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	<title>Herdenschutz &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
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	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
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		<title>Alp Sut Fuina (Ferrera): Präsenz von Herdenschutzhunden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/alp-sut-fuina-ferrera-praesenz-von-herdenschutzhunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Avers]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
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		<category><![CDATA[herdenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Alp Sut Fuina (oberhalb Ausserferrera) werden im Jahr 2024 vier Herdenschutzhunde eingesetzt. Die Hunde sind sorgfältig ausgebildet und können sich augrund der ständigen Wolfspräsenz im Gebiet Tag und Nacht frei bewegen, um die Nutztiere zu schützen. Entsprechende Signalisationen mit Verhaltungsanweisungen sind Anfang und Ende Alp vorhanden. Um Konflikte mit Wanderern, Bikern etc. zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der Alp Sut Fuina (oberhalb Ausserferrera) werden im Jahr 2024 vier Herdenschutzhunde eingesetzt. Die Hunde sind sorgfältig ausgebildet und können sich augrund der ständigen Wolfspräsenz im Gebiet Tag und Nacht frei bewegen, um die Nutztiere zu schützen. Entsprechende Signalisationen mit Verhaltungsanweisungen sind Anfang und Ende Alp vorhanden. Um Konflikte mit Wanderern, Bikern etc. zu vermeiden, ist jedoch auch ein <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/fileadmin/doc/Herdenschutzmassnahmen/Herdenschutzhunde/N0097___D_21_WEB_Flyer_Herdenschutz_Gruen_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">korrektes Verhalten</a> der Freizeitsportler gegenüber den Hunden sehr wichtig.</p>



<p><strong>Das Alppersonal bittet Wanderer, Camper etc. das Gebiet Sut Fuina nachts zu meiden und sich tagsüber an die nachfolgenden Regeln zu halten</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1722" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1.png" alt="" class="wp-image-2315" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1.png 1722w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-1280x803.png 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-980x615.png 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/08/Karte-Alp-Sut-Fuina-Herdenschutzhunde-1-480x301.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1722px, 100vw" /></figure>



<p><em>Das Gebiet der Alp Sut Fuina wird von Herdenschutzhunden geschützt. Alle Passanten sind gebeten, sich an die korrekten Verhaltensregeln zu halten. Kartenquelle: geogr.mapplus.ch</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensregeln für Begegnungen</h3>



<p>Informieren Sie sich möglichst im Voraus, wo Herdenschutzhunde im Einsatz sind und beachten Sie die Informationstafeln vor Ort. <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/de/faq-was-tun/um-zu-wissen-wo-sich-hsh-aufhalten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karte zu Gebieten mit Präsenz von Herdenschutzhunden.</a></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"></div>



<p><strong>Wenn Sie in ein Weidegebiet kommen, wo mit Herdenschutzhunden zu rechnen ist…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bleiben Sie ruhig und gehen Sie langsam.</li>



<li>Steigen Sie von Ihrem Bike und schieben Sie es.</li>



<li>Halten Sie möglichst Distanz zur Herde; Schafe, Ziegen oder Herdenschutzhunde nicht erschrecken oder aufscheuchen.</li>



<li>Wenn Sie keine Schutzhunde sehen, machen Sie durch lautes Reden auf sich aufmerksam.</li>
</ul>



<p><strong>Wenn Herdenschutzhunde bellen, in Ihre Richtung rennen oder Ihnen den Weg versperren…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bleiben Sie ruhig stehen und geben Sie den Hunden Zeit, die Situation einzuschätzen. Schreien Sie die Herdenschutzhunde nicht an. Dies wird sie provozieren.</li>



<li>Fühlen Sie sich von einem Herdenschutzhund bedrängt, vermeiden Sie Augenkontakt, aber bleiben ihm zugewandt.</li>



<li>Gehen Sie erst dann gemächlich weiter, wenn die Schutzhunde aufgehört haben zu bellen und Ihre Anwesenheit akzeptieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Im Zweifel umgehen oder Umkehr</h3>



<p><strong>Wenn die Herdenschutzhunde sich nicht beruhigen…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8230;obwohl Sie ruhig gewartet haben, vergrössern Sie den Abstand zur Herde.</li>



<li>Falls nötig, halten Sie die Hunde z.B. mit Wanderstöcken auf Abstand, indem Sie sie schräg nach unten in Richtung Hund strecken. Versuchen Sie nicht, die Herdenschutzhunde mit erhobenen Stöcken oder Herumfuchteln zu bedrohen.</li>



<li>Ziehen Sie sich langsam zurück. Gehen Sie wenn nötig rückwärts.</li>



<li>Wenn Sie weit genug von der Herde entfernt sind, werden die Hunde Sie unbehelligt ziehen lassen. Umgehen Sie die Herde weiträumig. Wenn dies nicht möglich ist oder Sie sich unsicher fühlen, kehren Sie um.</li>
</ul>



<p><strong>Wenn Sie mit Ihrem eigenen Hund unverhofft an eine geschützte Herde gelangen…</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nehmen Sie Ihren Hund an die Leine.</li>



<li>Versuchen Sie nie, mit Ihrem eigenen Hund eine geschützte Herde zu durchqueren!</li>



<li>Umgehen Sie die Herde weiträumig.</li>



<li>Im Zweifelsfalle kehren Sie um.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle und weitere Informationen rund um Herdenschutzhunde: <a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/herdenschutzhunde/tourismus-und-herdenschutzhunde/sichere-begegnungen-mit-herdenschutzhunden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachstelle Herdenschutz</a></p>



<p><a href="https://www.protectiondestroupeaux.ch/fileadmin/doc/Herdenschutzmassnahmen/Herdenschutzhunde/N0097___D_21_WEB_Flyer_Herdenschutz_Gruen_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flyer </a>korrektes Verhalten im Umgang mit Herdenschutzhunden</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 3 &#038; 4, 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-3-4-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[graubünden]]></category>
		<category><![CDATA[grossraubtiere]]></category>
		<category><![CDATA[luchs]]></category>
		<category><![CDATA[verbreitung]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<category><![CDATA[wolfsrudel]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestandesschätzung Wolf Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bestandesschätzung Wolf</h3>



<p>Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den genetischen Resultaten lediglich um Vergleichswerte. Eine gutachterliche Schätzung für den ganzen Kanton durch die Wildhut aufgrund der &#171;konventionellen&#187; Nachweise ergab für den Kanton einen Mindestbestand von derzeit 94 Wölfen (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202302172.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF, 17.2.2023</a>).</p>



