<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Luchs &#8211; Infoplattform Grossraubtiere</title>
	<atom:link href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/category/luchs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch</link>
	<description>Informationen zu Grossraubtieren im Naturpark Beverin &#38; Ela</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Aug 2023 16:16:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-CH</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 3 &#038; 4, 2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-3-4-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Ereignisse]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs im Wolfsgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[graubünden]]></category>
		<category><![CDATA[grossraubtiere]]></category>
		<category><![CDATA[luchs]]></category>
		<category><![CDATA[verbreitung]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<category><![CDATA[wolfsrudel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=2153</guid>

					<description><![CDATA[Bestandesschätzung Wolf Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bestandesschätzung Wolf</h3>



<p>Im Kanton Graubünden wurden im Kalenderjahr 2022 insgesamt 68 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 104 unterschiedliche Wölfe. Da das Schicksal der genetisch identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich bei den genetischen Resultaten lediglich um Vergleichswerte. Eine gutachterliche Schätzung für den ganzen Kanton durch die Wildhut aufgrund der &#171;konventionellen&#187; Nachweise ergab für den Kanton einen Mindestbestand von derzeit 94 Wölfen (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202302172.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF, 17.2.2023</a>).</p>



<p><strong>Legende Karte</strong><br><em>Orange Punkte: Wolfsnachweise der vergangenen 12 Monate (Stand 15. Februar 2023); rote Punkte: Wolfsrudel innerhalb Kanton; blaue Punkte: Grenzrudel; gelbe Punkte: Gutachterliche Einschätzung der sesshaften Einzelwölfe bzw. möglicher Paare im Kanton Graubünden per 15.02.2022 (die Zahl entspricht der Anzahl bestätigter sesshafter Wölfe im Gebiet). (Quelle AJF)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quartalsberichte 3 und 4, 2022</h3>



<p>Das Amt für Jagd und Fischerei hat alle Information zum Thema Grossraubtiere, welche die Zeitspanne der zweiten Jahreshälfte 2022 betreffen, in einem Dokument zusammengefasst. Zudem sind die bestehenden Informationskanäle sowie Zahlen und Karten zur Aktuellen Wolfsverbreitung in Graubünden aufgeführt.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2023/02/Quartalsbericht-22_3-und-4.pdf">Zum Bericht</a></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 2/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-2-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 17:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=2063</guid>

					<description><![CDATA[AJF 5.8.2022 Wolf Bestand Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 5.8.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Bestand</h4>



<p>Im Kanton Graubünden wurden per Ende des zweiten Quartals in einer Periode von 12 vergangenen Monaten 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert, in den letzten 24 Monaten 82 unterschiedliche Wölfe. Sechs bereits bestätigte Wolfswelpen mit Jahrgang 2022 konnten noch nicht genetisch identifiziert werden. Da das Schicksal der identifizierten Wölfe (Abwanderung, Tod) in vielen Fällen nicht bekannt ist auch nicht von einer vollständigen genetischen Erfassung des Bestandes ausgegangen werden kann, handelt es sich lediglich um Vergleichswerte und nicht um eine Bestandesschätzung. Zudem ist von weiteren Reproduktionen auszugehen, wo aber die Welpenzahl noch nicht bekannt ist. Grundsätzlich ist überall von Wolfspräsenz auszugehen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Derzeit fehlen Hinweise, dass das <strong>Stagiasrudel </strong>in der Cadi aktuell Welpen hat. Der im März besenderte Jungwolf des Stagiasrudels wanderte Anfang Juni vom Rudel nach Osten ab und ist mittlerweile über das Südtirol bis ins österreichische Pitztal gewandert.</li><li>Am 12. Juli 2022 wurden im <strong>Valgrondarudel zwei Wolfswelpen</strong> bestätigt, nachdem das Rudel im Jahr 2021 keine Jungtiere zur Welt gebracht hatte.</li><li>Am 18. Juli 2022 wurde durch eine Privatperson im <strong>Gebiet des ehemaligen Ringelspitzrudels bei Rueun eine Wölfin mit Zitzen</strong> beobachtet und auf Video festgehalten, womit sich auch hier erneut ein Rudel gebildet haben dürfte. Als Gründertiere kommen die Weibchen F61 oder F81 und das Männchen M133 in Frage. Auch hier gibt es noch keine Bestätigung der Welpen.</li><li>Ebenfalls am 18. Juli 2022 wurden beim sogenannten <strong>Moesolarudel vier Welpen</strong> bestätigt. Bei den Gründertieren handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um M152 und F103. <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202207195.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das AJF hat auf der Webseite berichtet</a>.</li><li>Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/neues-wolfsrudel-nachgewiesen-und-vier-welpen-im-beverinrudel-bestaetigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beverin ist eine erneute Reproduktion</a> des Rudels anhand eines eindeutigen Bildes des Gesäuges des Muttertieres bestätigt. Stand 4. August 2022 konnten die diesjährigen Welpen des Beverinrudels noch nicht bestätigt werden.</li><li>Der aktuelle Status der Rudel <strong>Morobbia und Muchetta ist unbekannt</strong>.</li><li>Ebenso ist bei den bekannten <strong>Wolfspaaren im Vorder- und Hinterprättigau sowie im Lugnez aktuell keine Hinweise auf Welpen</strong>, wobei von einer Reproduktion auszugehen ist.</li><li>Am Calanda gab es mehrere Sichtungen eines einzelnen Wolfs bei dem es sich aufgrund der auffallend gräulichen Färbung um das <strong>Gründerweibchen des Calandarudels F07</strong> handeln dürfte. Zudem gibt es Hinweise auf die Präsenz mindestens eines weiteren Wolfs.</li><li>In der <strong>Lenzerheide </strong>ist nördlich der Gemeinde Vaz/Obervaz von mindestens einem residenten <strong>Einzelwolf sowie südlich davon von einem Wolfspaar</strong> auszugehen. Es gibt keine Hinweise auf eine Reproduktion dieses Paares. Da aber auch während der Paarungszeit zwei Wölfe beobachtet werden konnten, ist eine Reproduktion möglich.</li><li>Im Gebiet <strong>Davos (Unterschnitt) wurden Ende Juni erstmals zwei Wölfe zusammen</strong> beobachtet, wobei es sich um eine neue Verpaarung handeln könnte. Ohne eine genetische Bestätigung ist jedoch keine sichere Unterscheidung zum Wolfspaar im Raum Lantsch/Lenz (sowie zu den Wölfen des Muchettarudels) möglich.</li><li>Im <strong>Puschlav </strong>konnte auf Hinweis einer Privatperson fotografisch bestätigt werden, dass sich mindestens zwei Wölfe gemeinsam im oberen Puschlav aufhalten, wobei anhand der Bilder von einem Männchen (M235 oder M253) und einem noch unbekannten Weibchen ausgegangen wird.</li><li>Bei Nachweisen in den übrigen Gebieten ist mit Ausnahme des <strong>Wolfsweibchens F18 im Raum Zernez</strong> aktuell von durchziehenden Wölfen auszugehen</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p>Am 15. Mai 2022 wurde das Wolfsweibchen F112 auf der Autobahn A13 bei Trimmis überfahren. Die Wölfin wurde erstmals im Februar 2022 im glarnerischen Sernftal nachgewiesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="911" height="161" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-2064" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse.jpg 911w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/08/220805-Tabelle-Nutztierrisse-480x85.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 911px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. &amp; 2. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noopener">AJF</a>), 5.8.2022)</em></figcaption></figure>



