben uns mit Hans Gartmann, Chef der Wildhut im Jagdbezirk 3, getroffen um über das Verhalten des Beverin Rudels aus erster Hand zu erfahren. Das Interview führte Sebastian Nagelmüller. Während des Entstehens dieses Interviews [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der kalten Jahreszeit, wenn alle Nutztiere in den Ställen sind, gibt es wenig Berichte über die Aktivitäten der Wölfe. Wir haben uns mit Hans Gartmann, Chef der Wildhut im Jagdbezirk 3, getroffen um über das Verhalten des Beverin Rudels aus erster Hand zu erfahren. Das Interview führte Sebastian Nagelmüller.</p>



<p>Während des Entstehens dieses Interviews wurde die erneute Reproduktion des Beverin-Rudels im Gebiet Nolla am Heinzenberg festgestellt. Ausserdem kam es im Perimeter des Jagbezirk 3 in drei aufeinanderfolgenden Nächten zu Schafrissen auf der Stutzalp. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt über beide Ereignisse berichten.</p>



<p><strong>Sebastian Nagelmüller (SN): </strong>Guten Tag und herzlichen Dank dafür, dass wir uns über die Aktivitäten des Beverin-Rudels im Winter und Frühjahr 2020 unterhalten können. Magst du dich kurz vorstellen?</p>



<p><strong>Hans Gartmann (HG): </strong>Vielen Dank für das Interesse. Ich bin Hans Gartmann, lebe in Tschappina und bin seit 41 Jahren Wildhüter, die letzten 30 Jahren als Chef des Jagdbezirks 3.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/IMG_0910.jpg" alt="" class="wp-image-1540" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/IMG_0910.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/IMG_0910-480x360.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /><figcaption>Hans Gartmann, Chef der Wildhut im Jagdbezirk 3</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>SN: </strong>Wie hat sich das Beverin Rudel im Winter 19/20 verhalten? Wo hielten sich die Wölfe überwiegend auf?</h3>



<p><strong>HG:</strong>  Mit den Hirschen zog das Beverin Rudel im Spätherbst, Anfangs Winter in die Winter-Einstandsgebiete des Hirschwilds. Sie hielten sich überwiegend im Talbereich vom Schams und am Heinzenberg bis Rhäzüns/Bonaduz auf und ernährten sich von Wildtierrissen. Vorwiegend wurden Hirsche und Rehe gerissen und sicher auch Gämsen, die sich im Talbereich aufhielten. Sicher wurden auch an Gämsblindheit (IKK) erkrankte Gämsen um den Beverin gerissen und gefressen. Im Safiental (Signia-Gebiet), wo um den Jahreswechsel die IKK ausbrach, beobachteten wir aber keine Wölfe. Dort war vor allem der Luchs präsent.</p>



<p>Das Beverin Rudel wechselte häufig sein Jagdgebiet im beschriebenen Raum, war also sehr viel unterwegs. Im Februar während der Paarungszeit wurde deutliches Paarungsverhalten (Heulen) wahrgenommen. Zu diesem Zeitpunkt stellten wir auch die ersten Abspaltungen des Rudels fest.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>SN: </strong>Wie hat sich das Rudel verändert? Haben sich bereits einzelne Tiere abgespalten?</h3>



<p><strong>HG:</strong>  In den Monaten März/April wurden wieder Wolfsbeobachtungen und Risse im Rheinwald, in Ferrera-Avers und im Safiental gemacht. Es konnten Einzeltiere aber auch Gruppen von bis zu 4 Tieren zusammen beobachtet werden. Es haben sich Abspaltungen ergeben, Abwanderungen aus dem Revier des Beverin Rudels konnten jedoch noch keine Nachgewiesen werden. Dies heisst aber nicht, dass es sie nicht gegeben hat.</p>



<p>Im Vergleich zur Region Surselva gab es im Revier des Beverin Rudels im Frühjahr nur wenig Nutztierrisse. Wir glauben deshalb, dass die letztjährige Regulation einen gewissen Vergrämungseffekt bewirkt hat. (Anm.d.Red. Inzwischen kam es in den Nächten 20.07., 21.07 und 22.07 zu insgesamt 8 Rissen an Schafen und Lämmern auf der Stutzalp. Wir bemühen uns die Hintergrundinformationen zum genauen Hergang der Risse abzuklären und zu berichten)</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>SN:</strong> Welche Entwicklung wird bezüglich weiterer Abwanderungen und neuem Nachwuchs erwartet?</h3>