<p><strong>Legende Karte</strong><br><em>Orange Punkte: Wolfsnachweise der vergangenen 12 Monate (Stand 15. Februar 2023); rote Punkte: Wolfsrudel innerhalb Kanton; blaue Punkte: Grenzrudel; gelbe Punkte: Gutachterliche Einschätzung der sesshaften Einzelwölfe bzw. möglicher Paare im Kanton Graubünden per 15.02.2022 (die Zahl entspricht der Anzahl bestätigter sesshafter Wölfe im Gebiet). (Quelle AJF)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quartalsberichte 3 und 4, 2022</h3>



<p>Das Amt für Jagd und Fischerei hat alle Information zum Thema Grossraubtiere, welche die Zeitspanne der zweiten Jahreshälfte 2022 betreffen, in einem Dokument zusammengefasst. Zudem sind die bestehenden Informationskanäle sowie Zahlen und Karten zur Aktuellen Wolfsverbreitung in Graubünden aufgeführt.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/02/Quartalsbericht-22_3-und-4.pdf">Zum Bericht</a></div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kanton zieht Bilanz der Herdenschutzmassnahmen 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/kanton-zieht-bilanz-der-herdenschutzmassnahmen-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 13:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
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		<category><![CDATA[sömmerung]]></category>
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					<description><![CDATA[AJF, 21.12.2022 Die zuständigen Ämter ziehen Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz 2022. Neben der Beratung der Betriebe und der Abwicklung der Rissvorfälle prägte die Umsetzung der Sofortmassnahmen das Jahr 2022. Als Folge von erheblichen Nutztierschäden wurde der Abschuss von insgesamt neun Wölfen verfügt und bislang in acht Fällen vollzogen. Parallel zum Anwachsen des Wolfsbestandes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF, 21.12.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die zuständigen Ämter ziehen Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz 2022. Neben der Beratung der Betriebe und der Abwicklung der Rissvorfälle prägte die Umsetzung der Sofortmassnahmen das Jahr 2022.</h3>



<p>Als Folge von erheblichen Nutztierschäden wurde der Abschuss von insgesamt neun Wölfen verfügt und bislang in acht Fällen vollzogen. Parallel zum Anwachsen des Wolfsbestandes musste gegenüber dem Vorjahr mit erstmals über 500 Nutztierrissen eine Verdoppelung der Rissvorfälle verzeichnet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilanz der Sofortmassnahmen für den Herdenschutz</h3>



<p>Aufgrund der Wolfspräsenz und der damit einhergehenden Konflikte beauftragte das Parlament das Bundesamt für Umwelt im Jahr 2022 den Kantonen zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 5,7 Millionen Franken für die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen zur Verfügung zu stellen. In enger Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen des Plantahofs, des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation und des Amts für Jagd und Fischerei konnten während des Alpsommers für 82 Alpbetriebe Gesuche im Umfang von insgesamt knapp 1,5 Millionen Franken bewilligt werden. Unter anderem wurden 23 Alpbetriebe finanziell bei der Anschaffung und dem Transport von mobilen Hirtenunterkünften, 77 Betriebe bei Zaunanschaffungen sowie 27 Betriebe bei der Abgeltung der Arbeitsaufwände durch Hilfspersonal für den Herdenschutz unterstützt. Die Massnahmen wurden zu 80 Prozent durch das Bundesamt für Umwelt und zu 20 Prozent durch den Kanton über das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation getragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wölfe im Winter vermehrt in Siedlungsnähe</h3>



<p>Mit Einbruch des Winters halten sich <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/04/Informationen-Wolf-Gemeinden-Regionen-Surselva-und-Viamala.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wölfe vermehrt in Siedlungsnähe</a> auf. Wölfe reagieren damit auf die Verschiebung der Beutetiere. Die Siedlungsnähe der Wölfe ist für den Menschen grundsätzlich ungefährlich. Das Amt für Jagd und Fischerei stellt auf seiner Webseite (www.ajf.gr.ch) <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/publ/Seiten/Merkbl%C3%A4tter.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verhaltenshinweise für den Fall einer Wolfsbegegnung</a> zur Verfügung. Zur laufenden Beurteilung der Situation sollen Nahbegegnungen oder Sichtungen von Wölfen in Siedlungsnähe umgehend der <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/Seiten/Jagdbezirke.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildhut gemeldet</a> werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/200212211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitteilung des AJF (Amt für Jagd &amp; Fischerei)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herdenschutzhund im Zuge eines Wolfsangriffs zu Tode gekommen</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/herdenschutzhund-im-zuge-eines-wolfsangriffs-zu-tode-gekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 15:24:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 16.06.2022 Am Vormittag des 14. Juni 2022 wurde auf der Stutzalp, Gemeinde Rheinwald, eine Herdenschutzhündin tot aufgefunden. In der Nacht zuvor konnte mittels Direktbeobachtungen belegt werden, dass die eingesetzten Herdenschutzhunde den Angriff dreier Wölfe auf die Schafherde im sehr steilen Gelände erfolgreich abwehren konnten. Die tot aufgefundene, ca. dreijährige Hündin wurde durch das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Medienmitteilung AJF 16.06.2022 </em></p>



<p>Am Vormittag des 14. Juni 2022 wurde auf der Stutzalp, Gemeinde Rheinwald, eine Herdenschutzhündin tot aufgefunden. In der Nacht zuvor konnte mittels Direktbeobachtungen belegt werden, dass die eingesetzten Herdenschutzhunde den Angriff dreier Wölfe auf die Schafherde im sehr steilen Gelände erfolgreich abwehren konnten. Die tot aufgefundene, ca. dreijährige Hündin wurde durch das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit in Chur pathologisch untersucht. Die Untersuchung am toten Tier und die Beobachtungen vor Ort deuten stark auf einen Absturz im Zuge des Angriffs als Todesursache hin. Es wurden keine Verletzungen festgestellt, die auf eine physische Auseinandersetzung mit den Wölfen hinweisen.</p>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202206162.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meldung des AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Ex oriente lux» – Aus dem Osten (kommt) das Licht, ein Wink aus Graubünden nach Bern</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/1802-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reiner Schilling]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtslage]]></category>
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					<description><![CDATA[Mögliches Pilotprojekt als Test zur Regulation der Wolfspopulation in Graubünden. Die beiden Bündner Regierungsräte Mario Cavigelli und Marcus Caduff haben Ende Juni 2021 BAFU Direktorin Frau Dr. Katrin Schneeberger zu einer Begehung auf Alp Stutz nach Splügen eingeladen. Moderiert wurde der Anlass mit einer gut zwanzig-köpfigen Delegation von Plantahof Direktor Peter Küchler. Wie kaum eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mögliches Pilotprojekt als Test zur Regulation der Wolfspopulation in Graubünden.</p>