<p>Stand 4. August 2022 wurden in 61 Wolfsangriffen insgesamt 243 Nutztiere getötet, darunter ein Lama sowie zwei Mutterkühe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p>Luchsnachweise wurden insbesondere im Einzugsgebiet des Vorder- und Hinterrheins sowie im Unterengadin bei Zernez erbracht. Beim Luchs waren keine Nutztierschäden zu verzeichnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p>Seit Juni ist mindestens ein Bär im Grenzgebietebiet Unterengadin-Val Müstair-Vinschgau unterwegs. Am 17. Juli wurde zudem sowohl im Val S-charl wie auch im Val d`Assa ein Bär von einer Fotofalle abgelichtet, weshalb aktuell von zwei Unterschiedlichen Bären im Unterengadin auszugehen ist. Am 4. August ging eine weitere Beobachtung eines Bären im Val Chamuera im Oberengadin ein. Ob es sich derzeit gar um drei verschiedene Bären im Engadin handeln könnte, kann aufgrund fehlender genetischer Nachweise nicht gesagt werden. Im Jahr 2022 gab es bislang keine Schäden durch die Bärenpräsenz.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p>Am 14. April 2022 wurde ein Goldschakal durch einen Wildhüter bei Versam fotografiert, drei Tage später lief ein Goldschakal bei Mumpé Tujetsch vor eine Fotofalle der Wildhut. Weitere Nachweise gingen im 2. Quartal nicht ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h3>



<p>Am 25. Juli meldete eine Privatperson eine Nahbegegnung mit einem Wolf auf der Alp Grüm im Puschlav, der der Person während mehrerer Minuten gefolgt ist. Das <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/2022072511.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF berichtete auf der Webseite</a>.<br><br>Am 30. Juli wurde in der Nähe des San Bernardino-Passes von einer Privatperson vermeldet, sie habe bei der Beerensuche im Wald ein nahes Knurren eines Raubtieres gehört, ohne aber einen Wolf gesehen zu haben. Die Schilderungen konnten nicht verifiziert werden, das Gebiet wird derzeit jedoch mittels Fotofallen überwacht. Im Gebiet hält sich derzeit das Moesolarudel mit Jungtieren auf.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulationsabschüsse</h3>