<p><strong>HG: </strong>Es wird sicher Abwanderungen von Jungwölfen aus dem Revier geben. Nur von einem letztjährigen Welpen ist die DNA nicht bekannt.&nbsp; Es ist für uns interessant, wo ein bereits bekannter Wolf des Beverin Rudels in einem neuen Lebensraum wieder nachgewiesen wird.</p>



<p>Bezüglich Nachwuchs haben wir noch keine Erkenntnisse, aufgrund des beobachteten Paarungsverhalten gehen wir aber von einer erneuten Reproduktion aus. (Anm.d.Red: Am 6. Juli wurde die erneute Reproduktion des Beverin Rudels festgestellt. Die genaue Anzahl der Jungwölfe konnte bislang nicht ermittelt werden.)</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>SN:</strong> Kann man eine Veränderung des Verhaltens des Schalenwilds beobachten? Hat sich die Anwesenheit bereits auf die Grösse der Schalenwild-Population ausgewirkt?</h3>



<p><strong>HG: </strong>Allgemein ist das Schalenwild (Hirsch, Reh, Gämse) viel aufmerksamer und scheuer geworden. Im Winter stellten wir auch zeitweilig grosse Rudelbildungen von Kahlwild (Hirsch) fest. Auf die Grösse der Populationen der einzelnen Arten hat sich die Anwesenheit des Rudels aber noch nicht gross ausgewirkt. Im sehr milden letzten Winter ist nur sehr wenig Wild an Alter, Schwäche oder Krankheit gestorben. Deshalb haben sich die vermehrten Wolfsrisse eher kompensatorisch auf den Bestand ausgewirkt.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>SN:</strong> Gibt es genauere Angaben zu den Schafrissen in Hinterrhein?</h3>



<p><strong>HG: </strong>Nein, Grundsätzlich nicht. Der Wolfsübergriff erfolgte in der Nacht vom 21. auf den 22. April auf Schafe, die auf der Weide (Gemeinnutzung) gelassen wurden. Es wurde ein gerissenes und genutztes Lamm gefunden. Drei weitere Lämmer werden immer noch vermisst.</p>



<p><strong>SN:</strong> Herzlichen Dank für das Gespräch.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2000" height="1333" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-2000x1333.jpg" alt="" class="wp-image-1541" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-2000x1333.jpg 2000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-800x533.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-768x512.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-1536x1024.jpg 1536w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-2048x1365.jpg 2048w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-610x407.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/07/Wildhut-JB-III-2018-2-1080x720.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><figcaption>Das Team der Wildhut im Jagdbezik 3 ist weiterhin auf alle Meldungen aus der Bevölkerung zu Grossraubtieren angewiesen.<br>Obere Reihe: Markus Egle (Schams), Paul Gartmann (Safiental), Simon Jäger (Avers), Hans Gartmann (Heinzenberg) <br>Untere Reihe: Ivan Gredig (Domleschg), Roger Mart (Rheinwald), Michael Eichhoff (Rheinwald)</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rudelbildung 2019 am Piz Beverin</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neue-rudelbildungen-am-piz-beverin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reiner Schilling]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 05:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1267</guid>

					<description><![CDATA[Von Adrian Arquint / Hannes Jenny (Jahresbericht Wolf AJF 2019) Das Amt für Jagd und Fischerei hat den Jahresbericht Wolf 2019 veröffentlicht. Nachfolgend ein Ausschnitt zur Bildung des Beverin-Rudels im Sommer 2019. Von Januar bis April gab es in der Val Schons, am Heinzenberg und im Safiental mehrere Wolfshinweise. Dabei handelte es sich um die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von Adrian Arquint / Hannes Jenny (Jahresbericht Wolf AJF 2019)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Amt für Jagd und Fischerei hat den Jahresbericht Wolf 2019 veröffentlicht. Nachfolgend ein Ausschnitt zur Bildung des Beverin-Rudels im Sommer 2019.</h3>