<p><strong>Die beiden Bündner Regierungsräte Mario Cavigelli und Marcus Caduff haben Ende Juni 2021 BAFU Direktorin Frau Dr. Katrin Schneeberger zu einer Begehung auf Alp Stutz nach Splügen eingeladen. Moderiert wurde der Anlass mit einer gut zwanzig-köpfigen Delegation von Plantahof Direktor Peter Küchler</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_DelegationGR_20210630_112930.jpeg" alt="" class="wp-image-1812" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_DelegationGR_20210630_112930.jpeg 1000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_DelegationGR_20210630_112930-980x552.jpeg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_DelegationGR_20210630_112930-480x270.jpeg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /><figcaption>Eine Delegation aus Graubünden begleitete BAFU Direktorin Katrin Schneeberger auf Alp Stutz.</figcaption></figure>



<p>Wie kaum eine andere Schafalp in Graubünden ist Alp Stutz im Fokus des Konflikts zwischen Landwirtschaft und Grossraubtieren. Nach grossen Rissschäden im Sommer 2019 wurden umfangreich in den Herdenschutz investiert. Trotz den eingeleiteten Massnahmen kam es letzten und bereits diesen Sommer zu Rissen. Auf Alp Stutz sömmern derzeit auf rund 450 ha Weideland 110 Mutterkühe (ohne Abkalbungen), Jung- und Galtvieh sowie rund 350 Mutterschafe.</p>



<p>Gemeindepräsident Christian Simmen stellte zu Beginn die Gemeinde Rheinwald vor und ging näher auf die Situationen und Begegnungen mit Wölfen im vergangenen Winter ein. So kam es neben zahlreichen Wildtierrissen am Talboden, zu Sichtungen in den Siedlungen und auch zu Begegnungen mit Menschen. Kasper Nicca, seit 44 Jahren Aktuar und Alpverantwortlicher von Alp Stutz und einer von sieben Genossenschaftern betonte gegenüber der BAFU Direktorin: «Es darf nicht so weit kommen, dass der Pächter aufgibt und keine Schafe mehr bringt.» Philipp Jacobi aus Meikirch bei Bern ist dieser Pächter und das im dritten Jahr. Letzten Sommer zählte er 43 offizielle Risse, die trotz Herdenschutzkonzept und ständigen Optimierungen (weitere Herdenschutzhunde, stärkere Zaungeräte) stattfanden. Das Eintreiben am späteren Nachmittag in den Nachtpferch sei bei Regen lebensgefährlich, einzelne versteckte Schafe blieben immer wieder zurück und wurden meist gerissen. Dies waren nach Jacobi gezielte Angriffe durch den Wolf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="562" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Schafe_HSH_20210630_112828.jpeg" alt="" class="wp-image-1813" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Schafe_HSH_20210630_112828.jpeg 1000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Schafe_HSH_20210630_112828-980x551.jpeg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Schafe_HSH_20210630_112828-480x270.jpeg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /><figcaption>Verstreut über die gesamte Koppel ziehen Schafe und Herdenschutzhunde (rechts im Bild) lang.</figcaption></figure>



<p><strong>Beratung wird Herdenschutzkonzepte weiter ausarbeiten</strong></p>



<p>Die Herdenschutzberatung am Plantahof wurde inzwischen auf insgesamt sechs Regionalberater erweitert, erklärte Batist Spinatsch als Leiter Beratung. Ziel sei es, ein einzelbetriebliches Herdenschutzkonzept für alle Kleinviehalpen im Kanton Graubünden einzuführen. Ein Ampelsystem verdeutliche die Stufe der umgesetzten und wirksamen Massnahmen. Alp Stutz steht derzeit auf gelb, da beispielweise eine komplette Umzäunung unmöglich sein wird und gewisse Sektoren nicht schützbar sind. Trotz Massnahmen gäbe es nach Spinatsch Risse und diese wiederum fänden keine offizielle Anerkennung.</p>



<p>Als Amtsleiter vom Amt für Jagd und Fischerei (AJF) sind für Adrian Arquint die Grenzen möglicher Massnahmen erreicht. Die derzeitige Regulation sei nicht praktikabel, denn derzeit lebten rund 50 Wölfe im Kanton deren Bestand sich alle zwei Jahre verdopple. Regierungsrat Marcus Caduff ergänzte, dass die Regulation als dritte Herdenschutzmassnahme gesehen werden sollte. Beim Rot- und Steinwild würde diese bereits erfolgreich praktiziert. Eine angemessene Verteilung von Wolfsrudeln gemäss KORA-Bericht sieht Cavigelli bereits kantonal erreicht.</p>



<p><strong>Unverhältnismässiger Mehraufwand für alle Beteiligten</strong></p>



<p>Aus Sicht von Wildhüter Markus Egle sei die Situation rund um Wolfrisse unberechenbar geworden und gehe persönlich sehr nahe. Es bestünde zu viel Bürokratie, zu hohe und zu viele Anforderungen seitens des BAFU. Alles zusammen brächte Zusatzaufgaben und Mehraufwand für die vorwiegend Teilzeitangestellten beim AJF sowie bei den Landwirten und beim Alppersonal. «Es wurde bereits viel geleistet», betonte er. Peter Küchler nannte es eine «Schönwetteradministration, die in Graubünden nicht mehr möglich ist.»</p>



<p>Philipp Jacobi zeigte auf, dass ein Ereignis 2020 mit einem Riss für den Wildhüter einen Tag Arbeit beschert hat. Auf Alp Stutz gab es 43 Ereignisse im letzten Sommer. Wildhüter Michael Eichhof beschrieb den Sommer davor mit später Alpentladung und folglich vielen Rissen im gleichen Muster durch M92 – einer Art Handschrift. Die Wölfe lernten aus jedem erfolgreichen Riss, so Wildhüter Egle. Sofortmassnahmen hätten hierbei möglicherweise geholfen, ist er überzeugt. Er wünschte sich daher einfache Lösungen bei der Problematik. Sein Vorgesetzter Adrian Arquint ergänzte, dass letztes Jahr 250 Risse im Kanton erfolgten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Kuechler_Jacobi_Nicca_20210630_114614.jpeg" alt="" class="wp-image-1814" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Kuechler_Jacobi_Nicca_20210630_114614.jpeg 1000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Kuechler_Jacobi_Nicca_20210630_114614-980x552.jpeg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Kuechler_Jacobi_Nicca_20210630_114614-480x270.jpeg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /><figcaption>Schafhalter und Alppächter Philipp Jacobi (Mitte) spricht aus der Praxis. Links Plantahof Direktor Peter Küchler, rechts Alpverantwortlicher Kaspar Nicca.</figcaption></figure>