<p>Am <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wildhut-erlegt-zwei-jungwoelfe-des-beverinrudels/">31. Juli wurden zwei Wolfsrüden des Beverinrudels im Alter zwischen einem und drei Jahren erlegt</a>. Die genetische Identifikation ist für September zu erwarten. Das AJF hat in einer Medienmitteilung kommuniziert.<br><br>Erste Genetikresultate der am 9. Juni <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/woelfe-reissen-mutterkuh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf der Alp Nurdagn gerissenen Mutterkuh</a> belegen die bereits vermutete Beteiligung des Vatertiers M92 des Beverinrudels sowie des subadulten Rüden M191 am Riss, welche beide bereits im Jahr 2021 Grossvieh angegriffen hatten. Bei M191 handelt es sich um einen direkten Nachkommen des Beverinrudels, der sich im Rudel aufhält. Die Genetikresultate der zweiten angegriffenen und in der Folge notgetöteten Mutterkuh sind derzeit noch ausstehend.<br><br>Sämtliche ausgewerteten DNA-Proben sind mit 90 Tagen Zeitverzögerung unter folgender Adresse auch für die Öffentlichkeit sichtbar: <a href="http://www.koracenter.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.koracenter.ch</a></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/ueberuns/aktuelles/Seiten/202208051.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 5.8.2022</a></p>



<p>Zur Orientierung: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/Seiten/Beobachtungen.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karten mit Grossraubtiersichtungen</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartalsbericht Grossraubtiere 1/2022</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/quartalsbericht-grossraubtiere-1-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 13:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Avers]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[luchs]]></category>
		<category><![CDATA[verbreitunggraubünden]]></category>
		<category><![CDATA[wolf]]></category>
		<category><![CDATA[wolfsrudel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1993</guid>

					<description><![CDATA[AJF 03.05.2022 Wolf In den vergangenen 12 Monaten wurden im Kanton 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert. Neben den bekannten sechs Rudeln (dazu werden aktuell auch die Wölfe im Ringelspitzterritorium gezählt) und demjenigen im Grenzgebiet zum Tessin sind in fünf Regionen Wolfspaare, teilweise unbekannten Geschlechts, gemeinsam unterwegs. Im ersten Quartal wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>AJF 03.05.2022</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wolf</h3>



<p>In den vergangenen 12 Monaten wurden im Kanton 47 verschiedene Wölfe genetisch identifiziert. Neben den bekannten sechs Rudeln (dazu werden aktuell auch die Wölfe im Ringelspitzterritorium gezählt) und demjenigen im Grenzgebiet zum Tessin sind in fünf Regionen Wolfspaare, teilweise unbekannten Geschlechts, gemeinsam unterwegs. Im ersten Quartal wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im Bergell und Puschlav erbracht. Im ersten Quartal wurden keine neuen Rudelbil-dungen registriert.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p>19. Januar 2022 Abschuss des verhaltensauffälligen Wolfsrüden Rüde M196<br>1. März 2022 Verkehrsopfer Autobahn A13 Maienfeld Rüde M225</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten</h4>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden.png" alt="" class="wp-image-1994" width="821" height="130" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden.png 821w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2022/05/nutztierrisse-1.-quartal-2022-graubuenden-480x77.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 821px, 100vw" /><figcaption><em>Nutztierrisse und Verhaltensauffälligkeiten 1. Quartal 2022 (Amt für Jagd und Fischerei (<a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202205031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>), 3.5.2022)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Luchs</h3>



<p>Am 27. März 2021 wurde erstmals wieder ein Luchs im Bergell nachgewiesen. Der Luchs dürfte über das Avers den Weg ins Bergell gefunden haben und wurde seither nicht mehr nachgewiesen. Das Tier konnte noch nicht identifiziert werden.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Abgänge</h4>



<p>Am 6. März wurde bei Rothenbrunnen ein subadulter, männlicher Luchs auf der A13 überfahren. Das Tier war bis dahin noch nicht identifiziert worden.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bär</h3>



<p>Im ersten Quartal 2022 gingen keine Nachweise ein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goldschakal</h3>



<p>Im ersten Quartal gingen keine Nachweise ein. Der Verdacht auf einen Goldschakalriss in Tenna vom November 2021 konnte genetisch nicht bestätigt werden. Die DNA-Analyse legt einen Fuchs als Verursacher nahe. Anhand des Rissbildes können Fuchs- und Goldschakalrisse nicht sicher unterschieden werden.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Besondere Ereignisse</h4>



<p>Ende März wurde im Churer Rheintal ein mutmasslicher Wolfshybride erlegt. Das AJF hat am<br>8. April 2022 mit einer Medienmitteilung darüber berichtet.<br><br>Der Jungwolf des Beverinrudels, welcher am 27. März 2021 im Rheinwald besendert wurde, konnte in Süddeutschland genetisch nachgewiesen werden. Das Tier war wenige Wochen nach der Besenderung abgewandert und konnte bis ins Zillertal mittels GPS nachverfolgt werden. Seit Anfang Juni sendet das Halsband keine Daten mehr. Die weitere Nachverfolgung gelang dank einem Abgleich der genetischen Daten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202205031.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quartalsbericht des AJF vom 3.5.2022</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünfzehn selbständige Luchse in den Bezirken Surselva und Viamala</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/fuenfzehn-selbstaendige-luchse-in-den-bezirken-surselva-und-viamala/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 08:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1922</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung des AJF vom 14.12.2021 Im vergangenen Winter wurde in Zusammenarbeit mit der Grossraubtierfachstelle KORA in den Bezirken Surselva und Viamala (Grossraubtierkompartiment 5c) erstmals eine Schätzung der Luchsdichte im durchgeführt. Dazu stellte die kantonale Wildhut an 76 vordefinierten Standorten während zwei Monaten Fotofallen auf. Mit dieser Methode können Luchse dank individueller Fellmuster identifiziert werden. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 14.12.2021</em></p>