<p>Von Januar bis April gab es in der Val Schons, am Heinzenberg und im Safiental mehrere Wolfshinweise. Dabei handelte es sich um die Tiere F37 und M92. Nachdem am Heinzenberg immer wieder die Präsenz von Wölfen festgestellt wurde, konnte die Wildhut dank Hinweisen ortskundiger Jäger und Alppersonal ab dem 16. Juli 2019 bis zu sechs Jungwölfe beobachten und fotografieren. Am 24. Juli 2019 wurde auf der Präzer Alp Kot von sechs Jungwölfen gefunden. Die Untersuchung des Probematerials lieferte unter anderem den Erstnachweis eines Wolfsrüden M102, dessen Eltern F37 und M92 sind. Damit lag der Beweis vor, dass das im Jahr 2018 beobachtete Wolfspaar F37 und M92 erstmals Nachwuchs erhielt. Am 4. September 2019 konnte ein Jäger im Safiental neun Jungtiere beobachten, was durch die Sichtung einer Wildhüterin am 13. September 2019 auf der Alp Cugn in Pitasch und letztlich sogar mittels Filmaufnahme bestätigt werden konnte. Dabei handelt es sich um mindestens 9 Wolfswelpen, wovon 8 Tiere identifiziert werden konnten: M102, M103, M104, M105, F53, M106, M120 und F58.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risse an Nutztieren</h3>



<p>Bereits während der Paarbildung im Jahr 2018 ging vom Beveriner Wolfspaar ein beachtlicher Prädationsdruck auf Nutztiere aus. So wurden auf der Stutzalp bei Splügen zwischen Juli und Oktober 2018 insgesamt 59 Schafe gerissen. Die genetischen Individual-Analysen haben ergeben, dass der Verursacher das Elterntier M92 war. Mit der steigenden Zahl an Wolfsereignissen stieg im Jahr 2019 gleichzeitig auch die Anzahl Nutztierrisse im Streifgebiet des Beverinrudels. Bis zum 20. September 2019 ereigneten sich 32 Schafrisse auf verschiedenen Alpen ohne Herdenschutzmassnahmen, 29 Schafe wurden zu diesem Zeitpunkt noch vermisst. Zudem kam es in drei verschiedenen, geschützten Herden (geschlossene Elektrozäune) zu 16 Ziegenrissen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulation</h3>



<p>Mit dem Riss von 16 Ziegen aus drei verschiedenen geschützten Herden (geschlossene Elektrozäune) hat das Beverinrudel die Schadensschwelle von mindestens 15 Ziegen aus geschützten Herden innerhalb von vier Monaten gemäss Bundesgesetzgebung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSG und JSV) erreicht. Aus diesem Grund hat das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden ein Gesuch beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) zur befristeten Regulierung des Beveriner Wolfsrudels gestellt. Das BAFU stimmte dem Gesuch zum Abschuss von maximal vier Jungtieren des Beverinrudels zu.<br>Anfangs Oktober 2019 ist es der Wildhut gelungen, zwei Jungwölfe auf dem Alpgebiet der Gemeinde Ilanz zu entnehmen M102 (†) und F58 (†). Im November 2019 konnte ein drittes Jungtier am Heinzenberg entnommen werden M120 (†). Ein weiteres Jungtier des Beverinrudels M104 (†) musste von der Wildhut im November 2019 erlegt werden, nachdem dieses bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde. Der verunfallte Jungwolf wurde in Absprache mit dem BAFU dem Kontingent zur Regulierung des Beverinrudels angerechnet. Alle Regulationsabschüsse konnten im Verband mehrerer Tiere des Wolfsrudels vorgenommen werden. Es ist zu hoffen, dass damit bei den verbleibenden Wölfen auch eine Vergrämung gegenüber den Menschen erreicht werden konnte. In der Nacht vom 31.12.19 auf den 1.1.20 wurde die Jungwölfin F53 bei Bonaduz Opfer eines Bahnunfalles.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/GrossraubtiereDokumente/Jahresbericht%20Wolf%20GR%202019.pdf#search=ajf%20jahresbericht%202019" target="_blank">Jahresbericht Wolf 2019</a> (Quelle: AJF)</li><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/2019_Uebersichtstabelle_Genetisch_nachgewiesene_Woelfe_Schweiz_UNIL.pdf" target="_blank">Liste aller genetisch nachgewiesenen Wölfe in der Schweiz</a> (Quelle: UNIL, Stand 23.12.2019)</li><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Zunehmende-Wolfspr%C3%A4senz_aumento-della-presenza-del-lupo.aspx" target="_blank">Zunehmende Wolfspräsenz, eine Herausforderung für alle Beteiligten</a> (Quelle: Bericht Bündner Bauer 2020)</li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regulierung des Beverinrudels &#8211; Stand der Umsetzung</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/regulierung-des-beverinrudels-stand-der-umsetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reiner Schilling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 09:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=903</guid>