<p><strong>Schilderungen aus der Praxis und Realität</strong></p>



<p>Für Christa Buchli, Präsidentin Bündner ÄlplerInnenverein ist die mittlerweile etablierte Mutterkuhhaltung eine grosse Herausforderung für das Alppersonals. Bei den Älplern sei der &nbsp;&nbsp;Herdenschutz so weit angekommen und würde so gut es geht umgesetzt. Vermehrt gäbe es aber Rückmeldungen von unruhigen und aggressiven Mutterkühen in Zusammenhang mit der Wolfpräsenz. An die Adresse des BAFU frage sie sich wer dies verantworten könne und wolle, wenn es so zu Unfällen mit Menschen kommt.</p>



<p>Martin Caduff aus Lumbrein präsidiert die neu gegründete Fachkommission Grossraubtiere beim Bündner Bauernverband. Er zeigte sich trotz Auseinandersetzung mit der Thematik Wolf und Einhaltung von Vorgaben immer wieder überrascht. Der Wolf unterscheide nicht zwischen Heim- und Alpbetrieb. Lange hätten Mutterkuhalter ihre Tiere auf Umgänglichkeit selektiert. Zum Schutz der Herde vor dem Wolf benötige es allerdings andere Charaktere von Mutterkühen. Die schlimmste Bedingung seitens der Landwirte sei nach Caduff die fehlende Handhabe und Perspektive. «Uns sind die Hände gebunden.» Gestärkt wird er von Silvan Caduff, Präsident Bauernverein Surselva. Dieser berichtete von einem Vorfall mit einem Riss auf dem Nachbarbetrieb. Eine Woche nach Alpbestossung sei ein Rind nach Sichtung von Wölfen ausgebrochen und war nicht mehr aufzuhalten. «Hier darf man nicht wegschauen», so Caduff.</p>



<p>Katrin Schneeberger erklärte, dass diese genannten Schilderungen und Äusserungen bei ihr Spuren hinterlassen haben. Aber es seien auch grosse Erwartungen an die komplexe Maschinerie Bundesbern gestellt worden. Sie wünsche, dass die Rolle des BAFU auch verstanden würde. Es gelte kompromissfähige Lösungen zu erarbeiten auch im Austausch mit den anderen Interessensvertretern. Vom Naturpark Beverin schilderte Reiner Schilling den Wunsch aus dem Gemeindevorstand Rheinwald und der Landwirtschaft sich mit Wolfbefürwortern auszutauschen. Der Naturpark wird diesen Vorschlag aufgreifen ein Treffen organisieren und moderieren. Peter Küchler stellte fest, dass es kaum noch Äusserungen zur Ausrottung vom Wolf gäbe. Von Seiten der Befürworter sei allerdings kein Entgegenkommen spürbar. Er forderte, dass diese einen Schritt auf die Landwirtschaft zugehen und der dringend nötigen Regulation zustimmen.</p>



<p>Katrin Schneeberger versprach einen Beitrag für einen möglichen Austausch in die Wege zu leiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Cavigelli_Schneeberger_Simmen_20210630_110904.jpeg" alt="" class="wp-image-1815" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Cavigelli_Schneeberger_Simmen_20210630_110904.jpeg 1000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Cavigelli_Schneeberger_Simmen_20210630_110904-980x552.jpeg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Cavigelli_Schneeberger_Simmen_20210630_110904-480x270.jpeg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /><figcaption>Katrin Schneeberger wird von Regierungsrat Mario Cavigelli (links) und Gemeindepräsident Christian Simmen (rechts) begrüsst.</figcaption></figure>



<p><strong>Pilotprojekt als Chance für Bund und Kanton</strong></p>



<p>Adrian Arquint sieht einen Lösungsansatz im von Graubünden erarbeitetem betriebsspezifischen Herdenschutzkonzept. Peter Küchler brachte zudem die Idee eines Pilotprojektes vor, mit dem mögliche Massnahmen getestet und überwacht werden könnten. Diese wären dann für die Ausarbeitung eines neuen Jagdgesetzes hilfreich.</p>



<p>Batist Spinatsch verdeutlichte die bisherige Zusammenarbeit mit dem Bund anhand von Beispielen wie die Regionale landwirtschaftliche Strategie oder die Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden. Graubünden habe hierbei immer Hand geboten und die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Ämtern sei sehr gut, gerade beim Herdenschutz. Giochen Bearth, Amtsleiter Amt für Lebensmittel und Tiergesundheit (ALT) ist ein Pilotprojekt gut und wichtig. Auch er zählte erfolgreiche Beispiele (Moderhinkesanierung, Hof- und Weidetötung) aus seinem Amt auf. Es sei im föderalen System schwierig, schnell zu einer Lösung zu kommen, daher benötige es gewisse Freiheiten. «Graubünden ist gegenüber dem Bund loyal», betonte er und bot Hand mit den Worten: «Ex oriente lux.» – Aus dem Osten (kommt) das Licht. Für Daniel Buschauer, Amtsleiter ALG ist die Kenntnis der Zusammenarbeit wesentlich, die Koexistenz von Menschen und Wolf das Ziel. Ein Pilotprojekt ist die Vorbereitung auf die neue Gesetzgebung – klein, regional begrenzt mit einer gewissen Dynamik. Graubünden sei seiner Ansicht nach in der Lage dies umzusetzen. Dazu brauche es Vertrauen seitens BAFU.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Zauntor_20210630_095227.jpeg" alt="" class="wp-image-1816" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Zauntor_20210630_095227.jpeg 1000w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Zauntor_20210630_095227-980x552.jpeg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/07/Alp_Stutz_BAFU_Zauntor_20210630_095227-480x270.jpeg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" /><figcaption>Ein perfekt signalisierter Zugang zu einer Alp entlang eines Wanderweges.</figcaption></figure>