<p>Im vergangenen Winter wurde in Zusammenarbeit mit der Grossraubtierfachstelle KORA in den Bezirken Surselva und Viamala (Grossraubtierkompartiment 5c) erstmals eine Schätzung der Luchsdichte im durchgeführt. Dazu stellte die kantonale Wildhut an 76 vordefinierten Standorten während zwei Monaten Fotofallen auf. Mit dieser Methode können Luchse dank individueller Fellmuster identifiziert werden. Die ermittelte Luchsdichte liegt bei 1.3 Luchsen/100km2 geeignetem Habitat, was einem Bestand von 15 Luchsen gleichkommt. Im Rahmen des Monitorings konnte ausserdem festgestellt werden, dass es im Jahr 2020 mindestens vier Würfe im untersuchten Gebiet gab. Der <a href="https://bit.ly/3lZXDOw" target="_blank" rel="noopener">Bericht zum Fotofallenmonitoring</a> ist auf der Webseite der KORA publiziert.</p>



<p>Ausserhalb der Bezirke Surselva und Viamala kommen einzelne Luchse auch in der Bündner Herrschaft, im Prättigau, in Mittelbünden und im Engadin vor. Im Jahr 2021 wurden im Kanton Graubünden keine Nutztierrisse durch Luchse registriert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.kora.ch/fileadmin/file_sharing/5_Bibliothek/52_KORA_Publikationen/520_KORA_Berichte/KORA_Report_104_Surselva_2021_12_02_2021_02.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1492" height="875" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring.jpg" alt="Luchs Verbreitung in der Surselva und Viamala in Graubünden" class="wp-image-1926" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring.jpg 1492w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-1280x751.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-980x575.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/12/Kora-2021_Luchs-Fotofallen-Monitoring-480x282.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1492px, 100vw" /></a><figcaption><em>Referenzgebiet Surselva (dunkelblaues Polygon) mit räumlicher Verteilung von während dem Durchgang fotografierten Luchsen.</em><br><br>Blau: Männchen (1,4 km Pufferzone), rosa: Weibchen (1,2 km), schwarz: unbekanntes Geschlecht (1 km). Weisse Kreise mit einem  schwarzen Punkt: Standorte, an denen mindestens ein Foto eines selbständigen Luchses gemacht wurde; weisse Kreise mit einem  roten Punkt: Standorte, an denen lediglich mindestens ein Foto eines nicht individuell identifizierbaren Luchses gemacht wurde; weisse  Kreise ohne Punkt: Standorte ohne Luchsfotos.<br><br>Bild-Quelle: <a href="https://www.kora.ch/fileadmin/file_sharing/5_Bibliothek/52_KORA_Publikationen/520_KORA_Berichte/KORA_Report_104_Surselva_2021_12_02_2021_02.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fang-Wiederfang-Schätzung der Abundanz und Dichte des Luchses im Referenzgebiet Surselva Vc im Winter 2020/21 KORA Bericht 104</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Quelle</strong></p>



<p><a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202112141.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>



<p><strong>Weiterführende Informationen</strong></p>



<p>Interview mit Hans Gartmann, ehm. Chef der Wildhut im Jagdbezirk III: <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wir-stellen-eine-staendige-ausbreitung-der-luchsterritorien-fest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">«Wir stellen eine ständige Ausbreitung der Luchsterritorien fest»</a></p>