					<description><![CDATA[Vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden Vergangene Woche konnte ein drittes Jungtier entnommen werden.&#160;Ein weiteres Jungtier des Beverinrudels musste von der Wildhut heute Morgen erlegt werden, nachdem dieses bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde. Weiterführende Informationen: Stand der Umsetzung: Medienmitteilung AJF 25.11.2019 Eingriff in den Wolfbestand: Medienmitteilung AJF 4.10.2019]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden</p>



<p>Vergangene Woche konnte ein drittes Jungtier entnommen werden.&nbsp;Ein  weiteres Jungtier des Beverinrudels musste von der Wildhut heute Morgen  erlegt werden, nachdem dieses bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt  wurde.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p>Weiterführende Informationen: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Stand der Umsetzung: <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in einem neuem Tab)" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Regulierung-des-Beverinrudels---Stand-der-Umsetzung-per-25_11_2019.aspx" target="_blank">Medienmitteilung AJF 25.11.2019</a></li><li>Eingriff in den Wolfbestand: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Medienmitteilung AJF 4.10.2019 (öffnet in einem neuem Tab)" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Eingriff-in-den-Wolfbestand.aspx" target="_blank">Medienmitteilung AJF 4.10.2019</a></li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entstehung des Beverin-Rudels</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/entstehung-des-beverin-rudels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Samirah Hohl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 12:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=594</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem 2018 rund um den Piz Beverin mehrmals ein Wolfspaar beobachtet wurde, kam es im Sommer 2019 zur Reproduktion und somit zur Rudelbildung. Das Beverin-Rudel besteht im Winter 2019/20 aus den zwei Elterntieren und fünf Jungtieren. Die Eltern kamen aus Italien Im Gebiet rund um den Piz Beverin wurde ab Juni 2018 mehrmals ein Wolfspaar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Nachdem 2018 rund um den Piz Beverin mehrmals ein Wolfspaar beobachtet wurde, kam es im Sommer 2019 zur Reproduktion und somit zur Rudelbildung. Das Beverin-Rudel besteht im Winter 2019/20 aus den zwei Elterntieren und fünf Jungtieren.</h3>



<h3 class="wp-block-heading">Die Eltern kamen aus Italien</h3>



<p>Im Gebiet rund um den Piz Beverin wurde ab Juni 2018 mehrmals ein Wolfspaar beobachtet. Die Tiere sind aus dem Italienischen Alpenraum eingewandert. Das Männchen (M92) wurde erstmals in Neukirch (Safien) registriert, das Weibchen (F37) erstmals am Schamserberg. Im Sommer 2018 riss M92 59 Schafe auf der Alp Stutz in Splügen, im Winter 2018/19 gab es zahlreiche Wildhuftierrisse in der Region (<a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/190913_aktuelle_Informationen_AJF1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="AJF, 2019 (öffnet in einem neuem Tab)">AJF, 2019</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sommer 2019: Rudel mit 11 Wölfen </h3>



<p>Im Sommer 2019 kam es durch die Fortpflanzung des Wolfspaares zur Rudelbildung. Im September 2019 wurden neun Welpen bestätigt, sodass das Beverin-Rudel nachweislich aus insgesamt 11 Tieren bestand.</p>



<p>Auch im Sommer 2019 kam es in der Region rund um den Piz Beverin zu mehreren Nutztierrissen (<a rel="noreferrer noopener" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/190913_aktuelle_Informationen_AJF1.pdf" target="_blank">AJF, 2019</a>).</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="533" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-4.png" alt="" class="wp-image-595" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-4.png 698w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-4-480x367.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 698px, 100vw" /><figcaption><em>Jungtiere des Beverin-Rudels im Sommer 2019 (Quelle: AJF)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Herbst 2019: Rudel mit 7 Wölfen</h3>