<p>Regierungsrat Marcus Caduff wünschte, dass das Pilotprojekt zustande gebracht wird. Es sei sehr sinnvoll, wenn das BAFU mit dem Kanton Graubünden hier aktiv werden kann. Mario Cavigelli berichtete, dass die Regierungskonferenz der Gebirgskantone RKGK besser verstehen will, wie sich die Wolfpräsenz auf alles auswirkt. So könnten ebenfalls Rückschlüsse auf nationale Politik gezogen werden. Bei einem Pilotprojekt werde Graubünden auf jeden Fall eine Rolle spielen, ist er überzeugt. Nach Christian Simmen sei ein Pilotprojekt die Chance für das BAFU in drei bis fünf Jahren zur Einsicht nach einer Regulierung zu gelangen. Dazu möchte er auch Wolfbefürworter einladen.</p>



<p>Katrin Schneeberger sieht Pilotprojekte als interessante Instrumente, die Anfang und Ende haben. Es gelte die gesetzlichen Grenzen zu analysieren, das dauere ihrer Einschätzung nach. Sie wünschte sich ebenso eine Prüfung für eine Ausdehnung dieses Pilotprojektes auf die Gebirgskantone.</p>



<p>Regierungsrat Mario Cavigelli dankte an Beteiligten für deren konstruktive Beteiligung und dem Alppersonal für die hervorragende Verpflegung. Er versprach Katrin Schneebergen mit Ideen aus Graubünden wieder auf sie zurückzukommen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Informationssystem über Grossraubtiere in Graubünden</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-informationssystem-ueber-grossraubtiere-in-graubuenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 09:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
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					<description><![CDATA[Beobachtungen in Zusammenhang mit Wölfen und anderen Grossraubtieren im Kanton Graubünden werden seit Anfang Juni mit einer neuen Grossraubtier-App erfasst und zentral ausgewertet. Das System erlaubt eine raschere Warnung von Nutztierhaltern und eine detailliertere Beobachtung der Gesamtsituation. Zahlreiche Daten sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Medienmitteilung AJF, 11.6.2020 Die Wildhut des Amts für Jagd und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Beobachtungen in Zusammenhang mit Wölfen und anderen Grossraubtieren im Kanton Graubünden werden seit Anfang Juni mit einer neuen Grossraubtier-App erfasst und zentral ausgewertet. Das System erlaubt eine raschere Warnung von Nutztierhaltern und eine detailliertere Beobachtung der Gesamtsituation. Zahlreiche Daten sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich.</h3>



<p><em>Medienmitteilung AJF, 11.6.2020</em></p>



<p>Die Wildhut des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden (AJF) erfasst Beobachtungen und Ereignisse mit Wölfen, Bären, Luchsen und anderen Grossraubtieren neu über eine App auf ihrem Mobiltelefon. Ort, Zeit und Art der Beobachtung gelangen so zeitnah in eine Datenbank des AJF und können zentral ausgewertet werden. Das System erlaubt eine noch schnellere Alarmierung von Nutztierhaltern in den Gegenden, in denen Sichtungen und Vorfälle registriert werden.</p>



<p>Das neue System kommt zum richtigen Zeitpunkt: Die Wolfspopulation in Graubünden wächst und seit dem Monat März sind markant mehr Sichtungen und Vorfälle mit Wölfen registriert worden als in anderen Jahren. Landwirte meldeten dem AJF mehr als vierzig Ereignisse, bei denen Nutztiere von Wölfen gerissen wurden, rund 15 Nutztiere aus Herden, die mit Elektrozäunen oder durch Herdenschutzhunde geschützt waren. Einen Schwerpunkt der Vorfälle bildet die Surselva.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alle Grossraubtierbeobachtungen auf einen Blick</h3>



<div class="wp-block-buttons alignleft is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-very-light-gray-color has-background has-vivid-red-background-color" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Karte</a></div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="999" height="668" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss.jpg" alt="" class="wp-image-1496" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss.jpg 999w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-800x535.jpg 800w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-768x514.jpg 768w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-610x408.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-980x655.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/06/Screenshot_Karte_Grossraubtiere_Graubünden_hinterrhein-Riss-480x321.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 999px) 100vw, 999px" /></a><figcaption><em>Schwarzer Punkt = Nutztierriss, Roter Punkt = Sichtung oder weiteres Ereignis.</em><br><em>Screenshot der neuen Karte, wo die Grossraubtier-Ereignisse in Graubünden vermerkt werden.</em> (Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/aktuell/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank">AJF</a>)</figcaption></figure>



<p>Das neue System ist öffentlich zugänglich. Auf einer neuen Webseite des AJF ist eine Karte publiziert, auf welcher sämtliche Grossraubtierbeobachtungen nach Tierart und mit den jeweiligen Daten sichtbar sind. Die Beobachtungen werden mit Punkten dargestellt. Je neuer eine Beobachtung ist, desto dunkler ist der dazugehörende Punkt. Es ist vorgesehen, die Seite laufend mit zusätzlichen Informationen und Funktionen zu verbessern. Weiter sind alle Nutztierrisse seit dem 1. Juni 2020 als Meldungen auf der Seite des AJF abrufbar.</p>



<p>Vor allem das Wachstum der Wolfspopulation und die seit Jahren sporadisch auftauchenden Bären haben bei Nutztierhaltern, lokalen Behörden und der Öffentlichkeit ein wachsendes Bedürfnis nach Information über Sichtungen und Vorfälle mit Grossraubtieren ausgelöst. Das AJF hatte deshalb bereits 2018 ein Testsystem und 2019 ein flächendeckendes Alarmierungssystem für Landwirte, Imker, Alpmeister und andere Tierhalter in Betrieb genommen. Es wurde vom Plantahof betrieben, welcher die Meldungen der Wildhut des AJF versandte. Das neue System kann nun mehr Informationen schneller bereitstellen. Neben Sichtungen und Vorfällen mit Wolf und Bär erfasst es auch Luchs und Goldschakal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Starke Zunahme der Aktivität von Wölfen</h3>