<p>Weitere Blog-Beiträge in der <a href="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/category/tierart/luchs/">Kategorie Luchs</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere September 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-september-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 10:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Goldschakal]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinwald]]></category>
		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
		<category><![CDATA[Schams]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1877</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF 19.10.2021 Grossraubtiernachweise Im September wurden 145 Nachweise von Wölfen und 37 Luchsnachweise gemeldet. Der Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Nachweise im Vergleich zu den Vormonaten sind vermehrte Grossraubtiersichtungen durch die Jägerschaft während der Hochjagd. Am 23. September kam es bei Soglio durch einen Jäger zu einer möglichen Bärensichtung. Davor wurde letztmals Anfang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Medienmitteilung AJF 19.10.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p>Im September wurden 145 Nachweise von Wölfen und 37 Luchsnachweise gemeldet. Der Hauptgrund für die deutliche Steigerung der Nachweise im Vergleich zu den Vormonaten sind vermehrte Grossraubtiersichtungen durch die Jägerschaft während der Hochjagd. Am 23. September kam es bei Soglio durch einen Jäger zu einer möglichen Bärensichtung. Davor wurde letztmals Anfang September ein Bär im Unterengadin nachgewiesen. In der ersten Hochjagdwoche wurde zudem eine Beobachtung eines Goldschakals am Heinzenberg gemeldet. Die Hinweise auf Bär und Goldschakal konnten sich jedoch nicht durch weitere Hinweise oder &#171;harte&#187; Fakten erhärten. Seit Anfang des Jahres wurden im Kanton bislang 37 verschiedene Wölfe genetisch nachgewiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p>Im September konnten keine neuen Rudel oder Reproduktionen bekannter Rudel nachgewiesen werden. Unbekannt ist die Situation deshalb weiterhin bei den Rudeln Valgronda, Ringelspitz, Muchetta und Morobbia sowie am Calanda. Nachwuchs wurde bislang bei den Rudeln Beverin und Stagias sowie bei einem noch weitgehend unbekannten Rudel am San Bernardino bereits im August nachgewiesen (vgl. Aktennotiz vom 13.09.2021).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p>Im September ging die Zahl der Übergriffe auf Schafe und Ziegen im Vergleich zu den Vormonaten zurück. Zahlen zu den gerissenen Tieren sind der Tabelle unten zu entnehmen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2021 wurden durch den Wolf insgesamt 247 Schafe und Ziegen gerissen. Am 21. September kam es ausserdem erstmals im laufenden Jahr zum Tod eines einjährigen Rindes im Zusammenhang mit einem Wolfsangriff in der Gemeinde Rheinwald. Am 29. September wurde zudem im Safiental ein elf Monate altes Rind durch den Wolf gerissen. Zur Identifikation der beteiligten Wölfe wurden in beiden Fällen DNA-Proben genommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1439" height="410" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse.jpg" alt="" class="wp-image-1878" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse.jpg 1439w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-1280x365.jpg 1280w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-980x279.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/Statistik-Nutztierrisse-480x137.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1439px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 19.20.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20211019.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p>Neben den gerissenen Tieren wurden im September zwei Kühe durch Grossraubtiere verletzt. Der erste Angriff fand am 4. September in Pignia statt. In Dorfnähe wurden um ca. 16:00 Uhr zwei Wölfe beobachtet, die eine ausgewachsene Kuh angriffen. Die Kuh wurde am Schwanz erheblich verletzt und musste tierärztlich behandelt werden. Im Zuge eines anderen Wolfsangriffs auf eine Mutterkuhherde auf der Alp Stutz am 21. September wurde wiederum eine ausgewachsene Mutterkuh verletzt und musste ebenfalls behandelt werden. Die an beiden Vorfällen entnommenen DNA-Proben ergaben keinen Aufschluss darüber, welche Wölfe für die Angriffe verantwortlich waren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p>Neben den gerissenen oder verletzten Rindern gingen im Monat September zusätzlich drei Meldungen von unruhigen Rinderherden aus den Gemeinden Beil/Brigels, Trun und Vals ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p>Von 92 gemeldeten Wolfsbeobachtungen wurden zwei Beobachtungen gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf Schweiz als auffälliges Verhalten kategorisiert, zwei weitere Beobachtungen wurden als unerwünschtes Verhalten eingestuft. Die letztgenannten Begegnungen spielten sich Ende September in der Gemeinde Rheinwald ab. Auf dem Weg zur Jagdhütte begegnete ein Jäger in halboffenen Gelände auf einer Distanz von unter 20m mehreren Wölfen, die dem Jäger im Dunkeln auf der halben Wegstrecke mit Abstand folgten.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/20211019.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung AJF 19.10.2021</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Juli und August 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-juli-und-august-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 09:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AJF]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1869</guid>

					<description><![CDATA[Medienmitteilung AJF, 21.09.2021 Grossraubtiernachweise In den Monaten Juli und August stieg die Anzahl der Grossraubtiernachweise im Vergleich zu den Vormonaten leicht an. Im Juli wurden 44 Wolfsnachweise und 12 Luchsnachweise erbracht. Im August stieg diese Zahl beim Wolf auf 81 und beim Luchs auf 20 Nachweise. Seit Anfang des Jahres wurden bislang 37 verschiedene Wölfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Medienmitteilung AJF, 21.09.2021</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h3>



<p>In den Monaten Juli und August stieg die Anzahl der Grossraubtiernachweise im Vergleich zu den Vormonaten leicht an. Im Juli wurden 44 Wolfsnachweise und 12 Luchsnachweise erbracht. Im August stieg diese Zahl beim Wolf auf 81 und beim Luchs auf 20 Nachweise. Seit Anfang des Jahres wurden bislang 37 verschiedene Wölfe genetisch nachgewiesen, davon zehn weibliche und 27 männliche. Zudem konnte im Unterengadin Anfang August ein Bär nachgewiesen werden, dessen Aufenthaltsort zurzeit unbekannt ist. Um welchen Bären es sich handelt, ist ebenfalls noch unbekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rudelbildungen</h3>



<p>In den Monaten Juli und August konnten drei Reproduktionen festgestellt werden. Das Beverinrudel hat im vergangenen Frühling zum dritten Mal Nachwuchs gezeugt. Die Wurfgrösse beträgt sieben Welpen. Das Stagiasrudel hat mit sechs Welpen ebenfalls zum zweiten Mal Nachwuchs zur Welt gebracht. Ein besonderer Nachweis wurde Ende August durch eine Fotofalle der Wildhut erbracht: Nahe dem San-Bernardino-Südportal wurde durch eine Fotofalle ein Wolfswelpe abgelichtet. Es ist damit mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem neu gebildeten Rudel auszugehen. Unbekannt ist die Situation weiterhin bei den Rudeln Valgronda, Ringelspitz, Muchetta und Morobbia sowie am Calanda.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gerissene Nutztiere</h3>