<p>Im Herbst 2019 wurden aufgrund der <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/GrossraubtiereDokumente/Verf%c3%bcgung_Regulierung_Beverinrudel_signiert.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verfügung </a>des Kantons drei Jungtiere  von der Wildhut erlegt, ein weiteres wurde erlegt, nachdem es bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde. Somit besteht das Rudel im Winter 2019/20 aus insgesamt 7 Tieren. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="523" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-5.png" alt="" class="wp-image-596" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-5.png 698w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-5-480x360.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 698px, 100vw" /><figcaption><em> Standorte der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Beverin-Rudel im Sommer 2019 (Quelle: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="AJF 2019 (öffnet in einem neuem Tab)" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/190913_aktuelle_Informationen_AJF1.pdf" target="_blank">AJF 2019</a>). </em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wo halten sich die Beverin-Wölfe auf?</h3>



<p>Das Revier des Beverin-Rudels umfasst eine Fläche von rund 350 km<sup>2</sup> und erstreckt sich vom Domleschg über die Regionen Heinzenberg, Schams, Rheinwald, Safien bis ins Valser Tal (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/GrossraubtiereDokumente/Ausg_Zustimmung_BAFU_zur_Bestandesregulierung_des_Wolfsrudels_am_Beverin_GR_2019_sig.pdf" target="_blank" rel="noopener">Chardonnens, 2019</a>).</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="521" height="606" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-7.png" alt="" class="wp-image-600" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-7.png 521w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-7-480x558.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 521px, 100vw" /><figcaption>Streifgebiet des Beverinrudels (orange schraffiert: eidgenössisches Jagdbanngebiet Beverin) (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/GrossraubtiereDokumente/Verf%c3%bcgung_Regulierung_Beverinrudel_signiert.pdf" target="_blank" rel="noopener">Cavigelli, 2019</a>). </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">DNA-Nachweise der Elterntiere des Beverin-Rudels</h3>



<p>Männliche Wölfe werden mit M bezeichnet, weibliche mit F. Die Université de Lausanne (UNIL) untersucht die durch die Kantone eingereichten DNA-Proben (z.B. Kot, Speichel oder Urin) und führt eine <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/2019_Uebersichtstabelle_Genetisch_nachgewiesene_Woelfe_Schweiz_UNIL.pdf">Übersichtsliste aller in der Schweiz genetisch nachgewiesenen Wölfe seit 1998</a>. Untenstehende Tabellen zeigen einen Ausschnitt der Nachweise der Elterntiere des Beverin-Rudels.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="81" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-8.png" alt="" class="wp-image-602" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-8.png 698w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-8-480x56.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 698px, 100vw" /><figcaption>Genetische Nachweise des männlichen Elterntieres M92 des Beverin-Rudels (Quelle: <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/2019_Uebersichtstabelle_Genetisch_nachgewiesene_Woelfe_Schweiz_UNIL.pdf">UNIL, 2019</a>)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="81" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-9.png" alt="" class="wp-image-603" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-9.png 698w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/image-9-480x56.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 698px, 100vw" /><figcaption> Genetische Nachweise des weiblichen Elterntieres F37 des Beverin-Rudels (Quelle:<a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2019/10/2019_Uebersichtstabelle_Genetisch_nachgewiesene_Woelfe_Schweiz_UNIL.pdf"> UNIL, 2019</a>) </figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p><strong>Weiterführende Literatur</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/190913_aktuelle_Informationen_AJF1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Aktuelle Informationen des AJF zum Beverin-Rudel (öffnet in einem neuem Tab)">Aktuelle Informationen des AJF zum Beverin-Rudel</a> (Stand September 2019)</li><li>Jungwölfe im Raum Piz Beverin: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Medienmitteilung AJF 17.7.2019 (öffnet in einem neuem Tab)" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Jungwoelfe-im-Raum-Piz-Beverin_Heinzenberg_Safiental.aspx" target="_blank">Medienmitteilung AJF 17.7.2019</a></li><li><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/GrossraubtiereDokumente/Verf%c3%bcgung_Regulierung_Beverinrudel_signiert.pdf" target="_blank" rel="noopener">Departementsverfügung betreffend Regulierung des Wolfsrudels Beverin</a>, </li><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/GrossraubtiereDokumente/Ausg_Zustimmung_BAFU_zur_Bestandesregulierung_des_Wolfsrudels_am_Beverin_GR_2019_sig.pdf" target="_blank">Zustimmung BAFU zur Bestandesregulierung des Wolfsrudels am Beverin GR 2019</a></li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