<p>Aktuell konzentriert sich das Interesse auf Vorkommnisse mit Wölfen. In der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/04/Wolfsrudel-Regionen-Surselva-und-Viamala-24.4.2020-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Surselva </a>treten gleich drei Wolfsrudel regelmässig in Erscheinung. Dies sind das Beverinrudel, das Ringelspitzrudel und das Val Gronda Rudel. Mit der Bildung von weiteren Wolfsrudeln ist zu rechnen. Ausserdem sind in ganz Graubünden Einzelwölfe unterwegs. Von den Herausforderungen im Umgang mit den Grossraubtieren ist die Landwirtschaft in besonderem Mass betroffen. Es konnte festgestellt werden, dass verschiedene Einzelwölfe die Schutzmassnahmen wie Elektrozaun und Herdenschutzhunde der Tierhalter überwinden bzw. überspringen und somit ein sehr problematisches Verhalten aufzeigen. Den Wölfen zum Opfer gefallen sind bisher vor allem Schafe bzw. Lämmer und Ziegen. Aber auch bei Mutterkuhherden haben Landwirte in jüngster Zeit veränderte Verhaltensweisen festgestellt. Die Tiere wirkten nervöser als normal, in Einzelfällen sind verängstigte Tiere aus ihrem Gehege ausgebrochen. Es wird vermutet, dass dies auf die erhöhte Wolfspräsenz zurückzuführen ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich damit ein neues Gefahrenpotenzial für die Sicherheit der Personen, die mit den Tieren arbeiten, sowie für Menschen, die sich in die Nähe der Herden begeben, auftut.</p>



<p>Das AJF beobachtet die Entwicklung der Vorfälle mit Wölfen laufend, informiert aktuell und steht den betroffenen Tierhaltern und den lokalen Behörden jederzeit zur Verfügung.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Neue Webseite des AJF zu Grossraubtieren</h4>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.ajf.gr.ch/grossraubtiere" target="_blank">www.ajf.gr.ch/grossraubtiere</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Auskunftsperson</h4>



<p>Dr. Adrian Arquint, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. +4181 257 38 92, E-Mail Adrian.Arquint@ajf.gr.ch</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Exkursion «Wölfe und Schafe im Surettatal: Herdenschutz GR»</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/exkursion-woelfe-und-schafe-im-surettatal-herdenschutz-gr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 07:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[alp]]></category>
		<category><![CDATA[exkursion]]></category>
		<category><![CDATA[herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[schaf]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Tagesexkursion von Pro Natura lernt ihr das Weidegebiet und die Behirtungsweise im Surettatal kennen. Auf der Alp Suretta sömmern jeweils ein paar hundert Schafe, eine Kuhherde sowie eine Pferdegruppe. Zwei bis drei Hirten bewachen die Herden und kümmern sich um die Tiere. Datum: Sonntag, 19. Juli 2020Treffpunkt: Bushaltestelle Sufers Hier geht&#8217;s zur Ausschreibung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Auf der Tagesexkursion von Pro Natura lernt ihr das Weidegebiet und die Behirtungsweise im Surettatal kennen. Auf der Alp Suretta sömmern jeweils ein paar hundert Schafe, eine Kuhherde sowie eine Pferdegruppe. Zwei bis drei Hirten bewachen die Herden und kümmern sich um die Tiere.</h3>



<p>Datum: Sonntag, 19. Juli 2020<br>Treffpunkt: Bushaltestelle Sufers</p>



<p>Hier geht&#8217;s zur Ausschreibung und Anmeldung: <br><a href="https://www.pronatura.ch/de/woelfe-und-schafe-im-surettatal-herdenschutz-gr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.pronatura.ch/de/woelfe-und-schafe-im-surettatal-herdenschutz-gr</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/herdenschutzkonzept-auf-der-alp-stutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 11:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach zahlreichen Rissen durch den Wolf setzt die Alpgenossenschaft Stutz auf umfangreichen Herdenschutz. Bestösser, Pächter und Hirt Philipp Jacobi sömmert damit seine Schafherde in Splügen. Wie ein umgesetzter Herdenschutz funktionierten kann, zeigt das Beispiel auf der Galtvieh- und Schafalp «Stutz» nördlich von Splügen im Rheinwald. Eigentümer des rund 443 Hektar grossen Alpgebietes sind sieben Bergbauern [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Nach zahlreichen Rissen durch den Wolf setzt die Alpgenossenschaft Stutz auf umfangreichen Herdenschutz. Bestösser, Pächter und Hirt Philipp Jacobi sömmert damit seine Schafherde in Splügen.</h2>



<div class="wp-block-media-text alignwide"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="722" height="1282" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Gelände-Foto-Peider-Michael-2.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz" class="wp-image-1051" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Gelände-Foto-Peider-Michael-2.jpg 722w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Gelände-Foto-Peider-Michael-2-451x800.jpg 451w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Gelände-Foto-Peider-Michael-2-610x1083.jpg 610w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Gelände-Foto-Peider-Michael-2-480x852.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Wie ein umgesetzter Herdenschutz funktionierten kann, zeigt das Beispiel auf der Galtvieh- und Schafalp «Stutz» nördlich von Splügen im Rheinwald. Eigentümer des rund  443 Hektar grossen Alpgebietes sind sieben Bergbauern aus Sufers und dem Schamserberg.</p>



<p></p>



<p></p>
</div></div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Genossenschaftsbetrieb wird zur Pachtalp</h3>



<p>Bis vor wenigen Jahren haben diese als Alpbewirtschafter die Doppelalp selbst organisiert und bestossen. Sprich Alpersonal angestellt aber auch zahlreiche Zäune auf der Schafalp errichtet. Die 110 Stück Rinder, Mutterkühe, Mesen, Kälber und Galtkühe stammen von ihnen, die rund 500 Schafe von verschiedensten Bauern aus Graubünden und benachbarten Kantonen. Die Schafweiden sind gegen Südosten ausgerichtet und reichen von 1&#8217;900 bis auf 2&#8217;400 m.ü.M.. </p>



<p>Was das Zäunen an den steilen Hängen anging, erinnert sich Alppräsident Peider Michael: «Ich war der Meinung, dass wir damit aufhören müssen. Wir haben unser Leben riskiert.» Ein Fehltritt beim nicht alltäglichen Gemeinwerk und man liegt im Stutzer Tobel. So wurde die Schafalp ab 2013  verpachtet und die eigenen Rinder zur Hirtschaft an den Pächter gegeben. Bis 2018 ein einziger Wolf 56 Schafe riss und das Pachtverhältnis noch durch weitere Gründe ins Schwanken geriet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1282" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz_PeiderMichael_DSC_5211.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz - Alppräsident Peider Michael" class="wp-image-1053" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz_PeiderMichael_DSC_5211.jpg 1920w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz_PeiderMichael_DSC_5211-1280x855.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz_PeiderMichael_DSC_5211-980x654.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz_PeiderMichael_DSC_5211-480x321.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" /><figcaption><em> Alppräsident Peider Michael ist Stolz auf  den erfolgreichen Herdenschutz. Foto: Reiner Schilling</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Pächter- und Hirtenwechsel</h3>