<p>In den Monaten Juli und August stiegen mit der Sömmerung die Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, insbesondere den Wolf, deutlich an. Die Zahlen sind der Tabelle unten zu entnehmen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. August 2021 mussten 220 gerissene Schafe und Ziegen verzeichnet werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1204" height="352" src="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF.jpg" alt="" class="wp-image-1872" srcset="https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF.jpg 1204w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF-980x287.jpg 980w, https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wp-content/uploads/2021/11/nutztierrisse-Sommer-2021-AJF-480x140.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1204px, 100vw" /><figcaption><em>Übergriffe auf Nutztierherden durch Grossraubtiere, Sömmerung 2021, Graubünden, Stand 21.9.2021 (Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202109211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AJF</a>)</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verletzte Nutztiere</h3>



<p>Neben den gerissenen Tieren wurden durch den Wolf im Juli fünf Schafe, zwei Esel und ein Kalb verletzt. Im August waren es vierzehn Schafe, ein Esel, zwei Kälber und drei Kühe. Diese Tiere sind nach aktuellem Kenntnisstand genesen. Notgetötete Nutztiere sind bei den gerissenen Tieren aufgeführt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h3>



<p>Im Juli und August wurden auf verschiedenen Betrieben insgesamt zehn Ereignisse mit unruhigen Rinderherden gemeldet, bei denen ein Zusammenhang mit dem Wolf bestätigt oder vermutet wird. Diese Vorkommnisse verteilen sich auf das Bündner Oberland, das Calandamassiv, das Prättigau, den Hinterrhein und das Oberhalbstein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Grossraubtiere</h3>



<p>Im Juli und August wurden dem AJF 81 Sichtungen eines oder mehrerer Wölfe gemeldet. An drei dieser Begegnungen wurde problematisches Wolfsverhalten gemäss Anhang 5 des Konzept Wolf Schweiz festgestellt. Detailliertere Angaben zu speziellen Vorfällen und zu regulatorischen Massnahmen durch das AJF sind weiteren Aktennotizen auf der Homepage zu entnehmen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202109211.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medienmitteilung des AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Juni 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-juni-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 09:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1837</guid>

					<description><![CDATA[Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im Juni deutlich tiefer als in den Vormonaten. Demgegenüber ist mit dem Beginn der Alpsaison die Anzahl gerissener Nutztiere gestiegen. Anfangs des Monats sind zudem zwei Meldungen über Totfunde von Wölfen eingegangen. Im Surses wurde ein toter Wolf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im Juni deutlich tiefer als in den Vormonaten. Demgegenüber ist mit dem Beginn der Alpsaison die Anzahl gerissener Nutztiere gestiegen. Anfangs des Monats sind zudem zwei Meldungen über Totfunde von Wölfen eingegangen. Im Surses wurde ein toter Wolf aus der Julia geborgen. Die Todesursache ist bis anhin noch nicht geklärt. In der Surselva wurden wolfsähnliche Überreste gefunden. Ob es sich dabei tatsächlich um einen Wolf handelt, wird erst die Auswertung der DNA Proben zeigen. Hinweise zur Anwesenheit von Braunbären und Goldschakalen sind im vergangenen Monat keine eingegangen.</h4>



<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 20.07.2021</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h2>



<p>Im Juni wurden drei Ereignisse gemeldet, bei welchen Nutztiere mit Sicherheit durch Wölfe getötet wurden. Mitte des Monats wurden erstmals auch im hinteren Prättigau Schafe durch Wölfe gerissen. 11 Tiere waren tot, 6 weitere mussten aufgrund ihrer Verletzungen getötet werden. Die Alp wurde kurze Zeit später entladen. In der Surselva (Val Medel) wurden bei einem Wolfsangriff 8 Schafe gerissen. Ende Monat wurden auf einer Alp in San Bernardino mindestens 4 Schafe bei einem Wolfsangriff getötet.<br><br>Nach aktuellem Stand wurden im Jahr 2021 46 Nutztierrisse durch Wölfe bestätigt, aufgeteilt in 44 Schafe und 2 Ziegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verhaltensauffälligkeiten Rindviehherden</h2>



<p>Im Juni gab es mehrere Meldungen von verhaltensauffälligen Rindviehherden im Lugnez und in der Mesolcina, die im Zusammenhang mit der Wolfspräsenz stehen könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h2>



<p>Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im Juni gut 40 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) Wolfsnachweise gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Moesa und Imboden.<br><br>Betreffend Luchs wurden rund 10 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen alle aus der Surselva.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202107201.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktuelles AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Wir stellen eine ständige Ausbreitung der Luchsterritorien fest»</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/wir-stellen-eine-staendige-ausbreitung-der-luchsterritorien-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2021 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parc Ela]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1857</guid>