<p>Unter den zahlreichen Schafhaltern bahnte sich allerdings eine neue Lösung an. So kam Philipp Jacobi aus Meikirch bei Bern ins Spiel. Der Berufsschäfer suchte seit langem eine geeignete Möglichkeit für die Sömmerung seiner Herde. Er selbst verlor im Sommer 2018 rund 83 Schafe auf Alp Stutz und das nicht nur durch den Wolf. Im Gespräch mit Alpmeister Kasper Nicca aus Sufers wurde klar, dass beide Seiten auf der Suche waren. «Ich hatte keine Alperfahrung» gibt er zu, und aufgrund einer erfolglosen Suche nach einem kompetenten und bezahlbaren Schafhirten, entschloss sich Jacobi, selbst Älpler zu werden. Die Sommerarbeit auf dem eigenen Betrieb übergab er seinem Verpächter vom Talbetrieb. «Ich freue mich jeden Tag wieder z&#8217;Alp zu gehen», äussert er im neuen Jahr vor seinem zweiten Alpsommer.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Hirt-und-Hunde-Foto-Philipp-Jacobi.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz - Berufsschäfer Philipp Jacobis" class="wp-image-1052" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Hirt-und-Hunde-Foto-Philipp-Jacobi.jpg 1920w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Hirt-und-Hunde-Foto-Philipp-Jacobi-1280x720.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Hirt-und-Hunde-Foto-Philipp-Jacobi-980x551.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Hirt-und-Hunde-Foto-Philipp-Jacobi-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" /><figcaption><em>Philipp Jacobis reinrassige Border Collies sind auf Alp Stutz unverzichtbar. Foto: Philipp Jacobi</em></figcaption></figure></div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"> Herdenschutzkonzept erstellt </h3>



<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="961" height="1282" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Herde-Steilhang-Foto-Philipp-Jacobi.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz wurde mit Plantahof ausgearbeitet" class="wp-image-1059" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Herde-Steilhang-Foto-Philipp-Jacobi.jpg 961w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-Herde-Steilhang-Foto-Philipp-Jacobi-480x640.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 961px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Nach einem Treffen mit den zuständigen kantonalen Ämtern wurde 2019 ein Herdenschutzkonzept  ausgearbeitet, unterstützt durch Jan Bohner, Herdenschutzbeauftragter Plantahof. Eine Bedingung war, die Einrichtung von Nachtpferchen in jeder einzelnen Abteilung, inklusive ausreichend Zaunmaterial.</p>
</div></div>



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<p>Ebenso wurde ein Weideplan für den zeitlichen Ablauf berechnet und  erstellt, damit es zu keiner Überbestossung der Flächen kommt. Die Alpgenossenschaft konnte zudem rund 25 Hektar dazu pachten, was dem Pächter zwei zusätzliche Weidekoppeln einbrachte. Damit die Hirtschaft eine höhere Präsenz bei den Schafen zeigen kann, wurde ein Wohncontainer angeschafft und in Mitten des Alpgeländes auf dem oberen Plato platziert. Dessen Kosten inklusive Zaunmaterial aus den Vorjahren belaufen sich auf rund 35&#8217;000.- Franken. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1837" height="1282" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/05/Alp-Stutz-Weideplan-Foto-Reiner-Schilling.jpg" alt="" class="wp-image-1298" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/05/Alp-Stutz-Weideplan-Foto-Reiner-Schilling.jpg 1837w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/05/Alp-Stutz-Weideplan-Foto-Reiner-Schilling-1280x893.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/05/Alp-Stutz-Weideplan-Foto-Reiner-Schilling-980x684.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/05/Alp-Stutz-Weideplan-Foto-Reiner-Schilling-480x335.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1837px, 100vw" /><figcaption>Auf dem dazugehörigen Weideplan sind die insgesamt acht Parzellen, die Nachtpferche sowie die Hirtenhütte und der neue Wohncontainer erkennbar.</figcaption></figure>



<p>Die Weiden gegen oben gehen in unproduktives Gelände über, mit vielen natürlichen Grenzen. Auch in Richtung Tobel muss nicht alles gezäunt werden. Dafür setzt Jacobi alle gesteckten Netze unter Strom, damit die Schafe konsequent drinnen bleiben. Insgesamt sind das fünf Kilometer Flexinetz und allein die Hälfte davon braucht es für die Nachtpferche. Dazu sind sechs Viehhüter im Einsatz: Die kleineren mit Trockenbatterie für die kurzen Zäune und zwei starke mit Solarpanel für die langen Distanzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-gesamte-Herde-Foto-Philipp-Jacobi.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz - 7 Nachtpferche schützen die Schafe vor dem Wolf" class="wp-image-1055" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-gesamte-Herde-Foto-Philipp-Jacobi.jpg 1920w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-gesamte-Herde-Foto-Philipp-Jacobi-1280x720.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-gesamte-Herde-Foto-Philipp-Jacobi-980x551.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutz-gesamte-Herde-Foto-Philipp-Jacobi-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" /><figcaption><em>Rund um den Wohncontainer ist einer von sieben Nachtpferchen. Foto: Philipp Jacobi</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Erster und letzter Riss  </h3>



<p>Die für eine Schafalp üblichen Abgänge lagen nach Jacobi 2019 im vertretbaren Rahmen. Nach dem erstem Riss im Oberplato dachte er sich allerdings: «Jetzt gehts los!» In der ersten Nacht auf dem Plato am 04. August 2019 Riss ein Wolf auf der mittleren Weide ein Lamm. Dieses Ereignis hatte zur Folge, dass in den Nächten danach alle Schafe gepfercht wurden, was rund vier Stunden dauerte. Mit diesem einmaligen Angriff hatte Jacobi Glück gehabt, so seine eigene Einschätzung. «2020 könnte es durch das Beverinrudel schwieriger werden», vermutet er.</p>



<p>Alleine die gesamte Herde zu pferchen sei auf dem Oberplato fast nicht möglich, weiss er aus Erfahrung. Doch Jacobi zeigt sich optimistisch, denn ein Teil seiner Schaft ist diesen Ablauf nun gewohnt. Reine Wanderherden hätten dieses nützliche Herdenverhalten und kämen unterstützt durch Hütehunde auf Rufen. Bei einem Koppelsystem wie Jacobi es auf dem Heimbetrieb und auf Alp Stutz praktiziert, ist das viel weniger der Fall.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutzNachtpferch-Foto-Philipp-Jacobi.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz - Nachtpferch schützt Schafe vor dem Wolf" class="wp-image-1056" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutzNachtpferch-Foto-Philipp-Jacobi.jpg 1920w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutzNachtpferch-Foto-Philipp-Jacobi-1280x720.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutzNachtpferch-Foto-Philipp-Jacobi-980x551.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/AlpStutzNachtpferch-Foto-Philipp-Jacobi-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" /><figcaption><em>Im Nachtpferch sind die Schafe vor dem Wolf sicher. Foto: Philipp Jacobi</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"> Verstärkung für Sommer 2020</h3>



<p>Kommenden Sommer bringt er ausschliesslich eigene Schafe auf Alp Stutz. Zudem begleiten ihn wieder seine drei ausgebildeten Border Collies. Neu mit dabei werden zwei eigene Herdenschutzhunde der Rasse Kangal sein, die er in Deutschland kaufen konnte. Ihr Wesen sei ruhiger und angenehmer, als das anderer Schutzhunde. Ursprünglich wollte er den offiziellen Weg für «Herdenschutzhunde» einschlagen, sah sich aber einseitig beraten. Dem jungen Unternehmer ist das zu viel Bürokratie und eine Monopolstellung bei der Vergabe von Schutzhunden. Er entschied sich deshalb nach gründlichem Abwägen und Besuchen bei Schafhaltern mit Kangals für diese anatolischen Herdenschutzhunde. Sein Ziel ist es: «möglichst wenig Verluste durch den Wolf» zu erleiden, und da brauche es Eigenverantwortung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1709" height="1282" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-Foto-Philipp-Jacobi.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz - Wohncontainer für Hirtschaft" class="wp-image-1057" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-Foto-Philipp-Jacobi.jpg 1709w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-Foto-Philipp-Jacobi-1280x960.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-Foto-Philipp-Jacobi-980x735.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-Foto-Philipp-Jacobi-480x360.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1709px, 100vw" /><figcaption><em>Die Platzierung des Wohncontainers ist zentral und für die Hirtschaft praktikabel. Foto: Philipp Jacobi</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"> Rückblick und Ausblick</h3>



<p>Der erste Sommer konnte als Erfolg gewertet werden, ist Peider Michael überzeugt: «Es hat sich wirklich gelohnt», sagt er rückblickend zum Aufwand auf Alp Stutz. Und mit Pächter Jacobi haben die Alpgenossen inzwischen einen Dreijahresvertrag abgeschlossen.</p>



<p>Als zukünftige Neuerung schwebt dem Alppräsidenten eine Brücke über den Stutzbach vor. «Es ist ein breites Tobel und nicht nur eine Schlucht», bedauert er. Solch eine Brücke würde den Übergang zu den Schafweiden verkürzen und unabhängig von Schneemenge und Schmelzwasser im Frühjahr machen. Schliesslich sind die Schafe zu Beginn der Alpzeit das unwegsame Gelände noch nicht richtig gewohnt.</p>



<p>Eine zusätzliche Herausforderung im Sommer 2020 für Alpbestösser und Pächter wird neben dem wiederholten Herdenschutz und einer möglichen Wolfspräsenz, auch die Erfassung und TVD-Meldung der rund 800 Schafe mit neuerdings zwei Ohrmarken sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-innen-Foto-Peider-Michael.jpg" alt="Herdenschutzkonzept auf der Alp Stutz - Wohncontainer Hirte" class="wp-image-1058" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-innen-Foto-Peider-Michael.jpg 1920w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-innen-Foto-Peider-Michael-1280x720.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-innen-Foto-Peider-Michael-980x551.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2020/03/Alp-Stutz-Wohncontainer-innen-Foto-Peider-Michael-480x270.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" /><figcaption><em>Nicht so romantisch wie eine Alphütte, dafür zweckmässig und zentral gelegen. Foto: Peider Michael</em></figcaption></figure>



<p><strong> Weiterführende Links:</strong></p>



<p><a href="http://schaeferei-jacobi.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schäferei Jacobi</a><br><a href="http://herdenschutzschweiz.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Herdenschutz Schweiz</a><br><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/lbbz/beratungfachwissen/herdenschutz/Seiten/default.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Plantahof Herdenschutz</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Risse an Nutztieren &#8211; Stutzalp</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/risse-an-nutztieren-mittelbuenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 06:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=875</guid>

					<description><![CDATA[Von Adrian Arquint / Hannes Jenny (Jahresbericht Wolf AJF 2018) Auf der Stutzalp bei Splügen wurden zwischen Juli und Oktober insgesamt 59 Schafe gerissen: am 22.07. wurden drei tote Schafe gemeldet; vom 16.08. bis 21.08. wurden erneut mind. 10-20 tote Schafe gemeldet, welche durch die Wildhut eindeutig einem Wolfsriss zugeordnet werden konnten. In Absprache mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von Adrian Arquint / Hannes Jenny (Jahresbericht Wolf AJF 2018)</p>



<p>Auf der Stutzalp bei Splügen wurden zwischen Juli und Oktober insgesamt 59 Schafe gerissen: am 22.07. wurden drei tote Schafe gemeldet; vom 16.08. bis 21.08. wurden erneut mind. 10-20 tote Schafe gemeldet, welche durch die Wildhut eindeutig einem Wolfsriss zugeordnet werden konnten.</p>



<p>In Absprache mit dem Herdenschutzberater des Plantahofs wurden ab dem 23.08. Herdenschutzmassnahmen eingeleitet. Bis zum 05.09. gab es keine weiteren Vorkommnisse. Nach dem 05.09. war vorgesehen, die Schafherde im oberen Bereich des Sömmerungsgebiets ohne Herdenschutzmassnahmen weiden zu lassen. Bis zur Alpentladung anfangs Oktober kam es erneut zu Schafsrissen durch den Wolf. Die DNA-Proben haben ergeben, dass der Verursacher der Wolf M92 war.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p>Weiterführende Informationen: </p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/grossraubtiere/wolf/Seiten/Jahresberichte.aspx" target="_blank">Jahresberichte Wolf</a> (Quelle: AJF)</li><li><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/lbbz/beratungfachwissen/herdenschutz/Seiten/default.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Beratung Herdenschutz Graubünden (öffnet in einem neuem Tab)">Beratung Herdenschutz Graubünden</a> (Quelle: Plantahof)</li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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