					<description><![CDATA[Hans Gartmann aus Tschappina war bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2021 Chef der Wildhut im Jagdbezirk III. Mit Grossraubtieren hat er seit Jahren regelmässig zu tun – zum Beispiel vor 13 Jahren mit Risikobär JJ3 und 2016 erneut mit einem Bären. Schon fast zum Alltag im Gebiet rund um den Piz Beverin gehört inzwischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hans Gartmann aus Tschappina war bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2021 Chef der Wildhut im Jagdbezirk III. Mit Grossraubtieren hat er seit Jahren regelmässig zu tun – zum Beispiel vor 13 Jahren mit Risikobär JJ3 und 2016 erneut mit einem Bären. Schon fast zum Alltag im Gebiet rund um den Piz Beverin gehört inzwischen der Wolf. Der Luchs hingegen zählt zu den eher unauffälligen Spezies.</h4>



<h3 class="wp-block-heading">Herr Gartmann, wie oft bekommen Sie als Wildhüter einen Luchs zu Gesicht?</h3>



<p>Hans Gartmann: Mir selbst ist noch nie eine Direktbeobachtung gelungen. Es ist schon vorgekommen, dass ich auf dem Tguma am Heinzenberg für eine Gämszählung im Einsatz war, und der Kollege, der die Gämsen vom Safiental aus mit dem Feldstecher zählte, sah den Luchs bei uns umherstreifen – wir nahmen ihn nicht wahr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie lassen sich Luchse denn überhaupt nachweisen?</h3>



<p>Grundsätzlich ist es so, dass der Luchs extrem selten direkt zu beobachten ist. Vielfach gelingt uns ein Nachweis nur durch Fotofallen oder aufgefundene Risse. Von Februar bis Mitte April 2021 hat allerdings die nationale Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement Kora ein grossflächiges Luchsmonitoring in der Surselva durchgeführt. Dieses Monitoring hat auch das Safiental und den Heinzenberg bis an den Hinterrhein umfasst, also Teile des Naturpark Beverin. Es wird derzeit ausgewertet und soll bessere Aussagen zur Luchspopulation ermöglichen. Die Ergebnisse zur Anzahl Luchse und zur Luchsdichte im Perimeter sind momentan noch ausstehend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geht Ihrer Einschätzung nach die Luchspopulation eher zurück, ist sie stagnierend oder gar zunehmend?</h3>



<p>Was wir in den letzten Jahren feststellen, ist eine ständige Ausbreitung der Territorien, die vom Luchs besetzt sind. Reproduktionen gab es sicher im Safiental, im Rheinwald und im Schams. Die Populationsentwicklung geht in Graubünden seit längerer Zeit von der Surselva aus. Man muss wissen: Der Luchs ist einzelgängerisch und territorial. Männliche und weibliche Tiere – Kuder und Katzen – treffen sich zwar zur Paarung, danach zieht aber das Weibchen die Jungtiere auf. Und bevor diese Generation wieder Nachwuchs bekommt, wandert sie aus, die Jungtiere suchen sich also neue Territorien. Weil es aber nur wenige Junge gibt, entwickelt sich die Ausbreitung eher langsam. Langsam, aber stetig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lässt sich abschätzen, wie viele Luchse im Naturpark Beverin leben?</h3>



<p>Das ist schwierig abzuschätzen, und ich möchte da auch nicht den Ergebnissen des Monitorings vorgreifen. In der weiteren Region gibt es wie erwähnt sicher eine Katze und einen Kuder im Safiental, einen Kuder am Heinzenberg und im Raum Bonaduz und eine Katze im vorderen Rheinwald. Luchsvorkommen existieren ausserdem sicher noch im Raum Schams-Avers, einzelne Beobachtungen gibt es zudem aus dem Übernollagebiet bei Thusis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Und wie sieht es im Gebiet des Parc Ela aus?</h3>



<p>Aus dem Gebiet des Parc Ela gibt es aus jüngerer Zeit keine Luchsnachweise. Die je rund 20 Beobachtungen aus den Monatsberichten Grossraubtiere für April und Mai 2021 stammen alle aus den Regionen Surselva, Viamala, Prättigau und Imboden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hat eigentlich die zunehmende Wolfspräsenz Auswirkungen auf die Luchspopulation?</h3>



<p>Wolf und Luchs kommen gut aneinander vorbei, das zeigt gerade das Beispiel Surselva. Sie sind ja auch keine direkten Nahrungskonkurrenten. Hauptnahrungstier des Wolfs ist der Hirsch, beim Luchs sind es Reh und Gämse.</p>



<p><em>Interview: Jano Felice Pajarola</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere Mai 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-mai-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 09:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Braunbär]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1834</guid>

					<description><![CDATA[Der am 27. März im Rheinwald besenderte Wolf ist in kurzer Zeit über das Avers ins Oberengadin, von dort über Livignio ins Vinschgau (Südtirol) abgewandert und hält sich aktuell im Pitztal (Tirol) auf. Die Aufzeichnung der Standorte zeigt eindrücklich, welche Distanzen Wölfe in kurzer Zeit zurücklegen können. Zudem hat anfangs Monat ein Bär das Münstertal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 27. März im Rheinwald besenderte Wolf ist in kurzer Zeit über das Avers ins Oberengadin, von dort über Livignio ins Vinschgau (Südtirol) abgewandert und hält sich aktuell im Pitztal (Tirol) auf. Die Aufzeichnung der Standorte zeigt eindrücklich, welche Distanzen Wölfe in kurzer Zeit zurücklegen können. Zudem hat anfangs Monat ein Bär das Münstertal und das Unterengadin durchquert. Hinweise zur Anwesenheit von Goldschakalen sind keine eingegangen.</h4>



<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 21.06.2021</em></p>



<p>Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im Mai etwas tiefer als im Vormonat. Mitte Mai wurden in der Surselva 15 Schafe in einem geschützten Bereich gerissen. Bei dem verletzten Wolf, der in der Nacht auf den 9. Mai im Valsertal erlegt werden musste, handelt es sich um das Vatertier M56 des Ringelspitzrudels. Das Muttertier F33 wurde am 7. Januar in Pigniu von einem anderen Wolf oder anderen Wölfen getötet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h2>



<p>Mitte Mai wurden in der Surselva 15 Schafe von einem Wolf gerissen. 5 der gerissenen Tiere waren sofort tot, 10 weitere mussten auf Grund der Verletzungen erlöst werden. Weitere 8 Schafe wurden verletzt, überlebten den Vorfall allerdings und wiederum 2 Schafe sind bis dato verschwunden. Am darauffolgenden Abend konnte am Rissort ein Wolf narkotisiert und mit einem GPS Sender ausgestattet werden. Einerseits dient dies zur Vergrämung, andererseits auch um Informationen über das Raumverhalten des Tieres zu erhalten.<br><br>Im Jahr 2021 wurden nach aktuellem Stand 17 Nutztierrisse durch Wölfe bestätigt, aufgeteilt in 15 Schafe und 2 Ziegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h2>



<p>Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im Mai rund 140 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) Wolfsnachweise gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Landquart, Unterengadin/ Val Müstair, Maloja, Bernina, Moesa und Imboden. Die GPS Aufzeichnungen des im März im Gebiet Rheinwald besenderten Wolfs zeigten, dass dieser Mitte Mai über das Münstertal nach Italien ausgewandert ist. Momentan hält er sich im Vinschgau auf.<br><br>Betreffend Luchs wurden rund 20 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen aus den Regionen Surselva, Viamala, Prättigau und Imboden.<br><br>Anfang Mai sind zudem verschiedene Meldungen über die Anwesenheit eines Braunbären eingegangen. Es konnten nur seine Spuren festgestellt werden. Anhand der zeitlichen Abfolge der Meldungen ist dieser von Italien her durch das Münstertal ins Engadin eingewandert und hat dieses vermutlich nach wenigen Tagen wieder Richtung Italien oder Österreich verlassen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/202106213.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktuelles AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsbericht Grossraubtiere April 2021</title>
		<link>https://infoplattform-grossraubtiere.ch/monatsbericht-grossraubtiere-april-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naturpark Beverin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heinzenberg-Domleschg]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Beverin]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://infoplattform-grossraubtiere.ch/?p=1831</guid>

					<description><![CDATA[Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im April etwas tiefer als im Vormonat. Jedoch wurden vermehrt Wolfsbeobachtungen aus dem Prättigau, dem Oberengadin und dem Bergell gemeldet. Zudem ist Mitte April die erste Wolfsbeobachtung dieses Jahres aus dem Domleschg eingegangen. Als Vorbereitung für die kommende [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zahl der dem Amt für Jagd und Fischerei GR gemeldeten Beobachtungen von Wölfen und Luchsen war im April etwas tiefer als im Vormonat. Jedoch wurden vermehrt Wolfsbeobachtungen aus dem Prättigau, dem Oberengadin und dem Bergell gemeldet. Zudem ist Mitte April die erste Wolfsbeobachtung dieses Jahres aus dem Domleschg eingegangen. Als Vorbereitung für die kommende Weidesaison wurden im vergangenen Monat verschiedene Gespräche mit Alpengenossenschaften und Landwirten/Innen geführt.</h4>



<p><em>Medienmitteilung des AJF vom 17.05.2021</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutztierrisse</h2>



<p>Im April 2021 wurden keine Nutztiere durch Grossraubtiere gerissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grossraubtiernachweise</h2>



<p>Dem Amt für Jagd und Fischerei GR wurden im April rund 180 direkte (Sichtung/Fotofalle/Geheul) und indirekte (Spur/Kot /Wildtierriss) Wolfsnachweise gemeldet. Die Meldungen stammen aus den Regionen Surselva, Albula, Prättigau-Davos, Viamala, Landquart, Unterengadin/ Val Müstair, Maloja, Bernina, Moesa und Imboden.<br><br>Betreffend Luchs wurden rund 20 Beobachtungen erfasst. Die Luchsnachweise stammen aus den Regionen Surselva, Viamala und Imboden. Hinweise zur Anwesenheit von Braunbären und Goldschakalen sind keine eingegangen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Quelle: <a href="https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ajf/grossraubtiere/aktuell/news/Seiten/2021052112.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktuelles AJF</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
